Beiträge von Cerridwen

    Unter den Umständen würde ich dem Hund zu liebe auf einen Hund verzichten.

    5 - 6 Tage arbeiten und dann noch 8 Stunde, das ist dem Hund gegenüber nicht fair, nur um seinen eigenen Traum zu erfüllen.

    Wenn du sicher eine Möglichkeit für eine Gassigänger oder Betreuer findest, der wirklich immer Mittags mit dem Hund geht, so das der Hund Bewegung bekommt und sich lösen kann, dann wäre es machbar.

    Man sollte auch auch immer daran denken, das der Hund nicht nur lange Spaziergänge, Rad fahren oder Joggen braucht, sondern auch noch die eine oder andere Aufgabe für den Kopf.

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    Cerridwen: Das stimmt ja so nicht ganz. Es gibt Hunde, die noch verschmuster sind, als Menschen. Meine Große zum Beispiel! Sie kuschelt sich von sich aus ganz nah an mich ran und legt ihren Kopf an meinen. Wenn ich dann weggehe, kommt sie hinterher und sucht wieder diesen engen Ganzkörperkontakt ... Sie liebt jede Form von Berührung, auch wenn ich sie ganz eng umarme, auf den Kopf küsse etc. Höre ich damit auf, dann kommt sie mir hinterher und fordert weitere Schmuseinheiten ein. (Zugegeben, manchmal hat sie so "unhündische" Eigenschaften, dass ich mich hin und wieder frage: "Ist sie wirklich ein Hund? Oder vielleicht ein verkleideter Mensch ..." :headbash: )

    Naja Kontaktliegen würde ich aber auch nicht unbedingt als Schmusen titulieren.
    Kontaktliegen gibt es bei uns auch ganz viel, aber wehe ich will den Großen dann auch noch kuscheln, dann geht der wieder ganz schnell. Der kleine Spinner ist dagegen eher der Typ "LosBauchkraulen"

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    Ich glaube aber auch, dass der Hund durchaus die Emotion/ Energie spüren bzw. riechen kann, mit der ein Mensch seine Pfote küsst. Ein Hund spürt doch ganz genau, dass ein Mensch dies in einer "Schmuselaune" tut, und dabei liebevoll ist, und dass er den Hund in diesem Moment nicht bedrohen will ....

    Nun ob der Hund das spürt oder erahnt, das ist eine Sache, aber ob er dann schmusen will oder diese Art des Schmusens nett findet eine anderen.

    Primate schmusen viel, aber Hund so leider gar nicht. Ein Hund kann mit diesem Primatenverhalten nichts anfangen und meist ist es auch noch mit einer "Drohgebärde" verbunden.

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    Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob es für den Hund wirklich einen Unterschied macht, ob ich seine Pfote küssen will (wozu ich nicht so neige... :lol: ) oder nachsehen will, was das für ein Krümel zwischen den Zehen ist... ich glaube nicht, dass der Hund das weiß...deshalb habe ich für mich den Anspruch, dass nach einiger Zeit des Hundes bei mir unser Vertrauensverhältnis so weit gefestigt ist, dass er sich auch an ungeliebten Stellen anfassen läßt, einfach weil er gelernt hat, dass das in Ordnung ist, auch wenns manchmal ziept....

    Suchst du den Krümel mit den Lippen oder der Zunge? :hust:
    Ich denke, das kann der Hund schon unterscheiden, das es zwei unterschiedliche Dinge sind.

    Nun es gibt 2 Fakten:
    1. Der Hund ist 7 Wochen alt und hätte in dem Altern nichts bei den TS verloren, sondern sollte bei Mama und Geschwistern sein und dort noch was fürs Leben lernen.
    2. Der Welpe hat geschlafen, als der 2 jährige Schnösel ihn "zurechtgewiesen" hat. In welcher Art und Weise oder Intensität ist dabei völlig egal.

    Was gibt es da noch zu hinterfragen?


    Und danke das man sich Sorgen um mein Seelenleben und meine Freizeitgestaltung macht, das ist allerdings nicht nötig.

    Einem Hund die Pfote knutschen oder einem Hund eine Verletzung behandeln, das kann man doch nicht vergleichen.

    In keinem Rudel - zumindest bei Hunden oder Wölfen - gibt es ein Tier, das dominanter ist als ein anderes, weil es immer noch keine lineare Rangordnung - eher Hackordnung - gibt. Bei Hunden geht es um Ressourcen und jede Ressource hat für einen Hund einen anderen Wert und auch für einen Hund haben verschiedene Ressourcen verschiedene Wertigkeiten.

    So kann mein Großer dem Lütten alles wegnehmen, aber wehe er geht an ein Mauseloch, was den Lütten gerade interessiert. Da wird der Spieß dann ganz gehörig umgedreht. Aber der Große würde dort nicht auf die Idee kommen, das kleine Monster zurecht zu weisen und er würde auch in dem Moment nicht noch mal schauen, wo der Lütte schnuppert.
    Geht es dem Großen nicht gut und er will nicht, das der Lütte ihn die Ohren putzt oder die Augen wäscht, dann zeigt er dem Kurzen seinen Unmut und dieser lässt es sein.

    Warum also soll der Mensch meine, das er etwas besseres ist und über den Hund herrschen kann und muss?
    Natürlich muss der Hund lernen, sich an gewisse Regeln zu halten, aber genauso muss ich als Mensch lernen meinen Hund zu lesen und ganz besonders zu respektieren.
    Durch den Respekt entsteht Vertrauen und durch Vertrauen erreicht man sehr viel.

    Ich kann an meine Hunden manipulieren, der TA kann es ebenso. Ich kann auch meinen Hunden die Pfoten knutschen, wenn ich denn die Käsefüße knutschen wollte. Ich kann bei dem Kurzen "Bauchpubsen", der Große würde mir dafür die Nase abbeißen.

    Und der letzte Hund, der mir zähnefletschend entgegensprang, weil er eine leere Katzenfutterschale verteidigen wollte ist mit einem riesen Gebrüll aus dem Zimmer gejagt worden - ohne ihn zu berühren, allein durch Körpersprache - und wenn ich nicht so reaktionsschnell gewesen wäre, hätte er auch meine Hand erwischt. Aber da brauchte ich ihn nicht zu berühren und er konnte sich sein Fluchtziel selber wählen. Danach war das Thema für uns beide auch durch, weil nachtragend sein bringt gar nichts.

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    Ich hatte bis DAHIN gesagt, man braucht nicht für jeden Pups einen Trainer. Bitte das zu unterscheiden C.

    Nun leider zeigte aber doch schon dieser Satz:

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    ...aber heute morgen lag der welpe bei meiner frau im bett hat geschlafen und mein jacky hat ihn einfach im schlaf gebissen


    aus dem ersten Post, schon, das es sich nicht um einen Pubs oder um ein Problem der Eingewöhung oder eine Zurechtweisung eines Welpens handelt. Dazu das der Welpe erst 7 Wochen alt ist - laut der Vorstellung.

    Allein das Alter zeugt nicht - Entschuldigung - von Erfahrung mit Hunden.

    Das allein diese wenigen Infos reichen mir aus, zu sagen, das man dort einen Trainer braucht. Was danach kam hat meine Einschätzung und meine Erfahrung nur bestätigt.

    Wenn andere diese wichtigen Informationen überlesen, dann kann ich leider nichts dafür.

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    danke für deine links. ne bei uns nicht da gibs keine verordnung ich wohne ja nicht direkt in bremen ich wohne landkreis diepholz :gut:

    Diepholz ist dann Niedersachsen und da ist die Verordnung aber auch da und ich meine auch nicht gerade ohne.
    Du solltest dich dort dringend bei der Gemeinde erkundigen und zwar umgehend, denn sonst kann es unbequem und teuer werden und bis zur Beschlagnahmung deines Welpen führen.

    Sorry, suche dir einen guten Trainer, der positiv arbeitet - einen cumcaneausgebildeten zum Beispiel.

    Hier nur zu sagen, was für dich und deinen Hund in der momentanen Situation richtig ist, geht nicht und um dir die Hundeerziehung zu erklären müsste man wirklich bei Adam und Eva anfangen oder bei den Bienchen und Blümchen.
    Wenn die Zeit nicht so drängen würde, dann können man sagen lies die Bücher von Patricia McConnell, Trish King, Nicole Wilde und vielen anderen mehr.