Ein schweres Thema und eine noch schwerere Entscheidung.
Ich gehöre zu den Menschen die sagen: dein Hund zeigt dir, wann er nicht mehr kann oder will.
Aber das heißt auch, dass ich ihn genaustens beobachten muss.
Ein Hund, der sein Futter mit Begeisterung frisst,
sich bespielen lässt und Interesse an seiner Umgebung zeigt,
ist für mich, trotz des stolzen Alters von 14 Jahren nicht automatisch ein Fall für die Spritze.
Vielleicht hindern wirklich nur Schmerzen das Tier am Aufstehen.
Warum soll es dann verwerflich sein,
dem Hund eine höhere Dosis an Schmerzmitteln zu geben ?
Diese werden ihn sicherlich nicht mit Nebenwirkungen umbringen.
Wenn der Hund keine, oder reduzierte Schmerzen hat,
kann er vll. noch einige Wochen oder gar Monate ein zufriedenes (dem Alter entsprechendes !) Leben führen.
Ich bin nämlich der Überzeugung,
dass auch Hunde wissen, wann sie "alte" Hunde sind.
Und ich will hier nicht vermenschlichen.
Aber egal ob Mensch oder Hund.
Ein artgerchtes Leben im Alter sollte beiden Rassen vergönnt sein.
Andererseits haben wir Menschen beim Haustier den klaren Vorteil
eine Entscheidung fällen zu können
und zu sagen ...bis hier ...und nicht weiter.
Dies kann eine Gnade sein - aber wir sollten vorsichtig mir ihr umgehen.
