Du hast durchaus die kritisch zu sehenden Stellen herausgepickt. Vielel, gerade in der Niederwildjagd, widerspricht sich. Die Zeiten von Fasan (der ja auch eigentlich nur eingeschleppt wurde), Rebhuhn und Co. sind vorbei. Es gibt keine entsprechenden Biotope mehr für diese Tiere, und da bringt es auch nichts, sämtliches Raubwild als Sündenbock zu schießen.
Ein anderes Beispiel wären in puncto Niederwild die Gänse. In unserer Region werden zig alte Kohlegrubn geflutet, beste Bedingungen für Gänse. Diese richten in großer Überpopulation Schäden von enormen Summen an, deswegen muss der Bestand reguliert werden.
Eine ganz andere Baustelle ist das Schalenwild. Ja, es wur in dieser Hinsicht lange falsch bejagt, gut gemeint ist nicht gut gemacht, aber glücklicherweise gibt es bereits entsprechende Änderungen.
Ich empfehle daher diese Lektüre als Einführung in die Problematik. http://oapen.org/download?type=document&docid=384007
Was den Wolf betrifft, ja, da habe ich einzig und allein Angst als Hundehalter. Hunderisse gehören in Wolfsgebieten zum Alltag, ein Alleinlassen im Garten oder ein Entfernen bzw. Rennenlassen des Hundes ist dann nicht mehr möglich. Man könnte natürlich entsprechende Ausläufe einrichten, für sehr realistisch halte ich das nicht.