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Cerridwen Ich wusste nicht dass man soviel schreiben kann , aber trotzdem so wenig Inhalt hat.
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Jan Fennell ist veraltet und auch ihre Einstellung zu Status und Alpha Schwachsinn. Das es mit dem hinter dir laufen gut funktioniert ist, dass der Hund sich besser auf dich konzentrieren kann, weil Du im Blickwinkel bist und vorallem weil Du Reize splittest, sie sich beschützt fühlen etc.. Nicht weil du dich so als Rudelchef fühlst.
Ich würde sagen ließ mal was von verschiedenen Etologen zum Thema Dominanz und Statusdenken, dann unterhalten wir uns zu dem Thema weiter.
Jan Fennell mag für die heutige Zeit in der Theorie einiges falsch ausgelegt haben, aber mit dem "modernen" Wissen in Zusammenhang gebracht, ist es dann schon wieder interessant - vorausgesetzt man versteht den Zusammenhang und die Hintergründe.
Mein Hund hat mich im übrigen auch im Blickwinkel, wenn er 20 m vor mir läuft und er geht in vielen Situationen von sich aus nach "hinten" ohne das ich es verlange.
Ich fühle mich nicht als Rudelchef, sondern als der, der das Rudel führt und die Entscheidungen trifft - so wie du es für dich auf einem anderen Weg auch tust -, die für unser Zusammenleben wichtig sind und zwar mit Respekt und Freundlichkeit. Meine Hunde haben festgestellt, das ich "meinen Job" gut mache und entsprechend bringen sie mir den selben Respekt entgegen, den ich ihnen entgegen bringe und das spiegelt sich auch in ihrem Verhalten wieder.
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Das heisst nicht dass ich meinen Hund Antiautoritär erziehe. Ich "führe" meinen Hund auch. Nur muss ich dazu nicht als erstes durch die Tür gehen, als erstes essen oder ihn zur Strafe hinter mir laufen lassen, in einem Kontext den er gar nicht mehr rafft.
Es reicht, dass ich ihm sein Fresschen gebe, er von mir beschmust wird, es mit mir spannende Sachen zu erleben gibt, ich ihm die Welt zeige und zum Schluß einfach ein domestizierter Hund den Menschen soweit zugetan ist, dass er ihn meistens seinen Artgenossen sogar vorzieht. Ich brauche keine Pseudo Richtlinien für besonders gute Rudelführer.
Ich gehe auch nicht als erster aus dem Haus - nur vom Hof, weil dort direkt die Straße ist, esse nicht vor meinen Hunden, ganz im Gegenteil wir essen auch schon mal zusammen.
Und ich habe mit Garantie auch keine "Pseudorichtlinien" an die ich mich zwanghaft halte, sondern ein gesundes Bauchgefühl, klare Grenzen und Regeln und in denen bewegen sich Mensch und Hund frei.
Nur das ich einen anderen Weg gehe, meine Hunde von vornherein zeige, was ich für ein Verhalten in Situation X erwarte.
Man kann sich natürlich jetzt über Definitionen streiten und menschlich gesehen gibt es garantiert das eine oder andere, was man als Strafe betiteln würde, aber es für den Hund in dem Kontext keine Strafe ist. Man könnte auch sagen, das es eher ein herabsetzen der Privilegien ist.