Beiträge von Bruno + Heike

    Zitat

    Ich bin zwar kein Physiklehrer ;) würde das jedoch nicht so glauben. Wie schon geschrieben stinkt mein Hund manchmal ganz schön nach Rauch wenn er bei Rauchern war - wie das wenn ihn die verrauchte Luft doch gar nicht erreicht? Zudem kann ich dir auch bei meinen Schülern ganz genau sagen bei wem zu Hause im Haus geraucht wir: Hefte und Bücher stinken dann nämlich ganz schön. Wie das, die schweben doch auch nicht unter der Zimmerdecke?

    Da hast du sicherlich recht ...man riecht es !
    Aber man riecht auch den Rauch aus der Pommes-Bude - oder den Bierdunst aus der Kneipe. Und dieser Geruch hängt in den Haaren des Menschen und natürlich auch im Fell des Hundes. - unbestritten !

    Und natürlich ist es beser für ALLE Beteiligeten wenn nicht geraucht wird.

    Aber ich bin mir sicher, dass dieser Thread nicht dazu eröffnet wurde, weil jemand bewusst und gezielt seinen Hund anpafft.

    Das wäre in der heutigen Zeit wirklich verantwortungslos.

    Aber bitte, brecht nicht über jeden rauchenden Hundehalter den Stab.

    Ich glaube ich sollte diesen Beitrag lieber nicht schreiben.

    Ich oute mich nämlich als rücksichtsloser Mensch und Hundehalter.

    Ich habe Jahrzehnte graucht und diesen Qualm auch genossen. :reib:
    Und ich schäme mich auch nicht dafür.

    Ich habe während der Schwangerschaft geraucht (das Risiko war damals nicht so bekannt wie heute) und ich habe trotz Kind und Hund im Haus geraucht.
    Und nicht nur ich - nein, mein GG und Vater des Kindes und Halter des Hundes ebenfalls.

    Unsere Tochter ist kerngesund ...und hat niemals auch nur 1 Zigarette geraucht (allen Theorien zum Trotze)
    Ich hatte seit meinem 25. Lebensjahr Hunde. Sie starben an Herzversagen und wurden überfahren - keiner starb an Krebs.

    Mein Mann und ich haben überall geraucht. -
    In der Küche, im Wohnzimmer in der Badewanne selbstverständlich auch im Schalfzimmer -
    und im Auto sowieso!
    Und weder die Kinder noch die Tiere haben darunter gelitten.

    Ich bin mir im Klaren darüber, dass sich heutigen Eltern allein bei dem Gedanken die Zehennägel aufrollen ...aber sorry ... wir waren so.

    Ich glaube, dass wir heute zu Übertreibungen neigen.
    Nicht nur was das Rauchen anbelangt ... es geht um Vieles im menschlichen Zusammenleben.

    Ihr werdet es mir vll. nicht glauben....aber ich bin heute (seit 10 Jahren Nichtraucher!) völlig neutral gegenüber jedem Raucher.
    Es stört mich nicht, wenn in einer Gaststätte jemand gegenüber raucht !!!
    Mir schmeckt mein Essen trotzdem !

    Und wenn ich mein Langzeitgedächtnis strapaziere fällt mir mein Physiklehrer wieder ein:
    "Warme Luft steigt nach oben!"
    - also warme, vom Körper, mit Nikotin, ausgeamtmete Luft ist sicher weiter oben als die Luft über dem Boden, die mein Hund inhaliert.

    Und ich habe im letzten Herbst über einen Spot herzhaft lachen können:

    "Die meisten Raucher sterben nicht mehr an den Folgen des Nikotins -
    nein, sie erfrieren auf ihren Balkonen"

    Aber aller obigen Polemik zum Trotz:
    Natülich ist Rauchen ungesund ...und wenn Mann/Frau es vermeiden kann Kind oder Hund mit diesem Mist zu belästigen oder zu schaden, dann bin ich selbstverständlich dafür:
    OHNE RAUCH ist einfach besser.

    Aber Hundehalte sind auch nur Menschen und diese haben eben auch ihre Fehler. :/

    Hallo Staffy,

    Bis auf die Aktion mit dem Maulkorb haben die meinen Hund nicht mehr in die Hand bekommen und sie wollten auch nichts mehr mit ihm zu tun haben.
    Könnte ev. auch an meinem etwas unhöflicheren Verhalten und meinen bohrenden Fragen gelegen haben. :???: Eine befriedigende Antwort gab es jedenfalls nie.

    Wir (GG und ich) waren allerdings wirklich etwas verunsichert, ob wir tatsächlich solch einen Kampfdrachen am anderen Ende der Leine haben.
    Immerhin wurde uns ja von 2 tollen Trainern gesagt, dem Hund wäre nur noch mit Einzeltherapie zu helfen .... aber eben wundersamerweise in 2 Tagen.

    Die Spielereien mit der Leinenführigkeit und dem "kein Futter vom Boden aufnehmen" haben Bruno nicht wirklich geschadet. :D

    Nach dem ersten Tag haben die uns eigentlich ziemlich ignoriert ... ;)

    Und zu deiner Frage: ob ich weiter einen Trainer suche. Eindeutig JA.
    Ich habe gestern mit Burgit telefoniert, die mir wiederum die Tel.Nr. von Cazcarra gabe (wundere dich also bitte nicht, wenn ich dich :handy: anrufen werde, Elke! ).
    Ev. ist ja das Konzept von Animal learn das richtige für Bruno und uns.

    Habt ihr vielleicht noch andere Tipps für uns ?

    Immer her damit, auch gerne per PN oder eMail. :D

    Hallo ihr Lieben,

    sorry, dass ich mich erst jetzt wieder melde.

    @ Melanie: ich weiß es wirklich nicht genau. Der HH sprach immer von seinem AmStaff. Allerdings ist der gute Mann ein Holländer (oder Niederländer :???: ) vll. habe ich ja etwas völlig falsch verstanden. Aber egal, welcher Rasse der Knirps angehört, er war anfangs nur knuffig und verschmust ... aber man musste ja zeigen, zu was ein SoKa fähig sein kann. :kopfwand:

    @ Ines: Danke für deine lieben Worte.
    Wie es mit Bruno weiter gehen wird ? Nun, eins hat dieser Kurs gebracht. Mein GG läuft seitdem mit offenen Augen durch die Welt und beobachtet den Hund. Und nachdem ich einen Fulltime-Job habe und GG selbstständig und immer zu Hause ist, hat er während der Woche die meiste Zeit um mit Bruno zu arbeiten. Mein Mann hat sich jetzt bereit erklärt mal ein Buch über Hunde und deren Verhalten zu lesen und zeigt Willen von dem Standpunkt abzurücken: das haben unsere anderen Hunde auch alle nicht gebraucht - warum soll ich jetzt bei Bruno damit anfangen ?

    @ Betty: deine Kombinationsgabe ist prima ...genau um diesen Verein handelte es sich bei dem sogenannten Hundeflüsterer. Sicherlich sind einige der Ansatzpunkte dieses Herrn gut und richtig. Das Problem ist nur, dass der mittlerweile eine Art "Fußvolk" für sich arbeiten und Geld verdienen lässt, dessen Qualifikationen am untern Bereich einer Skala angesiedelt sind.

    @ Burgit: stimmt, das war eindeutig der falsche Weg für Hund und uns. Ich habe Bruno zur Entschädigung geknuddelt und geschmust und nochmals ganz fest geknuddelt. :^^: Was mich aber wirklich geärgert hat: Bruno hatte vor dem Kurs 1,5 kg abgenommen ...und dann kam die Fleischwurst-3-Tage-Woche. .... jetzt hat er wieder sein altes Kampfgewicht :/

    @ all: Danke für euer Interesse. Und ihr dürft mir glauben, ich war x mal kurz davor die Beherrschung zu verlieren und denen meinen Hund einfach wieder abzunehmen. Einmal bin ich los gestartet, da hieß es: ich soll mich nicht so anstellen ...dem Tier würde nichts geschehen ... das Konzept sei absolut gewaltfrei ... ich würde den Hund vermenschlichen.

    Als dieses blöde Seminar endlich rum war, haben wir uns wirklich noch ein paar ganz tolle Tage mit unserem Bruno gemacht. Er hat diesen Kurs eigentlich recht gut weg gesteckt und war nach 2 Tagen wieder der Alte und saß nach einer mehrstündigen Wanderung wieder völlig entspannt und ohne bleibende Schäden neben seinem Herrchen.
    Hier der Beweis:

    Zitat

    Danke Frank.... :bussi:

    ..und diese natürlich auch....:-)

    Diese beiden Fotos sind meine Favorieten.

    Bonny, die km-weit durch die Fluten schwimmt, um vom Frauchen endlich ein kleines Stückchen Kuchen zu bekommen .... dieser Blick :liebhab:

    Und Sir Cooper mit dem "wenn du nicht gleich das Leckerchen hinwirfst Blick" dann schnapp ich dich !!!!! :reib:

    Ich möchte euch hier einen Bericht geben über die vergangen Tage mit einem ach-so-tollen-Hundeflüsterer :kopfwand:

    Wie einige von Euch ja schon wissen,
    hat Bruno einige Probleme wenn es um das Thema Leinen-Agression geht.

    Aus diesem Grund hatten mein GG und ich beschlossen noch einmal einen Trainingskurs mit unserem „Kragenbären“ zu absolvieren.

    Nach langem Suchen und endlosen Diskussionen haben wir einen 3-Tages-Kurs mit dem edlen Slogan: „Der Herr bin ich“ in einer Ferienwohnung in Österreich gebucht. Der Veranstalter des Kurses wurde als der „deutsche Hundeflüsterer G.W.“ angepriesen.

    Selbstverständlich habe ich mich über G.W. informiert. Er unterrichtet absolut gewaltfrei, ohne Starkzwang und ähnliches. Stachelhalsbänder und Teletak, selbst der Leinenruck sind laut Internetpräsentation verpöhnt.
    ... Es hörte sich alles toll an. !!!!

    Also fuhren wir am 30.4. los. Den GG auf den Beifahrersitz, den Hund auf die komplett umgebaute Lupo-Rückbank und den Jet-Bag rauf aufs Dach .... und weg waren wir.

    Frauchen durfte fahren, Herrchen saß entspannt mit Bierchen in der Hand und gab weise Ratschläge zur Streckenplanung während Bruno auf seiner Hundematratze im Fond des Lupo für sich Hinpupste und Schnarchte.
    4 Stunden später ....geschafft. Wir waren am Ziel ....in 1100 m Höhe, bei stolzen 6°C.

    Gibt es eigentlich außer uns noch andere Blöde, die dem Winter hinterher fahren ?
    Kein Blatt am Busch oder Baum, die Osterglocken öffneten gerade ihre Blüten und die Tulpen schauten immerhin schon 10cm aus der Erde.

    Egal .... was machen Hundehalter nicht alles für ihre Fellnasen
    – und tatsächlich, es gab noch 6 andere Hunde, die von ihren Haltern als „Hunde mit Ausbildungsdefizit“ nach Österreich verfrachtet wurden.

    Abends ging es dann das erste Mal richtig zur Sache. Man traf sich (10 Hundehalter + 7 Hunde + 3 Hundeausbilder) in einem „kleinen gemütlichen Raum“ von 20 m².
    Jeder stellte sich und seinen Hund vor und natürlich auch das Problem des Tieres.
    Dann gingen die 3 Trainer (1 Hundetrainerin, 1 Problemhundetrainer und 1 Azubi) im Raum herum beugten sich über unsere Hunde, sprachen Fach-Chinesisch miteinander, machten kluge Gesichter, nickten weise und setzten sich wieder hin.
    „Wir treffen uns dann morgen um 11 Uhr auf der Hundewiese. Planen Sie pro Tag ca. 800 g Fleischwurst in erbsengroßen Stücken ein – und füttern Sie Ihren Hund heute Abend und morgen Früh nicht.“ – sprachen sie und waren weg.

    Die 7 Problemhunde waren:
    2 Labbi: ohne Probleme – Herrchen hatte den Urlaub bereits gebucht und dann festgestellt, dass ein Hundetrainer zu dieser Zeit da ist – Fazit vom Herrchen: Schaden kann es ja nicht
    1 Retriever-Ridgeback-Mix in braun: 5 Jahre, erfolgreich in Agility – Problem: manchmal, besonders wenn läufige Hündinnen in der Nähe sind, ist der Mix abgelenkt und zeigt anderen Rüden die Zähne
    1 Altdeutsche Schäferhündin: 9 Monate; ängstlich und unsicher– wahrscheinlich wegen der 3 Lausbuben im Haushalt
    1 Münsterländer-Labbi-Hündin, 10 Jahre; die Hundedame ist passionierte Jägerin – vll. kann man ja was lernen
    1 AmStaff Rüde: 8,5 Monate, es hapert an der Leinenführigkeit – er zieht.
    1 Bruno: die wahrscheinlich einzigste echte Baustelle; 3,5 Jahre, leinenagressiv, ängstlich und mißtrauisch gegen Fremde

    Am nächsten Morgen um 11 Uhr:
    6 Hunde auf den Zimmern, man holt die Schäferhündin: versucht 45 Min. lang, den Hund mit Leckerchen von einem Trainer zum nächsten zu locken. Dann pfeift einer mit ner Trillerpfeife .... das war´s.
    So gegen 13.30Uhr war Bruno dran: der Problemhundetrainer holt einen Stahlmaulkorb raus (NylonMaulkorb kennt Bruno – mach ich beim TA immer drum) – ich soll den Maulkorb anlegen:
    Frage: Warum
    Antwort: nur zur Sicherheit des Trainers, er möchte Brunos Agressionsverhalten prüfen.
    Also hab ich Bruno den Maulkorb anglegt und dem Trainer die Leine in die Hand gegeben.
    Mein Hund hat gezittert und gesabbert vor Angst.
    Meinte der Trainer: das muss sein, Hunde sind nicht nachtragend, die vergessen schnell.
    Ich hab meinen GG angeschaut – Frage in meinen Augen – Antwort: versuchen wir es – vll. hilft´s ja

    Wir wurden hinter einen Busch geschickt damit Bruno uns nicht direkt sieht.
    Dann hat der Trainer versucht, Bruno mit Leckerchen (bitte den Stahlmaulkorb nicht vergessen) langsam zu sich hin zu locken.
    Bruno hat den Typ eigentlich ignoriert – er hat ihm den Rücken zugedreht. Daraufhin hat die Trainerin Bruno umgedreht zum Trainer hin. Ich glaube in dem Moment hat Bruno die Nase gekräuselt. Nach gut 30 Min. bin ich hin, hab dem guten Mann die Leine und meinem Hund den Maulkorb abgenommen. (Ich hatte die Schnauze voll!)
    Die Trainer-Elite meinte dann: Bruno sei zu agressiv – da könne man in 3 Tagen nichts machen – da muss ein privater Trainer von ihnen her – 2 Tage lang – 600 Euro; aber das Problem wäre behoben.
    Auf meine Frage, warum 1 Trainer in 2 Tagen mehr schaffen soll als 3 Trainer in 3 Tagen habe ich keine Antwort bekommen.
    Nach uns kam der AmStaff dran, natürlich auch mit Stahlmaulkorb; der arme Kerl hat gejault und gewinselt, der hat die Welt nicht verstanden.


    Am nächsten Tag wurde dann der Staff dran genommen: gesichert mit 2 Leinen und einer Kette !!!! :kopfwand:
    Der Trainer sah aus wie ein Michelin-Männchen – gepolstert ohne Ende
    Dann hat der Problemhundtrainer den armen Hund so lange attakiert, geschrien, ihn erschreckt, Tritte vorgetäuscht usw, bis der gute Staff endlich zugebissen hat .... er ist auf die Füsse des Trainers los.
    Keine 3 Sekunden später kam dann das vernichtende Urteil: der Hund ist aggressiv, er braucht einen privaten Trainer – allerdings 3 Tage – macht 900 Euro.

    Ich wusste es: Bruno ist ein Schnäppchen :D

    Die nächsten Tage waren Spielerei:
    Wie erlange ich die Aufmerksamkeit meines Hundes ?
    Futter auf weißen DIN-A 4 Blättern verteilt: Hund dürfen nichts nehmen (Hundi blieb aber an der Leine!)
    Leinenführigkeit: da hätte ich mir beinahe in die Hose gepieselt. Die Trainerin nahm den Jagdhund-Mix und wollte Leinenführigkeit demonstrieren – hat aber übersehen, dass die gewählte Route an einem Hasenauslauf vorbei ging ---- nix mit Leinenführigkeit – die 10 jährige Hündin stand da wie eine EINS

    Ach und was ICH noch alles Wichtiges gelernt habe ? :???:
    Dank der täglichen 2-stündigen Power-Point-Präsentation weiß ich jetzt:
    Hunde spielen nicht
    Hunde sind Egoisten
    Hunde bauen keine Bindung zu ihren Sozialpartnern auf
    Hunde freuen sich nicht – sie handeln nur zweckgemäß
    Hunde können bis zu 12 Std. täglich lernen ...
    Hunde brauchen keinen Auslauf (10 Min. morgens, 10 Mittags und 10 Abends – das reicht völlig aus)
    Hunde sind nicht nachtragend (siehe oben) – aber ... – Bruno hat den Problemhundetrainer immer angeknurrt und sich hinter mir versteckt ... ich weiß, er ist aggressiv, aber dafür liebe ich ihn.


    Als diese 3 Tage endlich rum waren, hat unser Urlaub begonnen – und er war richtig toll.
    Gut, ich habe fast eine Woche gebraucht, um Brunos Vertrauen wieder zu gewinnen und sein Mißtrauen umzupolen ... die 3 Tage Fleischwurst (ich habe 2 Tage lange gekochte Hühnerbrust genommen – dann war der Laden leider leer) hat Bruno noch auf den Rippen.

    Aber was soll´s – wir haben den Urlaub ohne größeren Schaden überstanden – und die restliche Zeit genossen.
    Hoffentlich trifft das auch auf die Besitzer des AmStaff zu („Vegas“ hieß die Schlabberbacke)

    Kurzfassung: das Programm von G.W. liest sich gut. Ich glaube auch, dass er selbst viel von Hunden versteht. Allerdings hat er mittlerweile ein Verkaufsprinzip entwickelt, man findet es unter HundeW.... im I-Net, welches man leider nicht empfehlen kann.
    Ich persönlich hatte das Gefühl, man arbeitet nach dem bewährten „Schneeball-System“.
    Obertrainer, Problem-Trainer, Trainer, Azubi ... suchen Sie ein neues berufliches Standbein ? Werden SIE Hundetrainer bei HW.

    Weitere Bilder findet ihr https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…rk_post#7105127