Beiträge von Cerridwen

    Na es gibt doch schon einige Parks und kleinerer Anlagen, wo Hunde nicht erlaubt sind. In Friedrichshain fallen mir spontan schon mal 2 ein, an denen ich regelmäßig vorbei gelaufen bin.
    Und ich meine im Januar war es auch schon mal in den Medien, wo noch einige Parks dazu kamen.

    Aber genau das sind die Folgen von den Vorfällen, wo Hunde von uneinsichtigen HH in geschützten Grünanlagen ohne Leine laufen dürfen und das sich dies auf Dauer rächen wird, war abzusehen und nur eine Frage der Zeit.

    Positiver Stress ist Aufregung.

    Ich finde es schwer etwas zu raten, weil man nicht genau sagen kann, woran es nun wirklich liegt und wie man das nun am besten erklären kann und irgendwie schon gar nicht raten, wie man das am besten angehen kann.

    Vielleicht ist es besser, das ihr euch einen Trainer holt, der sich mal euren Alltag etwas genauer anschaut und schaut, wie es auf dem Spaziergang ausschaut.
    Der kann dann schneller und besser beurteilen, wie man was am besten lösen kann.
    Ob ablenken besser ist oder das bellen ignorieren oder Hund ins Kommando nehmen oder was auch immer besser ist.

    Ich habe im Leben noch keinen Hund kennengelernt, der aus Freude bellt und ich frage mich gerade wie das ausschauen soll.

    Meine Vermutung ist eher die, das es Stress ist - ob positiv oder negativ sei mal dahin gestellt.

    Allerdings frage ich mich, warum man um herauszufinden, wo das Problem ist, zu anderen Hunden hingehen sollte.
    Mit einem Hund in einem solchen Zustand verlasse ich die Situation und lasse ihn runter kommen und gehe nicht noch auf engeren Kontakt und riskiere ein größeres Problem.

    Ich frage mich gerade, was ihr so heiß diskutiert wird.
    Die TS hat keinen Hehl daraus gemacht, das sie mit dem Hund überfordert ist, Angst um ihr Kind hat und das sie sich wünscht, der Hund wäre nie angeschafft worden. Sie gibt mehr oder weniger zu, das sie mit der ganzen Situation völlig überfordert und zum Teil auch alleine gelassen ist und das es ihrer Meinung für den Hund und die Sicherheit des Kindes besser wäre für den Hund eine neue Bleibe zu finden.
    Aber sie sagt doch auch, das sie es nicht entscheiden kann, weil das Tier ihrem Mann gehört und sie mit diesem Reden muss.

    Nicht mehr und nicht weniger.
    Punkt.

    Zitat

    Hi,

    Knurren ist neutral betrachtet nur ein Bestandteil der Sprache von Hunden und soll in erster Linie etwas kommunizieren.

    Knurren ist ein Teil der Kommunikation, aber es ist keineswegs Neutral. Es ist eine klare Warnung und wird nicht umsonst als Vorstufe für Aggressionen gesehen und dementsprechend sollte Knurren - egal in welchem Zusammenhang - nicht auf die leichte Schulter genommen werden und schon gar nicht verboten.
    Gerade wenn der Hund knurrt, sollte man das Warum ergründen und dann einen Weg finden, wie man dieses Warum umgeht, damit der Hund nicht in eine solche Situation kommt.
    Gerade beim Knurren sollte man schon, wenn man es nicht alleine in den Griff bekommt, eine Trainer hinzuziehen, der einem sagen kann wo es in dem Moment noch kneift, bevor der Hund den nächsten Schritt tut und es richtig ernst wird.

    Hm Kompetenz hin oder her, aber ich glaube zu wissen wer es ist und zu welcher Methode es gehört und das wird/wurde auch schon öfter hier im Forum von Anhängern dieser Methode vorgeschlagen. Allerdings konnte mir noch keiner erklären, warum über diesen langen Zeitraum.

    Ich arbeite auch ganz gerne mal mit dem Ignorieren in der Erziehung und auch in der Beziehung und finde es ganz nützlich. Aber - und das kann ich einfach nicht oft genug wiederholen - ignoriere ich nicht den Hund, sondern eine Situation als solches.

    Wenn ein Hund bettelt, wird dieses ignoriert, wenn er unbedingt jetzt gekuschelt werden will, wird es ignoriert und ähnliches. Bietet der Hund in der Situation ein Verhalten an, welches akzeptabel ist, wird dieses Verhalten auch bestätigt. Anfänglich kann es etwas dauern, aber mit der Zeit geht es schneller oder ist auch gar nicht mehr nötig.
    Der Hund darf sich selber anstrengen und durch Erfolg und Misserfolg lernen und auch mal "kreativ" werden.

    Das ganze hat aber nichts mit veralteten Dominanztheorien zu tun - mein Hund kann andere Hunde auch sehr gut ignorieren, wenn sie sich falsch oder nervig verhalten. Es hat nichts mit Chef sein zu tun und auch nicht mit Rudelanführere - obwohl ich möchte schon das "Leittier" sein :hust: zumindest in gewissen Situationen.