Beiträge von Cerridwen

    Im Grunde ja.
    Aber was hättest du gemacht, wenn der Hund nicht reagiert hätte, als du zu der Rauferei hin bist?

    Ich hätte gerufen und mich von dem Knäul entfernt und gleiches von dem anderen Besitzer verlangt. Damit erreicht man in einem Kommentkampf - und danach hört es sich für mich an - meist mehr Erfolg.

    Auch das danach erst einmal ins Platz schicken ist nicht verkehrt, aber nur, wenn du dir sicher bist, das du danach die Situation lösen kannst und den anderen Hund adäquat wegschicken kannst.

    Nicht nur Mais kann solche Auswirkungen haben, sonder auch Weizen, aber auch Konservierungsmittel, Farbstoffe und andere Chemikalien.

    Ich würde erste einmal den Hund gesundheitlich komplett durch checken lassen und zwar Augen, Allergien - ganz besonders auf Nahrungsmittel - und Schilddrüse. Wenn dort keinen Anhaltspunkte zu finden sind, würde ich mir einen Trainer, noch besser Verhaltensexperten ins Haus holen und mit dem die Problematik anschauen und entsprechend vorgehen.

    Naja Mitführpflicht besteht nicht, aber die Pflicht, sich berechtigten Personen gegenüber auszuweisen und sollte diese nicht zweifelsfrei oder nur mit großem Aufwand möglich sein, dann darf man mit zur Dienststelle genommen werden. Das widerspricht sich doch alles. *kicher*

    Nun meiner ist auch der liebste Hund überhaupt und wird von allen bewundert, aber es steckt verdammt viel Arbeit drin und Geduld und an manchen Tagen auch Verzweiflung.

    Unser war erst ganz Labbi und dann kam irgendwann der Tag wo Stück für Stück der Border durch kam. Heute gibt es Tage, da treibt er die Kamerunschafe am Zaun entlang von einem Gatter zum nächsten und das sehr zu meinem Missfallen. Der Bauer hat es gesehen und nun darf Feyd beim umsetzen der Schafe helfen und ich muss viel öfter die Treibbälle rausholen. Das habe ich mir so nicht wirklich vorgestellt und ich bin froh über die Tage, wo mehr Labbi in meinem Hund ist und er sich nicht fürs Hüten interessiert. Und zum Glück sind die Bordertage nicht ganz so ausgeprägt.
    Dafür jagt er aber nicht, selbst wenn ihm der Hase in die Nase hüpft oder das Reh gerade an ihm vorbei geht

    In gewisser Weise ist es schon Dominanz, denn in dem Fall ist die Ressource Futter für ihn höherwertig und zu dieser verwährt er dir den Zugang und nimmt sich selbst die Freiheit, diese Ressource zu nutzen.

    Zum einen würde ich dafür Sorge tragen, das der Hund diese Dinge auch in Ruhe, an einem ruhigen Platz verzehren kann und würde mit ihm das Ausgeben von Dingen gegebenenfalls über das Tauschen üben und mich so an die wertvollen Ressourcen herantasten.
    Allerdings würde ich dem Hund auch niemals was wegnehmen, was ich ihm gegeben habe. Also kurz geben lassen, anschauen, bewundern und zurückgeben oder etwas anderes dafür geben.

    Dazu würde ich auch niemals das Knurren unterbinden, sondern immer dafür sorgen, das der Hund nicht in die Situation kommt, knurren zu müssen.

    Ich hätte auch nicht mit den Verbot der Kommunikation - in dem Fall das Knurren - verboten oder mit einem Nein belegt.

    Bei der Katze hätte ich geschaut und hätte ein Okaysignal gegeben und danach hätte ich den Hund aufgefordert mir zu folgen.
    In der zweiten Situation hätte ich auch eher Sicherheit vermittelt und dem Freund angepfiffen, warum der sich so reinschleicht.

    Also wir haben einen Borderlabbi und ich kann dir sagen, der ist nach fast 4 Jahren immer noch ein Überraschungspaket und je nach Tagslaune ändert sich das.
    Das bedarf schon einiges an Wissen über beide Rassen und dann die Überlegung, wie kann ich vernünftig auslasten und zwar unter dem Gesichtspunkt, welche Rasse mehr zu Tage tritt.

    Ansonsten kann ich nichts anderes sagen, das die Art der "Zucht" tatsächlich auch nichts anderes ist, als sinnlose Vermehrung und wenn die Leute dann noch mit dem Tierschutz verbunden sind, dann frage ich mich ernsthaft, ob ich jemals etwas mit diesem Tierschutz zu tun haben möchte.

    Na eigentlich besteht die Pflicht schon, das man ein Ausweispapier mit sich führen muss, aber man muss sich eigentlich dem OA gegen über nicht Ausweisen, sondern nur Vollstreckungsbehörden - also der Polizei. Diese wird dann vom OA auch gerufen, zur Feststellung der Personalien. Obwohl in manchen Gemeinden hat das OA auch noch mehr Rechte und übernehmen zum Teil Aufgaben der Polizei.