Beiträge von Cerridwen

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    du musst dem hund grundlegende kommandos beibringen.
    dazu brauchst du keinen trainer, es reicht ein gutes hundeerziehungsbuch. darin ist alles super beschrieben und du kannst schritt für schritt vorgehen. kann der hund sitz, platz, fuß und kennt er das kommando "nein", kannst du dir das wegsperren und bestrafen sparen.

    Nur sind in den wenigsten Bücher Hinweise über die menschliche Körpersprache, über das hündische Ausdrucksverhalten, über Lerngesetze oder auch die Dinge wie Dominanz und Statusstreben genau beschrieben.

    Wie will man mit einem Buch seinen eigenen Körpersprache gegenüber dem Hund überprüfen und berichtigen, wenn man nicht weiß, was man ausdrückt?
    Wie will man wissen, ob man auf dem richtigen Weg ist oder ob man gerade nur eine Ruhe vor dem Sturm produziert?

    Wenn man alles aus einem, zwei oder drei Büchern lernen könnte, warum haben so viele Hundehalter und Trainer - mich eingeschlossen - ganze Bibliotheken und kaufen immer wieder neue Bücher?

    Gerade hier, wo ein Kleinkind im Haushalt ist, ist ein Trainer für einen sicheren Erfolg unumgänglich! Bücher kann man zusätzlich lesen, aber alleine wird die TS es niemals nicht schaffen, da fehlen einfach zu viele grundlegende Dinge und es ist auch nicht mit Sitz, Platz, Bleib, Komm und Nein getan.

    Vertrauen heißt das Zauberwort, dann wird er nicht mehr knurren und auch wenn du es wünschst dir die Reste geben.

    Wenn du an den Rest eines Knochen möchtest, weil du Angst hast, das er sich verletzt, dann biete im Tausch was besseres für den Knochen an. Das funktioniert meistens und der Hund wird nicht mehr knurren müssen, weil er es weiß.

    Wenn der Hund mitten im Weg liegt und kaut, dann kann man ihm auch beibringen, das er auf seinen Platz geht und da kaut. Das geht meist sogar sehr schnell, wenn du immer mit dem Kauteil zum Kissen gehst und es dem Hund nur dort gibst.

    Wenn er knurrt, dann gehe einen kleinen Bogen und lasse den Hund links liegen. Das zeigt dem Hund, das du ihm gar nichts willst.

    Ich habe in solchen Situationen viel spannendere Mauselöcher gefunden und habe da gebuddelt und in den höchsten Tönen gequietscht und sonstige Geräusche gemacht.

    Ansonsten habe ich gezielt ein Anti Jagd Training durchgezogen und entsprechend damit gearbeitet.

    Nach dem mein Mann das Frösche schubsen erlaubt hat, wo das Terriertier richtigen Spaß dran hatte, geht er nun im Moment wieder Mäuse buddeln, also alles wieder von vorne.

    Ich kenne viele Berichte über besagtem Händler und diese kommen immer mal wieder im Fernsehn und in den Zeitungen. Die letzte Aktion von Betroffenen ist noch gar nicht so lange her.
    Ich kenne Menschem, die verzweifelt in Tierheimen und Tierschutzorganisationen um Hilfe gebeten haben, weil sie nach dem Kauf kein Geld mehr für die Tierklinik hatten oder der Tierarzt den Welpen in Hausquarantäne gestellt hat und die Leute damit überfordert waren.

    Mit etwas Geduld und in den richtigen Bibliotheken kann man viel von dieser Institution finden.

    Was mich aber immer noch interessiert, mit wem vom Amt ist dieser Mensch verbuddelt, das dieser immer noch aktiv ist und verkaufen kann.
    Das geht ja schon ewig so.

    Wo kommst du denn her? Vielleicht kann dir jemand einen Trainer empfehlen, der Positiv mit Motivation und Belohnung arbeitet, damit man erst mal eine Grundstruktur reinbekommt, die in eurem häuslichem Umfeld hilft und dabei dich mit aufbauen kann und deinem Mann erklärt, das er mal mit helfen müsste.

    Nun nur mit laufen und toben lastet man keinen Hund aus. Der braucht auch noch was für den Kopf.
    Mein Rat geht in eine Hundeschule in einen Junghundekurs oder holt euch einen Trainer nach Hause, wenn ihr den Hund behalten wollt.

    Wenn er besser woanders hin soll, dann wendet euch an die Dobermann Nothilfe und bittet da um Hilfe.

    Ein Dobermann ist eigentlich kein schwerer Hund und ist eigentlich auch recht einfach zu erziehen, aber halt weniger mit Druck und Strafe, sondern eher mit Lob und Motivation und Konsequenz.