Beiträge von Cerridwen

    Knurren sollte man gar nicht abgewöhnen, verbieten oder mit einem Nein unterbinden. Knurren ist eines der wichtigsten Dinge in der Kommunikation des Hundes und sollte auch als solche gesehen werden. In den meisten Fällen ist es einen Warnung: "Stopp bis hier her und nicht weiter", wenn man dieses verhindert, dann kann es passieren, das ohne Warnung die Zähnchen kommen und dann ist es richtig problematisch.

    Schaffe dem Hund eine Situation, das er nicht knurren muss und bringe Dinge, die zum knabbern einladen und dann zum Knurren animieren, in Sicherheit.

    Zitat

    Was meinst du wohl, warum es mittlerweile sogar Shops gibt, die

    Hühnerhälse ohne Haut und Schilddrüse
    Kehlköpfe ohne Schilddrüse

    anbieten.

    http://www.peters-barf-service.de/3.html

    Dann sollen die mal die Technik - mit der sie das Drüsengewebe so genau entfernen - patentieren lassen. Damit können die dann sehr viel Geld verdienen.
    Denn laut aussage des Metzgers im Dorf ist es gar nicht möglich das so sauber zutrennen, das kein Gewebe mehr dabei ist.

    Zitat

    Cerridwen, weißt du zufällig, wie viel Schlundfleisch man füttern müsste, damit es zu einer Überfunktion kommen kann?

    Nein leider nicht. Aber ich denke auch das es mit der Regelmäßigkeit zusammenhängt.
    Also ich habe von einem Fall gelesen, wo es täglich ein Putenhals oder Hühnerhals gab und dazu noch Stroßen. Die haben sie dann bis auf einmal in der Woche komplett aus dem Plan gestrichen und es wurde von den Blutwerten dann auch innerhalb kürzester Zeit wieder besser.

    Meine TA erklärte mir, das es auch von einer einmaligen Fütterung sein kann, das der Wert durch die Decke schießt und genauso schnell dann wieder unten ist.

    Bei uns steht noch eine Kontrolle aus. Wenn die sich nun in den Werten nicht verändert haben, dann war es bei uns eine Schlundfütterung von ca 2 Wochen vor der Blutabnahme - die letzte Fleischfütterung davor lag auch so 2 - 3 Wochen zurück.
    Allerdings gehen Ta und ich von einer anderen Diagnose aus und wären sehr überrascht, wenn es am Fleisch gelegen haben sollte.

    Nun es scheint aber schon häufiger vorzukommen, das die SD Werte in eine Überfunktion gehen, wenn man entsprechend Kehlen und ähnliches füttert oder als Leckerchen anbietet.

    Bei uns stand es direkt vom Labor als Frage dabei, wie wir mal ein SD - Profil haben machen lassen.

    Eine SD Überfunktion als Krankheitsbild ist gerade bei Hunden sehr sehr selten. Wenn also die Werte im Profil sehr hoch sind, wird man gerne als erstes nach der Fütterung gefragt und meist liegt das Problem dann tatsächlich auch darin begraben.
    Aber gefährlich ist es nicht wirklich. Man kann es schnell regulieren.

    Ich frage mich gerade, wie die Aufzucht war, wenn die Mutter erkrankt war und die Welpen keine Symptome hatte. Dann müsste es ja eigentlich eine Flaschenaufzucht gewesen sein.
    Die andere Frage wäre, wie sollen die Welpen ein lebenlang immun sein, wenn sie nicht erkrankt waren und die Erkrankung nicht über standen haben.

    Ich würde immer noch nicht auf die Idee kommen, mir von da einen Hund zu nehmen, sondern mich entsprechend nach anderen umschauen.

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    Kleinhunde, insbesondere Chihuahua, sind in der ersten Lebensphase Spätentwickler und brauchen die Rudelbindung zur gesunden Entwicklung länger.
    LG von Julie

    Kann ich so nicht bestätigen. Die Lern-, Präge- und Sozialisierungsphasen verlaufen bei allen Rassen gleich immer in einer von bis Toleranz. Da sind die Rassen völlig egal, auch wenn in jedem Wurf immer der eine oder andere "Idiot" zu finden ist.

    Generell ist es immer besser einen Welpen erst mit der 12. Woche zu holen, völlig unabhängig von der Rasse.

    Ich finde die Heilungszeit schon spektakulär und das sie nach dieser Zeit schon wieder zu Hause sind.
    Die Mordalitätsrate ist sehr hoch und es wundert mich daher auch, das alle Welpen es überlebt haben sollten.

    Ich persönlich würde dort niemals nicht einen Welpen holen.

    Du hast weder einen Welpen noch einen Junghund, sondern einen erwachsenen Hund der gerade seine Männlichkeit entdeckt.

    Wie du es ihm austreiben kannst, werde sein Herrchen und arbeite an der Erziehung, ganz besonders an der Abrufbarkeit und wenn du es kommen siehts, das er einen anderen Rüden belästigt, wird der Hund abgerufen.

    Nach deine Beschreibung hast du einen sehr selbstbewussten Straßenhund und der denkt garantiert nicht in Alpha, Beta und Omega und ich glaube auch nicht, das der dich als "Alpha" sieht.

    Noch einmal mit Verbieten kommt man nicht sehr weit und schon gar nicht dauerhaft. Das rächt sich irgendwann mal.
    Deine Eltern - die er ja anknurrt - sollten ihn auch nicht mit dem Fuß wegschieben.

    Es sollte ein neuer Trainer her, der sich mit entsprechendem Verhalten auskennt und der es nicht über die Verbieten und du bist der Boss Schiene geht.

    Dieser Hund braucht eine klare Führung und keine Deckelung.

    Lerngesetze, Motivation, Konditionierung und Antijagdtraining - das ist alles, mit was du dich mal beschäftigen solltest, dann verstehst du vielleicht auch was in einem Hundehirn vorgeht und dann wirst du auch lernen, das man ein Verhalten besser in ein gewünschtes Verhalten umlenkt und nicht verbietet.
    Weil der Hund braucht ja eine Alternative. Wenn er nicht einer Wildfährte nach gehen darf, muss er was anders machen dürfen und seine Nase zu benutzen.