Beiträge von Bruno + Heike

    Und ich dachte gerade an Lupus.

    Es gibt doch Lupuserkrankungen beim Hund die sich an den Ballen und auch Krallen äußern.

    Wenn der Doc weiß wonach er suchen könnte, wäre die Krankheit anhand des Blutbildes glaube ich gut zu erkennen.

    Sorry, wenn sich das wirr liest.
    Ich bin kein Arzt - aber ich bilde mir ein, dies bei meiner damaligen Suche im I-Net wegen Brunos DLE gelesen zu haben.

    Ich würde es nicht erzwingen wenn sie nicht trinken will.

    Während der OP ist der Hund ja ausreichend versorgt.

    Bruno hat erst am nächsten Vormittag getrunken.
    Seine OP war aber morgens um 9 Uhr. (also 24 Std. später)

    Ich würde einen Finger nass machen und ihr die Lefzen nass machen.
    Falls sie den Kopf abwendet - lass sie.

    Gib ihr einfach die Zeit, die ihr Körper braucht.

    Es ist für uns Menschen schlimmer zu zu schauen als für den Hund.

    Schön, dass deine Maus es soweit schon mal überstanden hat.

    Lass sie schlafen und sei bei ihr wenn sie unruhig wird.
    Sie wird noch ein paar Stunden durch den Wind sein und ihren Rausch ausschlafen.
    Und wenn sie raus muss, glaub mir, das merkst du.

    Gute Besserung für deine Hündin und eine halbwegs ruhige Nacht für dich.

    Und mach dich nicht verrückt, wenn sie die Nacht wimmern und weinen sollte.
    Das sind Nachwirkungen der Narkose - sie steht noch unter Medis und hat bestimmt keine Schmerzen.

    Liebe Grüße von
    Heike, die vor 3 1/2 Wochen nachts auch keine Auge zugetan hat,
    weil der Kragenbär eine OP hatte.

    Entschuldige !

    Dies ist kein Vergleich in dem Sinne !

    Du beschreibst ein Krankheitsbild, welches beim Menschen vorkommt.
    Und ich glaube sogar, dass es zuerst beim Menschen entdeckt wurde,
    und dann im Laufe der Forschung erkannt wurde, dass Tiere auch unter dieser Krankheit leiden können.

    Siehe Epilepsie, oder nur die normale Grippe.
    Sogar ein Hund kein einen Schnupfen kriegen und auch eine Mandelentzündung.

    Das hat doch nichts damit zu tun, dass ich Menschen mit Hunden vergleiche.

    Ok, diese medizinische Ausnahme mag es geben.

    Gibt es beim Menschen ja auch !

    Da dies aber weder beim Einen noch beim Anderen ursächlich behandelbar ist,
    steckt man denn Zweibeiner in einen "Geschlossene".

    Diesen einen Hund unter 10.000 könnte man ebenfalls auf einem eingezäunten Gelände in sogenannte "Sicherungsverwahrung" nehmen und "Freigang" dann eben nur mit Maulkorb zulassen.

    Was bitte ist denn grundlos ?

    Grundlos aus der Sicht von uns Menschen ?

    Ich bin sicher der Hund, der gebissen hatte, hatte auch einen Grund.

    Denn ich glaube nicht, dass ein Hund aus "Spaß an der Freude", Jux oder Dollerei beißt.

    Es liegt also doch dann daran, das Problem zu finden und wenn möglich zu lösen,
    das der Auslöser des Bisses war.

    Vielleicht waren es Schmerzen,
    vielleicht Angst - ich weiß es nicht.

    Aber ein guter Trainer wird es erkennen und hoffentlich einen Weg finden
    um auch das Tier aus diesem Kreislauf heraus zu holen.

    Zitat


    ..........
    Wenn ich mal so das DF als Spiegel der Hundehaltung anschaue - wieviel Personen seid Ihr???
    Vielleicht sieben, zehn, ich weiß die genaue Zahl nicht, denke aber, Ihr kennt Euch.
    ................

    Dem muss ich nun doch glatt mal widersprechen.
    Ich hier aus dem Thread persönlich nur 1 Person. ;)

    Und ich bin kein Trainer, kein Flüsterer oder etwas in dieser Art.
    Ich bin ein ganz normaler 08-15 Hundehalter, der sich einfach vor 6,5 Jahren in einen "Problemhund" verliebt hat.

    Und auch heute gibt es noch Gelegenheiten
    bei denen der Kragenbär austickt.
    Er hasst Ansammlungen von Kindern .....zufällig an einem Kindergarten vorbei gehen erfordert Strategie und gutes Handling :hust:

    Und weißt du was ?

    Ich gehe mit dem Hund einfach an keinem Kindergarten vorbei - Problem gelöst. :D

    Als wir Bruno aus dem Tierheim holten, hieß es: bringen Sie ihn bloß nicht zurück - das würde er nicht überleben, denn Sie sind bereits die 5. Stelle - der Hund wäre dann nicht mehr vermittelbar.
    Man sagte uns auch noch: Der Hund ist absolut "rüdenunverträglich" und er mag keine Männer und keine Kinder.

    Die Rüdenunverträglichkeit ist Vergangenheit,
    Männer sind auch heute manchmal noch ein Problem ....besonders bei Dämmerung mit Bier-Fahne und Schirm in der Hand,
    und Kinder - siehe oben.

    Wir haben aber unser Leben tatsächlich dem Hund angepasst.
    Ich habe kg-weise Leckerchen in den Hund gestopft um ihn zu prägen, ihm zu zeigen "das war toll" -
    vielleicht wäre es auch ohne Leckerchen gegangen - keine Ahnung - aber schlußendlich ist es mir egal - wir haben unser Ziel erreicht.
    Wir haben gelernt den Kragenbären zu "lesen".
    Ich kann meinen Hund heute mit anderen Hunden zusammen lassen - alles bestens.

    Mit einem Kind im Haus wäre es nicht möglich gewesen - aber dann hätten wir ihn auch nicht genommen.

    Auch heute knurrt Bruno noch, um zu sagen "lass das, das mag ich nicht"
    und ich beachte sein Warnen.

    Ich will damit sagen, dass ein Hund, der bereits attackiert hat - nicht automatisch eine Bestie ist.
    Er braucht auch nicht IMMER lebenslangen Einzelknast oder die Todesspritze.
    Die meisten Probleme des Tieres sind von Menschen gemacht - und wenn der Mensch will, dann kann er auch viele wieder gerade biegen.
    Mit einem guten Trainer geht es sicherlich leichter - aber gute Trainer wachsen leider nicht auf den Bäumen.
    Ich habe viel Geld und Nerven in die Trainersuche gesteckt und bin einige Male auf die Nase gefallen.