Beiträge von Cerridwen

    Es wird nicht der Hund ignoriert, sonder das Verhalten.
    Und auch im Hunderudel wird ein Hund, der zu aufgedreht ist, erst einmal nicht beachtet, bis er sich etwas beruhigt hat und dann wird die Begrüßung huldvoll entgegengenommen.

    Ich finde es auch lustig, wenn mein Hund mir direkt meine Hausschuhe bringt, die nehme ich dann auch an, aber mehr auch nicht. Mein Hund darf gerne zu mir kommen, aber bitte ruhig und gesittet und höflich.

    Nun wenn der Hund nichts macht und sich nicht aufregt oder was auch immer, kannst du ihn gerne beachten und ansprechen oder was auch immer.
    Aber es gibt Hunde, die drehen so hoch, das es schon fast ein Gesundheitsrisiko ist, dann sollte man diesen Kreislauf unterbrechen und dort dann mit dem Ignorieren zu arbeiten ist dann doch dem natürlichen Verhalten sehr nahe.

    Ich persönlich praktiziere das ignorieren von aufmerksamkeitheischenden Verhalten auch so und das nicht nur beim nach Hause kommen.
    Es wird ja nicht der Hund ignoriert, sondern sein Verhalten. Hat sich der Hund beruhigt, dann bekommt er seine Aufmerksamkeit
    Vorteil ist das der Hund sehr schnell lernt, sich zurück zu nehmen und sich respektvoll und höflich zu verhalten.

    Nun ich glaube nicht, das es Sarkasmus war, sondern Realität.
    Dein Trainer sagt dir Hund an die Leine und du lässt ihn - obwohl du dir der Gefahr bewusst bist - ohne Leine laufen. Warum?
    Die Begründung das ein Hund mal springen, rennen und toben muss, zählt nicht. Klar muss das der Hund, aber wenn dieser nicht zuverlässig abrufbar ist und solche "Macken" hat, dann gehört er an die Leine. Punkt.

    Sorry der Hund gehört an die Schlepp und selbst wenn die nur 5 m sind und der Hund braucht eine ruhige Aufgabe, wo der seinen kleinen Kopp etwas anstrengen kann.

    Der Hund jagt Autos und Fahrräder, weil er sonst nichts besseres zu tun hat.

    Grundgehorsm ist das eine, aber wie möchtest du durchsetzen, wenn er weg ist?

    Punkt eins du kannst auch ohne Trainer an dem Grundgehorsam arbeiten.

    Punkt 2 Pack den Hund an die Schlepp und er bleibt in deinem Radius und du kannst auf ihn einwirken - ließ dich hier mal über das Thema ein.

    Punkt 3 klar veralbert der euch - so mehr oder weniger - der wird erwachsen und braucht Regeln und Grenzen, die immer gelten und zwar wirklich immer und in jeder Sitution.

    Punkt 4 was machst du sonst noch mit dem Hund um ihn auszulasten?

    Ob sie überfordert sind möchte ich noch nicht einmal sagen, sie beschäftigen sich weit weniger mit dem Verhalten des Hundes und sehen deswegen alle Werte einzeln.

    Meine neue Ta war sehr überrascht, das ich mit ihr in der Praxis noch mal das Blutbild durchgehen wollte und noch mehr überrascht war sie, das ich ihr Fragen zu den Zusammenhängen stellte, die mit dem Verhalten sprachen.
    Sie war dann wenigstens so fair und hat gesagt, das sie es so noch gar nicht betrachtet hat und das sie dazu - im Moment - noch nicht einmal etwas sagen könne.
    Die schauen halt organisch unauffällig okay ohne Befund. Deswegen lasse ich mir immer die kompletten Unterlagen zukommen und schaue selber drauf.

    Ich habe nicht von mangelnder Beißhemmung gesprochen, sondern davon das sie in der Situation vergessen wurde, ist ein kleiner aber feiner Unterschied ;)

    Fantasmita, soll der Hundehalter, der seinen Hund an der Leine hat, weil - ich meine das hier gelesen zu haben - der Halter Angst hat, das der abhaut, genau in der Situation die Leine fallen lassen oder den Hund durch die Leine einschränken?