Es kommt doch immer auf die Situation an und hier geht es um eine ganz bestimmte Situation.
Hier wird aber scheinbar vergessen, das der Hund a in seinem Korb war und b Futter und damit eine sehr wertvolle Ressource hatte.
Niemand kann sagen, wie der Hund reagiert hätte, wenn er irgendwo im Weg gelegen hätte oder ohne eine Ressource im Korb gelegen hätte.
Toleranz ist das eine, aber an der muss gar nicht gearbeitet werden, sondern an seine Impulskontrolle und an der Frustrationsgrenze, aber das hat erst einmal nichts mit der Situation zu tun.
Hier ging es darum wie in der Situation reagieren.
Und ich persönlich finde es a falsch, den Hund aus seiner Ruhezone zu schicken, weil das Kind da rumkrabbelt und b dem Hund seine Kommunikation zu verbieten.
Die Toleranz kommt in der Regel von allein, wenn sich alle an die Regeln halten und diese auch für alle gelten.
Wenn der Hund merkt, das du die Konflikte löst, bevor sie entstehen und später das Kind von sich aus die aufgestellten Regel einhält, dann spielt sich das auch ganz gut ein.
Impuls- und Frustrationstraining kann man in vieles einbinden und braucht es gar nicht an einer bestimmten Situation zu üben.