Beiträge von Cerridwen

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    Ich habe btw. in etlichen Bücher genau das selbe gelesen. Nämlich dass die erste Stunde allein bleiben am schwierigsten beizubringen ist. Hat man diese Hürde geschafft, kann der Hund allein bleiben, weil das Zeitgefühl fehlt.

    Das kann ich so nicht bestätigen. Denn es gibt Hunde, die genau nach einer Stunde anfangen zu jammern und sich aufregen, in Panik geraten und das ganze in Stress pur ausartet.

    Ein Katzenklo? Das finde ich genauso geschmacklos, wie den Hund ohne sich um einen Gassigang zu kümmern so lange alleine zu lassen. Wir reden hier über Hund und auch Chi´s sind Hund und nicht über Katzen oder Kleintiere. Auch wenn es mache Züchter als Aufwertung ihrer Tiere sehen, das sie ans Klo gewohnt sind, ist es einfach lächerlich. Hund bleibt Hund.

    Hundklappe ist ja auch eine nette Idee, aber wenn man zur Miete in einem Mehrfamilienhaus wohnt oder keinen Garten hat oder der Garten nicht sicher eingezäunt ist, wohl auch eher nicht machbar.

    Warum 4 Stunden alleine bleiben akzeptabel sind? Weil - wie ja eine Umfrage hier im Forum ergeben hat, das die meisten HH ca. alle 4 - 5 Stunden mit den Hunden Gassi gehe.
    Warum keine 8 Stunden ohne die Möglichkeit sich zu lösen? Weil ich als Mensch das noch nicht einmal aushalten kann und es auch nicht wirklich gesund ist - für Mensch und Tier.

    Ich denke noch nicht einmal, das sich hier viele verstellen. Viele sind im Reallife genauso wie im Forum, genauso direkt und genauso kritisch.

    Zudem, das hier Meinungen und auch Erfahrungen auf einander prallen ist nichts neues und das auch eine gewisse Lebenserfahrung bei jedem User vorhanden ist oder besser sein sollte ist auch logisch.
    Das hat nun mal rein gar nichts mit besser, perfekter oder what ever zu tun.

    Wie man aber auch immer wieder erlebt, ist es oft gar nicht möglich auf eine Eingangsfrage isoliert zu antworten, wenn man aus anderen Beiträgen noch Informationen hat, die zu dieser Frage wichtig sind oder dort dann auch entsprechende Fragen stellen muss, um eine entsprechende Antwort geben zu können.

    Lebenserfahrung hilft auch, das man Dinge einfach kritischer sieht und das einem dann - leider - auch Widersprüche ganz gerne schneller auffallen.
    Jeder der schon etwas länger hier ist, wird sich an wenigestens 3 Geschichten erinnern, die einfach nur erstunken und erlogen waren. Wo viele User es erst nicht wahr haben wollten, schimpfen und sogar gegenüber den Zweiflern ausfallend wurden. Wie haben sich genau diese User dann verhalten, als die Wahrheit dann offiziell ans Licht kam? Sie haben genauso geschimpft und gemeckert.

    Es gibt eben nicht nur Menschen, die immer alles für gegeben hinnehmen und ach wie toll, wie süß und überhaupt kein Problem posten. Dazu braucht man sich in keinem Forum anmelden oder man sucht sich gezielt eines, wo man dann unter sich ist. Aber in so einem großen Forum gibt es viele Charaktere, viele Meinungen und entsprechend auch immer etwas, was man nicht unbedingt lesen mag.

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    kannst ihr doch auch ohne das zu wissen ein paar ärzte empfehlen ;)

    Nun es wäre schon hilfreich zu wissen bei wem sie schon war und in welchem Umkreis man empfehlen kann. Was nützt es wenn man einen in Österreich zum Beispiel empfiehlt, aber TS nur im Umkreis von 500km sucht?

    Macht doch mal die Augen auf: Es geht hier nicht um das alleine bleiben an sich, dagegen hat keiner was. Sondern es geht um das alleine lassen ohne die Möglichkeit sich zwischendurch zu lösen von 7/8 Stunden und mehr.

    Wie auch schon gesagt wurde, Lebensumstände können sich ändern, aber dann zu sagen, ich habe das Geld nicht, zählt für mich nicht, weil ein Gassigänger nicht vom Geld abhängig ist, denn es gibt sehr viele auf Gegeseitigkeit. Zu sagen ich bin wählerisch und gebe meinen Hund nicht mit jedem mit, zählt nicht, dann muss man sich eben mal die Zeit nehmen und sich die Leute entsprechend anschauen und dazu reicht - eigenen Erfahrung - ein Wochenende und dann gewöhnt man Hund und Gassigänger an einander. Zu sagen ich kann keinen Gassigänger nehmen weil Hund xyz hat das Problem xyz, zählt nicht. Es gibt genügend Menschen, die auch auf Gegenseitigkeit oder für ein kleines Taschengeld arbeiten und sich mit Hunden und mit solchen Problemen auskennen und das auch händeln können

    Zu den zu dicken Hunden und auch Katzen und anderen Haustieren. Mir ist dort leider aufgefallen, das es sich hauptsächlich um Tiere handelt, deren Menschen nur am Abend Zeit für diese habe und es diese sind, die am Tag keine Ansprache durch irgend wen hatte. Da die Halter dort nämlich abends dann ganz gern ihr schlechtes Gewissen in Leckerchen und nicht geeignetem anderen Leckereien kompensieren. Auch die meisten nicht erzogenen und auffälligen das hat er ja noch nie gemacht Hunden findet man - ist auch eine leidige Erfahrung und kein Vorwurf - in Haushalten, wo die Hunde den ganzen Tag sich selber überlassen werden und nur am Abend und am Wochenende etwas Ansprache bekommen. Warum? Die häufigste Aussage: Wir versuchen ja unser bestes, aber wir haben nicht genug Zeit.

    Natürlich gibt es auch das andere Extrem, wo dem Hund der hintern hinterher getragen wird oder sie trotzt 24 stündiger Anwesenheit keine Ansprache bekommen, aber geht es hier darum oder geht es hier darum, das man den Hund 7, 8, 9 und mehr Stunden regelmäßig alleine lassen kann und sollte, ohne das er zwischendrin die Möglichkeit bekommt sich zu lösen. Kann ja. Sollte nein.

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    Aber warum 15 Minuten? Kann man so einen "Vorgang" nicht
    unterbrechen?

    Nö, wenn sie hängen, dann hängen sie und man kann nur abwarten, bis sie sich von selbst lösen. Sonst riskiert man nicht nur Schmerzen, sondern auch ernsthafte Verletzungen.

    Ich würde sagen, dein Bube hat Geschmack gefunden und will noch mal.
    Ansprüche hast du keine, außer vielleicht eine Decktaxe - kleiner Scherz. Pass nur auf, das der Typ nicht von dir noch eine Entschädigung will, wenn Hündin aufgenommen hat und die Welpen Kosten verursachen.

    Nun ich kenne das Pensum von Umschulungen und ganz ehrlich ich hätte in der Zeit keine Hund haben wollen, weil ich in der Zeit diesem nichts, aber auch gar nichts hätte bieten können und dazu zählt auch die Zeit der Beschäftigung.
    Als Angriff war es nicht gemeint, sondern nur, das interessiert mich wirklich, ob man in der Klausurenphase dann wirklich noch die Zeit aufbringen kann.

    Und wenn man sich die Rechnung anschaut, dann sind das von bis Werte, welche einfach nur verdeutlichen, das der Tag nur 24 Stunden hat.

    Mogli vielleicht auch einfach nur mal effektiv nach einer Betreuungsmöglichkeit auf Gegenseitigkeit suchen, wäre auch noch eine Möglichkeit. ;)