Es ist also das übliche:
Man schaffe sich in einer unsicheren Situation einen Hund an, merke nach 3 Tagen, das es alles so nicht hinhaut und hole sich dann das okay das man den Hund über Stunden alleine lassen kann, weil geht ja, muss man halt nur üben.
Wer was dagegen sagt, ist böse und hat keine Ahnung und es wird diesen dann gedreht und gewendet, das es richtig passt.
Dann wird darauf rumgepocht, welche Bevölkerungschichten sich denn nun einen Hund halten dürfen und welche nicht und dann wird auf die rumgehackt, die es organisiert bekommen, das der Hund eben nicht 7 und mehr Stunden alleine ist, egal ob über Gassigänger oder andere Organistation. Dann werden zig Ausreden gefunden, warum man das nicht anders organisieren kann und weshalb das auch okay ist. Nimmt man den Ausreden die Luft, dann werden halt neue gefunden und wenn man keine mehr hat, dann werden neue erfunden.
Da wundert es auch keinen mehr, das immer mehr Studenten, Schüler oder andere Menschen, die vielleicht besser noch eine Zeit auf einen Hund verzichten sollten, einen Hund empfohlen bekommen und es ist ja alles ganz einfach und machbar. Wenn es dann doch nicht machbar ist, dann ist das Geschrei auch wieder groß, aber Hauptsache erst mal einen Hund haben.
Mal so ganz nebenbei, mein Terriertier stammt aus so einer Haltung, wo die Menschen alles so schön überdacht und geplant hatten und es dann doch nicht gepasst hat. Immerhin haben diese sich - wenn auch schweren Herzens - für das Wohl des Hundes entschieden und nicht ihren eigenen Egoismus gepflegt.
Vielleicht sollten sich die Leute, die meinen das alles so schick ist für den Hund das er zig Stunden alleine ist, mal in ein Experiment begeben. Nämlich nur mal einen Tag so zu leben, wie sie es ihrem Hund zu muten. Also morgens mal aufs Klo und was essen, Flasche Wasser und dann nichts tun, kein Fernsehn, kein Buch, kein Radio, kein Computer, nicht rausgehen, nicht ans Telefon, keine andere Beschäftigung und nicht aufs Klo gehen. Bin gespannt, wer das 7 Stunden und mehr aushält 