Nun ich habe nun nicht alles gelesen, aber genau diese Sprüche - oder in dieser Art bekommen wir auch.
Als wir noch in Berlin waren, war es ein Diskussionsthema das unser 1. Hund ein großer war. Kann man doch in der Stadt nicht machen und kein kleiner wäre doch viel angenehmer für die Wohnung.
Als dann noch Nummer 2 einzog und dann auch noch ein Terrier war, kam dann nur wie wir das denn machen konnten und wir sollten doch einen wieder abgeben und so was. Wir haben einfach gesagt, das ist jetzt so und Punkt.
Ich habe mich damit abgefunden, das unsere Hunde weder zu meinen Eltern noch zu meiner Oma mit in die Wohnung dürfen und organisiere das dann entsprechend. Aber ansonsten lasse ich mich auf keine Diskussionen ein.
Bei uns ist es dann auch immer wieder das Thema Erziehung, weil mein Stiefvater zum Beispiel nicht verstehen konnte, das ein 6 Monate alter Hund nicht wie angenagelt auf seiner Decke bleibt, wenn Action im Haus ist. Aber nun glauben sie auch nicht, das ein 3 Jahre alter Hund das kann.
Mein Bruder ist da noch schlimmer. Der meint er hätte die Weisheit mit Löffeln gefuttert, weil er mit einem alten ausgedienten Militärhund und zwei ausgewachsenen Neufis Gassi gegangen ist. Er meint er hätte diese erzogen und wüsste, was wir dringend anders machen sollten - man bedenke aber, das wir ganz andere Signale haben als diese Hunde und das wir ganz andere Regeln und einen ganz anderen Umgang haben, was in den Kopf meines Bruders gar nicht rein will. Zumal er immer sehr beleidigt ist, wenn man ihm klar sagt, das er noch nie einen Hund erzogen oder gar ausgebildet hat, denn die mit denen er immer zu tun hatte, waren schon fertig.
Da hilft nur dickes Fell und Ohren auf Durchzug und reden lassen.