Sweetlittlewolf, ich muss dich leider als unfähig abstempeln, so leid es mit tut. Nein eigentlich tut es mir nicht leid. Deine Trainerin, die du kontaktiert hast, stelle ich dann mal auf die gleiche Schiene, denn viel mehr Ahnung als du hat sie ja dann auch nicht und schon gar keinen Sachverstand und von Lerngesetzen oder Lerntheorien hat sie und du vermutlich auch noch nichts gehört.
Punkt eins: Ein Fehlverhalten muss entsprechend der Ursache behandelt werden und der Tricker langsam aufgelöst werden. Das schafft man nicht mit Verbieten und schon gar nicht, wenn der Hund das Verhalten mal zeigen darf und mal wieder nicht. Wo ist denn da für den Hund die Konsequenz?
Punkt zwei: Man verbietet keinem Hund seine Kommunikation, wenn man schlimmeres vorbeugen möchte. In dem Fall ist schlimmeres ohne Warnung nach vorne zu gehen und zu Beißen.
Punkt drei: Du hast mit deinem Hund ein ernsthaftes Problem, das in gewisser Weise - vermutlich - schon in den Bereich der Aggressionen zu suchen ist, oder zumindest in einer Vorstufe. An diesem alleine herumzudoktor und es zu deckeln - nichts anderes tust du mit dem unterbinden und verbieten - ist nicht nur mordsgefährlich für dich, sondern auch für deine Umwelt.
Das es sich wohl weniger um Beschützerinstinkt als um Unsicherheiten geht, wo das Verhalten deines Hundes herkommt und das ein Verbieten der absolut falsche Weg ist und das Problem mal gar nicht löst und du damit deinem Hund vermittelst, das du ihn nicht schützen kannst und er deswegen so reagiert, haben wir ja nun hier schon mehrfach gesagt.
Also suche dir einen Trainer, der Ahnung von seinem Job hat und sich in diesem Bereich spezialisiert hat und lasse ihn zu dir kommen. Bei einer solchen Problematik regelt man nicht aber auch gar nichts am Telefon. Was die kosten angeht, es wird ein Vorgespräch geben und dann vielleicht einen Termin in 2 Wochen und dann in der Regel alle 4 Wochen, damit ihr Zeit habt richtig zu üben und zu arbeiten, das sollte auch beim ALG drin sein.