Beiträge von dragonwog

    Du hast durchaus die kritisch zu sehenden Stellen herausgepickt. Vielel, gerade in der Niederwildjagd, widerspricht sich. Die Zeiten von Fasan (der ja auch eigentlich nur eingeschleppt wurde), Rebhuhn und Co. sind vorbei. Es gibt keine entsprechenden Biotope mehr für diese Tiere, und da bringt es auch nichts, sämtliches Raubwild als Sündenbock zu schießen.

    Ein anderes Beispiel wären in puncto Niederwild die Gänse. In unserer Region werden zig alte Kohlegrubn geflutet, beste Bedingungen für Gänse. Diese richten in großer Überpopulation Schäden von enormen Summen an, deswegen muss der Bestand reguliert werden.

    Eine ganz andere Baustelle ist das Schalenwild. Ja, es wur in dieser Hinsicht lange falsch bejagt, gut gemeint ist nicht gut gemacht, aber glücklicherweise gibt es bereits entsprechende Änderungen.

    Ich empfehle daher diese Lektüre als Einführung in die Problematik. http://oapen.org/download?type=document&docid=384007

    Was den Wolf betrifft, ja, da habe ich einzig und allein Angst als Hundehalter. Hunderisse gehören in Wolfsgebieten zum Alltag, ein Alleinlassen im Garten oder ein Entfernen bzw. Rennenlassen des Hundes ist dann nicht mehr möglich. Man könnte natürlich entsprechende Ausläufe einrichten, für sehr realistisch halte ich das nicht.

    Wer sind denn überhaupt "die Jäger". Eine Stereotypisierung ist weder bei Jagdscheininhabern noch bei Hundebesitzern möglich, es handelt sich um einen Querschnitt der Bevölkerung, und genauso wie es unter den Hundehaltern diverse Individuen gibt, die mit Fehlverhalten glänzen, gibt es diese auch untern den Jägern.

    Deswegen kann man noch lange nicht alle über einen Kamm scheren, dass entbehrt jeglicher Grundlage.

    Wie viele Hunde werden wohl im Vergleich von Nichtjagdscheininhabern pro Jahr vergiftet??

    Zitat

    Der Blick über den Tellerrand würde sich vielleicht aber mal lohnen.
    Stattdessen findet man tausend Gründe, warum man besser nichts ändert. Ich bin der Diskussionen müde - würde ich nicht so viele negative Erfahrungen mit Jägern teilen, würde ich vielleicht auch anders denken.

    Aha. Mit "Diskussionsmüdigkeit" kann man sich natürlich leicht herrausreden und muss keine Fragen beantworten.

    Zitat

    Und Argumente gegen die Jagd gibt es wohl genug. Nur will man die ja nicht lesen.
    Und dass das Ansehen der Jäger in der Öffentlichkeit immer schlechter wird kommt wohl auch nur so, oder was?

    http://www.zwangsbejagung-ade.de/erfahrungsberi…mers/index.html

    http://www.abschaffung-der-jagd.de/

    Zur Wildschweinproblematik, es gibt Langzeitstudien, die beweisen, dass die Jagd keine Lösung darstellt:
    http://www.abschaffung-der-jagd.de/downloads/uebe…sandclimate.pdf

    Dann sag mir mal jetzt bitte, was du den Landwirten sagen möchtest, wenn schwere Ertragsminderungen der Felder durch Schwarzwildschäden entstehen. Für die darf man unter Umständen natürlich auch als Pächter aufkommen. Aber egal, wie würdest du das Problem ohne Jagd angehen? Und nein, den Bauern zu sagen, dass sie einfach Pech gehabt haben, zählt in unserer dicht besiedelten Kulturlandschaft nicht.

    Studien ANDERER Länder mit anderen Managementplänen als die hiesigen eignen sich nicht als Diskussionsgrundlage.

    Und womit ernährst du deinen Hund? Ich hoffe, vegetarisch.

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    Sie findert es absolut bescheuert, wenn ich immer wieder Bällchen, Stöckchen oder Futterdummies wegschmeiße, die sie dann holen soll. Ich glaube sie denkt: wenn du das immer wieder weg schmeißt, dann hol es doch selbst!
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    Wow, der Labrador RETRIEVER aus der supergeheimen Elitezucht zeigt oben genannter Apportieranlagen. Gratulation, konsequenter am Zuchtziel vorbei könnte dieser Hund nicht gezüchtet sein.