Beiträge von Cerridwen

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    wenn er gebissen hat,dann haben wa ihm hinten ins genick gekriegt also ins fell und ihn auf den rücken gelegt.

    Noch ein Grund einen Trainer in Haus zu holen, damit euch dieser mal den normalen Umgang mit einem Hund erklärt und euch zeigt, wie man es erst gar nicht zu solchen Situationen kommen lässt.

    Einen Hund in den Nacken zu greifen und auf den Rücken zu legen bringt da gar nichts, ersteres vermittelt dem Hund, das man ihn töten möchte und letzteres, das man nicht mehr alle Latten am Zaun hat.
    Kein Hund schmeißt einen anderen auf den Rücken, der Hund rollt sich wenn dann selbst auf den Rücken und gibt die empfindlichen Körperregionen frei.

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    Na wenn wir für jeden Pups jetzt einen Trainer brauchen, dann sollten die beim Züchter demnächst gleich mitgekauft werden.


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    also wenn der grosse im bett war und wir wollten ihn in sein körpchen verfrachten , dann fing er an zu knurren und manschmal auch zu beissen. wir haben ihn aber nicht damit durch gelassen . also heute dreht mein ersthund total ab ,jetzt geht er auch auf die kinder los,das heisst,wenn sie an den welpen wollen ,knurrt er,wenn sie ans spielzeug wollen (was ihn eigendlich nie interresiert hat),dann greift er an.ich merke das mein ersthund nur auf spannung ist,er hat alles und jeden im auge und dreht total am rad,jault,knurrt,oder greift an, ohne vorwahnung ,bei sachen was altäglich ist ,wie das die kinder das spielzeug nehmen , oder besuch kommt.ich beruige ihn immer, oder verbiete ihn, je nach dem was er macht,ich bin momentan ratlos . :headbash: :???: :hilfe:


    Nein wir brauchen keinen Trainer, weil ist ja alles nur ein harmloser Pubs und sind nur Schwierigkeiten in in der Eingewöhnung.

    :hust:


    Der Welpe ist 7 Wochen, was soll der in der Situation lernen, wenn er sich das Verhalten des pubertierenden Schnösels abschaut?

    Hier sollte zur Sicherheit aller - auch wenn es erst mal nur der Jacky ist, der Probleme macht - ein Trainer her und zwar am besten gestern, bevor es richtig eskaliert.
    Die Kinder sind bis dahin vor dem Hund zu sichern, also eine räumliche Trennung wenn die Kinder spielen und immer ein wachsames Auge auf den Jacky haben.

    Das ist alles keine harmlose Problematik von wegen Eingewöhnung oder ähnliches. Der Jacky hat die Hosen an und kann und will auch gar nicht verstehen, das es sich mit einem Mal ändern soll.
    Hier virtuell kann man mit Tipps nicht viel helfen und es wäre auch fahrlässig.
    Also bitte schnellst möglich einen Trainer, der sich auch mit Prägung und Sozialisierung von 7 Wochen alten Welpen auskennt. Der Welpe ist jetzt in einer sehr sensiblen Phase. Jetzt werden einige Weichen für die Zukunft gestellt, die sehr wichtig sind.

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    Leute, für mich ist das etwas realitätsfremd.

    Realitätsfremd ist für mich, wie ich im selben Augenblick eine Kommunikation verbal strafe/unterbinde und dann direkt die selbe Aktion wiederhole.


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    Dieser hat deutlich gewarnt und gezeigt, dass er das in dem Moment nicht wollte. Allerdings darf sich meiner Meinung nach kein Hund gegen seinen Besitzer wenden sondern für mich sollte das immer in Rückzug durch den Hund enden - diese Möglichkeit muss er natürlich haben. Insofern wäre hier wohl mal ein guter Trainer angesagt, der sich das Verhalten mal anschaut?

    Nun wie soll ein Hund in den Rückzug gehen, wenn er erst einmal einen Anschiss bekommt und dann direkt in die selbe Situation gezwungen wird?


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    Es kann, wie gesagt, immer mal sein, dass man seinen Hund anfassen muss, und es ihm nicht passt, z.B., wie hier schon geschrieben wurde, weil er verletzt ist, weil er etwas Giftiges im Maul hat, beim TA usw.

    Anfassen und einen Knutscher auf die Pfote geben, sind zwei paar Schuhe.

    Ein Hund hat das Recht zu knurren und wenn ich das Knurren so offensichtlich übergehe, dann muss ich mich nicht wundern, wenn der Hund weiter geht.
    Ein Hund hat nur diese Mittel um mit uns zu Kommunizieren. Punkt. Es ist indiskutabel und gefährlich, einem Hund dieses Mittel zu verbieten.

    Ansonsten muss man im Nachhinein die Situation analysieren und schauen, was der Auslöser war und dann muss man schauen, wie man diesen Auslöser löschen kann oder diesen positiv belegt.
    Wenn man dieses geschafft hat, wird der Hund auch nicht mehr knurren, weil es dann keinen Grund mehr dazu gibt und der Hund das nötige Vertrauen in dieser Situation entwickelt hat.

    Und das Knutschen der Pfote ist so etwas unnützes, das braucht kein Mensch und ein Hund schon gar nicht und wenn ein Hund dieses Verhalten als unangenehm empfindet, dann darf er dieses kundtun und dann sollte ich als Mensch es unterlassen.

    Ich möchte nur mal so am Rande erwähnen, das der Pubs - laut Vorstellung - gerade mal 7 Wochen alt ist.
    Den wird ein Rüde von 2 Jahren nun mal so gar nicht ernst nehmen und da muss man nun schon etwas genauer schauen und auch regulierend eingreifen, wenn der kleine vernünftiges Sozialverhalten lernen soll.
    Der Jackie kann da wohl eher nicht als Vorbild fungieren, denn er scheint ja genauso ein Schnösel zu sein.

    Was man wie in welcher Situation am besten macht, lässt sich hier schwer sagen, weil man die Situationen nicht kennt und auch nicht gesehen hat, was der Auslöser für den Schnapper war und ob schimpfen die richtige Reaktion war auch nicht.

    Am besten ist es, sich einen erfahrenen Hundehalter mit Welpenaufzuchterfahrung oder einen Trainer, der sich in diesem Bereich auskennt zu suchen und mit dem die Situationen ganz genau durch zugehen und dort einen Schlachtplan zu entwerfen.
    Sonst besteht die Gefahr, das es in der Pubertät des Lütten zwischen den beiden Buben erst mal so richtig kracht.

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    @ Cerri:

    Magst Du den ersten Absatz Deines Posts nochmal lesen? Irgendwie klingt das seltsam und verwirrend. Entweder hast Du den Satzbau durcheinander gebracht oder ich kann nicht lesen... ;o)

    liebe Grüße

    Da fehlt einmal das Wort "nicht" nämlich genau so nicht wiederholen

    Ich würde da gar nicht eingreifen.
    Dazu besteht doch gar kein Grund, das ist ein ganz natürliches Verhalten und die beiden lösen das doch sehr schön.

    Wenn würde ich eher ein weiteres Spielzeug geben oder mehr zur Verfügung stellen.

    Hunde leben nach Ressourcen und deren Wichtigkeit und vermutlich ist dem Ersthund das Spielzeug nicht so wichtig oder er ist souverän genug und sagt ist ja gut du Schnösel da hast du es, ich will es gar nicht.
    Ich persönlich würde mir eine solche Persönlichkeit wünschen und finde es schlimmer, wenn der Ersthund immer wieder sagt ne meins und es nicht so verläuft. Dann würde ich eingreifen und den Schnösel etwas anderes geben, aber so nö.

    Maul aufhalten, Tabletten mit der Hand bis in den Rachen stopfen - ist unangenehm für beiden, muss dann aber sein, Maul schnell zu halten und im gleichen Moment über den Kehlkopf streichen, um den Schluckreflex auszulösen.
    Desto tiefer man die Tablette in den Rachen stopft, desto geringer ist die Gefahr, das sie wieder hoch gewürgt wird.

    Andere Alternative, eine sogenannte Pillgun. Die kann man mit Wasser füllen, die Tablette kommt vorne rein, dann wird das ganze seitlich in den Rachen geschoben und abgedrückt. Die Tablette wird mit dem Wasser in den Rachen gedrückt und durch den Reiz, den das Wasser auslöst direkt abgeschluckt. Auch da gilt desto weiter hinten dieses Teil ist, desto besser.

    Man sollte einfach mal aufhören, die "Baustellen" als einzelne Probleme zu sehen. Der Hund ist ein komplexes Wesen und jedes Verhalten, welches er zeigt greift in einander und hat eine Ursache. Da kann man nicht sagen wir haben 2 Probleme (hier Leinenführigkeit und Freilauf) sondern man sollte dahin gehend denken, wir haben 2 Symptome.

    Man kann isoliert an beiden arbeiten oder man schaut, was wirklich die Ursache ist und arbeitet an dieser und wird feststellen, das dann vieles einfacher wird.

    Ansonsten kann man beides gemeinsam üben. Freilauf gibt es zum Beispiel nur, wenn man vorher gut an der Leine gelaufen ist oder man gönnt erst Auslauf, um die Energie los zu werden und übt dann die Leinenführigkeit.

    Nun ich muss schon sagen, das ich die Wolfshunde (TWH, SWH und welche dieser Art es noch gibt) ganz hübsch finde. Aber ich persönlich finde, das sie nichts in einem normalen Haushalt nichts zu suchen haben. Einzig und allein einem Wolfsforscher würde ich einen solchen Hund anvertrauen.

    Es sind und bleiben Hybriden - egal in welcher Generation - und sind daher weder Hund noch Wolf und das kann sehr arg in die Hose gehen. Sie haben ihre Eigenheiten und wenn man Pech hat, sind es nicht die vom Hund, sondern die vom Wolf und dann hat man schnell mal ein richtiges Problem.

    Und zum Trainer: er kann einen Schnauzgriff nicht richtig ausführen. Dafür fehlen die Zähne, die der Hund, wenn er diese Interaktion ausführt, benutzt und je nach Situation mit verschiedener Intensität.

    Zum großen ist ja schon was gesagt worden.

    Zum anderen, nein ein Knurren muss man sich nicht gefallen lassen, aber man muss und darf es nicht unterbinden. Denn sonst kann es passieren, das der Hund nicht mehr warnt und direkt zuschnappt.
    Situationen, wo ein Hund knurrt, sollten man genauso wieder holen. Weil die Gefahr was passieren kann, hast du nun erlebt.

    Zum anderen was soll der Hund nun daraus lernen, das er am Kragen vor die Tür befördert wird? Das seine Menschen einen an der Klatsche haben? Erst bedrohen sie den Hund und dann gibt es noch die höchste Bestrafung, die es ein einem Rudel jemals geben kann, nämlich Ausstoßung.

    Bei euch läuft so einiges falsch, was nur falsch laufen kann. Das hat auch nicht unbedingt etwas mit der Erziehung zu tun, sondern viel mehr mit der Beziehung und den Umgang. Da wir diesen von hier über das Netz nicht beurteilen können, gibt es nur 2 Möglichkeiten: der Hund kommt zum TA und wird einmal völlig durchgecheckt und dann holst du dir einen Trainer ins Haus, der sich euer Zusammenleben einmal genauer anschaut.
    Mehrfach hintereinander schnappen ist schon kein Spaß mehr, sondern ein eher ernstzunehmendes Problem, besonders wenn die Haut dabei verletzt wurde. Der Hund hat nämlich eines gelernt, das er mit der Aktion durch aus Erfolg hat und sich deine Annäherungen so vom Hals halten kann.