Beiträge von dragonwog

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    Ich (ganz persönlich) würde die Finger von einer "Rasse" lassen, die so stark ingezüchtet ist und dann auch nur auf Aussehen selektiert ist. Meine "Traumrasse" hat leider das selbe Problem und ich werde mir vermutlich aus genau diesem Grund keinen solchen Hund kaufen, so sehr mir das Herz blutet. Aber ich kann und möchte den Schwachsinn der engen Inzucht (und damit das forcieren von Krankheiten) nicht unterstützen.

    Oh, um welche Rasse handelt es sich denn?

    Verantwortungsvolle Tierärzte verschreiben bei Silvesterangst keine Nahrungsergänzungsmittel wie Zylkene sondern Benzodiazepine mit primär anxiolytischer Wirkung.

    Wenn es sich nur um absolut leiche Unsicherheiten bei Knallerei handelt, ist eine Unterstützung mit Zylkene doch prima. Auch bei einem Hund, der sich in die neue Umgebung eingewöhnen muss oder vermehrter Stressbelastung ausgesetzt ist. Zylkene ist nebenwirkungsfrei. Wäre ja auch schlimm, wenn die Welpen während des Säugens plötzlich tot umfallen würden.

    Was allerdings gar nicht gesund ist, sind die Nebenwirkungen von (auch leichter!) Angst und vermehrter Stressbelastung (Distress) für die Herzgesundheit.

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    Hat das jemand geschrieben, dass Zyklene n Beruhigungsmittel ist? :???:

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    Wenn man das Zeug nem agilen Hund zur Beruhigung nach ne OP gibt, finde ich es gerechtfertigt, wenn er sich durch die Bewegung schädigen würde.

    Ansonsten unterstreichen deine Posts nur deine Ahnungslosigkeit. Daher ist eine Diskussion auf sachlich Ebene mit dir unmöglich, ist aber auch nicht schlimm, du bist ja "nur" ein Hundebesitzer :smile: .
    Es ist eine absolute Unverschämtheit, Besitzern die mit Psychopharmaka arbeiten, Faulheit zu unterstellen. :mute:

    und jetzt darfst du mir erklären, wie man mit Training aus einem kurzkettigen Serotonintransportergen Typ einen langkettigen macht. Ich bin gespannt!

    Ich würde ein Entspannungssignal aufbauen und das in Zukunft mit Halteübungen verbinden, nur sehr schwere Felldummys verwenden, und den Hund graduell aufputschen (sieht man ja schön an den Pupillen) und ihn in diesem Zustand Halteübungen absolvieren lassen.

    Du bist genau bei der Schwierigkeit des jagdlichen Apports angelangt :D. Man sieht, dass der Hund knautscht und das kommt dadurch, dass er ein höheres Erregungsniveau hat. Wenn man nur Dummysport machen möchte, könnte man jetzt daran üben, das Erregungsniveau herunterzufahren. Wenns in Richtung Jagd geht, muss Hundi auch in ganz hohen Erregungslagen lernen, knautschfrei zu tragen.

    Es ist entweder eine Zwangsstörung oder eine Stereotypie. Beides ist nicht gut und je höher das Erregungsniveau ist, desto eher treten Zwangsstörungen und Stereotypien auf (dein Stichwort: Aufgedrehtheit).

    Der Alltag sollte nach Stressoren untersucht werden und man kann dem Hund helfen, herunterzufahren.

    Ich würde das auf jeden Fall ernst nehmen!

    Wenn ein Hund "faul" nach der Kastration wird, liegt das an einer kastrationainduzierten SDU (die der Hund ohne Kastra dann halt später bekommen hätte)
    Ansonsten gibt es keine plausiblen Grund, warum der Hund weniger aktiv werden sollte. Auch das "fett werden" hängt regulär mit dem durch die (unbehandelte!) SDU verlangsamten Stoffwechsel zusammen.


    In Richtung Muskulatur kann man noch einiges mit der richtigen Ernährung und einigen Nahrungsergänzungsmitteln wuppen, wäre also auch kein Kontraargument. Manche Rüden entwickeln auch Schmerzen und Lahmheiten durch falsch entwickelte Muskulatur, die durch das gockelige Umherstolzieren aufgebaut wird. Das änderst sich manchmal nach einer Kastra zum Positiven.

    Naja, wie auch immer, es besteht eindeutig die Indikation zur Kastration, wirkliche Nachteile sollten sich nicht ergeben.