Sie kann den Besuch ruhig hören und auch ruhig sehen, aber sie wird komplett ignoriert. Hat sie sich beruhigt, kann man entscheiden, ob man sie lobt oder nicht.
Ein andere Weg wäre, den Hund so zu platzieren, das sie Besuch sehen und hören kann und dem Hund einen wundervoll gefüllten Kong zu geben - klassische Gegenkondition. Später kann der Besuch vielleicht Lecker Hühnchen oder so was werfen oder Bällchen, was für sie positiver ist und nach und nach wird sich das Verhalten sichtbar ändern. Allerdings kann es am Anfang sich erst einmal verschlimmern.
Im Zweifel hole dir Hilfe von einem Trainer, der sich die Symptomatik dann auch direkt einmal vor Ort anschauen kann.
Beiträge von Cerridwen
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Oder auch einfach mal loben, wenn der Hund von sich aus die Position einnimmt.
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Ich habe jetzt nicht alle Beiträge gelesen, aber für mich hört es sich etwas nach einer Übersprungshandlung an. Aufgeputscht durch die Katze, die man jagen und fressen wollte und nicht konnte, da vergisst man sich schon mal und kneift in das erst beste, was denen in die nähe kommt. Das ist nicht unbedingt schön und man sollte es beobachten und ein entsprechendes Impulskontrolltraining folgen lassen.
Mir hat mein Sitterhund in einer Situation mal die Zähne ans Handgelenk gehalten und sofort gestoppt, weil er dann durch das gedonnerte Platz wieder bei mir war und mein eigener hat sich einmal durch den reaktiven Sitterhund so hochpushen lassen, das er mir ins Knie kniff und dort einen Bluterguss verursachte.
Bei mir waren es einmalig Ausrutscher und ich habe da gar nichts gemacht, sondern habe es in dem Moment völlig ignoriert.
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Nun ich sage es mal so, ein Kommentkampf kann sich in Sekunden entwickeln und das von jetzt auf gleich. Selbst wenn sich die Buben - bei Hündinnen gibt es solche Kämpfe nur sehr sehr sehr selten, wenn die Kämpfen, dann eher gleich richtig - gut verstehen und super mit einander auskommen, kann es trotzdem zu so einem "Kampf" kommen.
Wenn ich es kommen sehe, dann verhindere ich es, aber manchmal kommt man gar nicht mehr dazu es zu verhindern und natürlich versuche ich das ganze auch schnellst möglich zu stoppen, aber verhindern kann man es nicht immer.Das mit dem Platz machen tue ich auch ganz gerne in solchen Situationen - wenn ich mir sicher bin, das ich meinen liegenden Hund entsprechend schützen und den eventuell noch mal moppern wollenden Hund abwehren kann.
Allerdings sehe ich es nicht als Strafe fürs kloppen oder ein Signal zu überhören, sondern einfach auch zur Deeskalation und dazu das der Hund erst mal wieder etwas runter fährt. Ganz besonders dann, wenn man nicht sofort aus der Situation heraus kann. -
Neben den hier aufgeführten Plüschhund und den laufenden Plüschhund fallen mir spontan noch Robodog und Nintendodog ein.
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Also was das treffen anderen Hunde am Popo der Welt oder besser noch in dessen Ritze angeht, da vermisse ich Berlin sehr. Da hatten wir täglich Kontakte und die Hunde konnten toben, spielen und sich genüsslich Sozialkontkten.
Seit ich hier im Dorf lebe, frage ich mich täglich, wo und wann die Hundebesitzer gassi gehen und ob überhaupt.
Mit viel Glück treffe ich einen in der Woche, mit denen meine Jungs dann auch genüsslich über die Felder flitzen können. Habe ich Pech, dann treffen wir im ganzen Monat keinen, mit dem sie spielen können, aus welchen Gründen auch immer.Und ich kann nach 9 Monaten immer noch sagen: Meine Hunde sind verträglich und sozial geblieben, genau so wie sie waren, als sie täglich ihr Kumplerudel hatten.
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@ Shopenhauer, das mögen deine Erfahrungen sein, ich habe dort ganz andere gemacht und kann halt aus diesen Erfahrungen sagen, das man auch bei Angst und Unsicherheit mit "Streicheln" und insgesamter Ruhe, einen Hund beruhigen und sich entspannen kann.
Das ist das selbe wie, das man einem ängstlichen und unsicheren Hund keine Leckerchen geben soll, weil man es damit verschlimmert. Ich habe zum Beispiel Knallleckerchen eingeführt und das mit großem Erfolg.Ich sage ja nicht, das es nicht bestärkend wirkt, wenn ich selber hektisch bin und den Hund so behandel, kann ich es verstärken.
Wie gesagt, es gibt einen Unterschied und der bezieht sich nicht nur auf Ohren massieren, festhalten oder verschiedenen TTouches.
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Zitat
Dass ihnen das zu denken gibt, und sie zukünftig HH in Ruhe lassen.Naja aber Leinenzwang ist Leinezwang, den müssen sie dann schon durchsetzen, egal ob du nun trainierst oder der nächste mit seinem Hund über die Wiesen tobt.
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Naja zwischen streicheln und streicheln sind ja nun noch Unterschiede. Ich kann einen Hund berühren - was ja auch eine Form von Streicheln ist - um ihn zu beruhigen und ich kann ihn streicheln und noch mit entsprechender Stimme zuquatschen, wo die Stimmung sagt, da ist was schlimmes und die ganze Situation noch verstärken.
Es wurde ja nicht gesagt, wie gestreichelt wurde, bzw es wurde gesagt, das man sich neben die Laterne gesetzt hat und den Hund gestreichelt, bis sich dieser beruhigt hat, da würde ich nicht unbedingt sagen, das man die Angst verstärkt hat. Ruhiges Streicheln mit ruhigem Reden wirkt halt doch beruhigend.
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Ja gibt es, aber die sind mir zum Glück bisher nur ein oder 2x begegnet.