Beiträge von Cerridwen

    Danke

    Nun wenn ich mein Selbstwertgefühl aufpolieren möchte, wenn ich mit knurrenden Kunden arbeite, dann läuft da irgendwas falsch. Es ist nicht nur anspruchsvoll, sondern auch sehr ermüdend und 60 Minuten können da unheimlich lang werden und ganz besonders immer dann, wenn es ein Drahtseilakt ist, weil dem Hund die Kommunikation aberzogen wurde und man nicht weiß, wo ist der Punkt und sich heran tasten muss.

    Nein nur weil ein Hund kommuniziert, ist es kein Problemhund und muss auch zu keinem werden.

    Meine Hunde wissen, das sie keine Grund haben zu knurren wenn ich dabei bin und trotzdem hat der Große letzte Woche die TA angebrummt, als sie ihm Tränenflüssigkeitstests ins Auge stopfte und er dabei fixiert wurde und das 2x 1 Minute. Das war Stress pur und er war völlig durch den Wind.
    Und was war, er bekam von der TA Vitaminpaste und damit waren die letzten Tests gar nicht mehr so schlimm und TA war wieder total toll.
    Was wäre aber passiert, wenn ich ihm diese Kommunikation aberzogen hätte? Nun vermutlich hätte er der TA in die Nase gebissen und der Helferin direkt mit. Wäre er deswegen ein Problemhund? Hätte ich es aberzogen ja. Weil er klar kommuniziert hat, nein definitiv nicht.

    Auf der DVD vom Rütter über den Sprachkurs Hund ist es sehr schön beschrieben und auch gezeigt, wie ein Hund kommuniziert und wie klar auch. Besonders schön finde ich die Szene, wo Hund mit einem Knabbergegenstand im Gras liegt und von der Kamera bedrängt wird. Dort sieht man, wie schön der Hund kommuniziert und wie er versucht die Situation zu lösen und auch wie er gegen die Kamera geht, weil diese nicht aufhört. Aber man sieht genau diese Situation mit dem Nachvornegehen kommen und ich habe beim ersten schauen noch vorher gesagt: "Na das Kracht doch gleich" und so war es dann auch.

    Es gibt genügend Möglichkeiten, die Kinder vor dem Hund zu schützen und umgedreht.

    Wenn der Hund weg muss und das schnell, dann wird dir nicht wirklich viel übrig bleiben, als dich an den Tierschutz und das örtliche Tierheim zu wenden und dort um Hilfe zu bitten.

    Ich denke, wenn der Hund so in der Familie geliebt wird, dann gibt es auch andere Wege und Möglichkeiten, das Problem professionell zu lösen und zwar so, das weder Hund noch Kinder in Gefahr sind und sein werden.
    Aber das ist zum einen ein ganz großes Stück Arbeit, das man nicht alleine schaffen kann und zum anderen gehört eine ganze Menge Kriesenmanagment dazu. Das kann man auch in 3 Zimmern schaffen.
    Da dieser Weg aber nicht zur Wahl steht.

    Es gibt noch die Möglichkeit der schwarzen Bretter in den Supermärkten und in den Tierfuttermärkten. Dann gibt es eine Zeitschrift, die sich nur um Tieranzeigen kümmert, aber bis die Anzeige darin erscheint, dürfte auch etwas dauern, genauso wie in dem Fressnapfmagazin. Dann gibt es noch die Tageszeitungen und die kostenlosen Dinger, die einem jede Woche den Briefkasten verstopfen. Damit erreicht man auch noch Menschen.

    In dem Beispiel ging es auch in der Aussage darum, das man mit einer Spende dort einem ganzen Dorf helfen kann und das dieses besser ist, als die armen Kinder aus Afrika alle nach Deutschland zu adoptieren.

    Ebenso könnte es halt auch im Auslandstierschutz sein, das man mit Spenden vor Ort hilft, sei es über direkte Patenschaften für unvermittelbare Tiere oder zweckgebundene Spenden für den TA.

    Nein weil dieser Brief nichts, aber auch gar nichts mit Tierschutz zu tun hat, auch nicht wirklich mit aufrütteln, sondern mit auf die Tränendrüse drücken. Kein Spanier würde von so einem Brief in der Seele berührt werden, so wie hier auch einige.

    Ich habe schon mal eine Reportage von Hund Katze Maus erwähnt, wenn das Tierschutz vor Ort gewesen sein soll, dann verstehe ich auch, warum man sich hier so daran hochzieht und lieber alles nach Deutschland vermitteln möchte.