Beiträge von Cerridwen

    So wie Shoppy schon sagte, fällt es weniger ins Gewicht.

    Wenn ich mit meinem großen Zappel zum Ta muss, ist der nicht ängstlich, aber nervös und überdreht. Den hole ich mit gezielten Berührungen runter, nämlich genau aus dem Grund den Shoppy schon sagte, Serotonin und Oxytonin.
    Wenn es aber ein Verhalten verstärken würde, dann würde mein Hund ja nicht runterfahren, sondern immer wieder und weiter hochpushen.

    Ich gehe auch bei einem Angsthund, der gerade nicht ansprechbar ist bei und berühre ihn, damit er wieder aus dem Zustand kommt und ansprechbar wird.

    Da der Hund gelernt hat, Streicheln ist was angenehmes und steht eigentlich zu nichts wirklich im Kontext - zu mindest bei uns, wird es dort auch keine Verküpfung in Form von Bestätigung für ein Verhalten geben.

    nun er muss ja erst mal lernen, das es normal und nicht schlimm ist, wenn der Mensch geht und der Hund alleine bleibt und wenn die Zeit schon zu groß ist oder was auch immer, dann macht der Hund Krach und ein Russell kann richtig Krach machen.
    Der Pups muss es lernen.
    Versuche es mit dem oben beschriebenen, so haben bei mir alle Hunde - auch Besucher - sehr schnell gelernt alleine zu bleiben.

    nun er ist noch ein Baby.

    Da würde ich es so machen, das ich einen Kong nehme, mit etwas leckerem fülle und dem Hund gebe. Nach dem er einige mal die Zunge darin versenkt hat, wieder abnehmen - so lernt er auch, das ihr über Ressourcen entscheidet.
    Wenn der Hund dann nach einige Tagen mit dem Kong beschäftigt ist, würde ich den Raum verlassen, direkt wieder rein und Kong abnehmen, wichtig dabei ist, das der Kong nie leer geschlabbert werden sollte.

    Mit der Zeit kann man dann die Zeiten mit allein im Zimmer verlängern und den Kong länger lassen.

    Wichtig ist auch, das man dem Hund, wenn er alleine in der Wohnung bleiben soll, nur einen begrenzten Raum zur Verfügung stellt und nicht die ganze Wohnung/das ganze Haus. Das macht es dem Hund auch noch leichter.
    Mit dem verlassen der Wohnung geht man dann genauso vor, wie mit dem Verlassen des Zimmers.

    Ach ja und macht kein Drama draus, gehen und kommen ohne viele Worte und Emotionen.

    Zitat

    Aber auch eine grosse Freude und Bereicherung !!!

    Wenn man am Ziel ist, ja :D

    Ich persönlich würde mit einem anfangen und wenn der fertig ist - also mit ca. 3 Jahren den 2. holen.
    Dann hat man genügend Zeit sich erst mal nur um den einen zu kümmern, zu erziehen und auszubilden und dann den zweiten ebenso ausbilden.

    Das können wir nicht sagen, weil wir waren nicht dabei.
    Eine Frage ob andere Rüden in der Gruppe sind, hat ja auch nicht immer was zu sagen.

    Ich hatte hier 7 Wochen einen Rüden, der kam auch nicht mit allen Rüden klar und draußen war es etwas anstrengend, aber mit meinen beiden war es nie ein Problem, von Anfang an nicht.

    Das kann man nur sagen wenn man dabei war und ersehen konnte, was war der Grund und warum die Reaktion und wie war die Gegenreaktion.
    Nur weil ein Hund schreiend auf dem Boden liegt, heißt das ja auch noch nicht, das er sich ergibt und versucht zu beschwichtigen und damit die Situation zu lösen.
    Ich kenne ein Exemplar, das liegt auch schon mal schreiend auf dem Boden und hakt dann von unten aber auch weiter zu und strampelt und nix mit Beschwichtigung oder ähnlichem.

    Naja wenn man nun noch einen Hund dort "raus rettet" und kauft, dann unterstützt man doch den Menschen noch.
    Wartet man, bis die Hunde beschlagnahmt worden sind, dem Tierarzt vorgestellt, dem Tierschutz übergeben und von den Behörden zur Vermittlung freigegeben sind und dann einen adoptiert, dann kann man das ruhigen Gewissens tun.
    Fakt ist nur, das dieser Weg ein sehr schwieriger ist und unter Umständen auch langwierig, denn der Besitzer kann nach einer Beschlagnahmung Widerspruch einlegen und dann dürfen die Hunde bis zur Klärung nicht vermittelt werden und das kann sich über Monate hinziehen.

    Und man muss sich schon im klaren sein, was man sich da ins Haus holt und das es zu argen Problematiken führen kann.