Beiträge von dragonwog

    Das, was Frau Niepel, Gansloßer und Co zusammengeschrieben haben entspring keiner! Studie. Es handelt sich lediglich um eine Meinungsumfrage, um eine subjektive Einschätzung seitens der Hundebesitzer.


    Zum Thema Bänder etc.: Kastrierte Rüden sind nicht anfälliger für Kreuzbandrisse als intakte Exemplare, auch wenn es im Buch von Gansloßer anders steht.

    Hunde wurde auf ein unnatürliches Reproduktionsverhalten selektiert (Rüden müssen schließlich immer wollen ;) ), das ist in keinster Weise mit dem Fortpflanzungsverhalten von Wölfen vergleichbar.

    Zitat


    In einem Rudel haben ja auch nicht alle die gleiche Aufgabe... die einen dürfen ran, die anderen nicht... da gibt es doch klare Strukturen... und nur durch die gemeinsame Arbeit kommen sie ans Ziel... wer sich nicht dran hält bekommt auch dort einen Einlauf... aus welchem Grund wenn nicht aus dem, dass wegen diesem Einen die Beute entwischt ist?

    Nee, ganz und gar nicht. Bei Caniden gibt es keine strukturierte Aufgabenverteilung. Die Jagd verläuft immer nach folgendem Prinzip: a) Beute solange verfolgen, bis sie nicht mehr weiterläuft, b) den kleinstmöglichen Abstand zur Beute einhalten c) den größtmöglichsten Abstand zu den beustestellenden Mitjägern (andere Hunde, Wölfe...) halten.

    Zitat

    "Our results suggest that wolf-pack hunting is an emergent collective behavior which does not necessarily rely on the presence of effective communication between the individuals participating in the hunt, and that no hierarchy is needed in the group to achieve the task properly."

    Zitat

    "We offer an alternative explanation for wolf-pack hunting behaviors that is simpler than explanations based on assumptions of high levels of wolf intelligence. It is not our intention to argue that wolves lack significant communicative and cognitive skills, but rather to suggest a model that can explain their behaviors without assuming that they have special abilities or hierarchical social skills."
    "There is no communication and no overarching coordination mechanism.No social hierarchy – in particular, no designation of an “alpha” wolf – is required to perform a successful hunt."

    Quelle: Wolf-pack (Canis lupus) hunting strategies emerge from simple rules in computational simulations
    C. Muro a,∗ , R. Escobedo a,b , L. Spector c , R.P. Coppinger c a Asociación de Perros de Asistencia AEPA-Euskadi, Pte Deusto 7, 48014 Bilbao, Vizcaya, Spain Departamento de Matemática Aplicada y Ciencias de la Computación, Universidad de Cantabria, Av. de Los Castros s/n, Santander 39005, Spain c School of Cognitive Science, Hampshire College, Amherst, MA 01002, United States b
    Behavioural Processes 88 (2011) 192 - 197

    Nein, klassische Konditionierung und operante werden in der Theorie getrennt, in der Praxis am Lebewesen kommen treten sie aber immer zusammen auf, schließlich kann man nicht nicht klassisch konditionieren.

    Die klassische-emotionale Konditionierung ist allgegenwärtig und deswegen ist es ja so wichtig, primär über positive Verstärkung zu arbeiten, denn dann belegt man ganz beiläufig sämtliche Reize mit einer positiven CER.

    Mich nervt die absolute Sicherheit, mit der hier falsche Fakten gepostet werden, egal ob zum Thema Recht oder Verhaltensbiologie..Errare humanum est, sed in errare perseverare diabolicum, nech?

    Zitat

    Klassisch ggf nicht, instrumentell und operant schon.

    Siehe Studien von Kriminellen...es wurde bewiesen, dass Straffällige sich schwer bis gar nicht konditionieren lassen....ob "sich konditioniere lassen" was mit Intelligenz zu tun hat? Mag sein....

    Warum sollten Hunde nicht auch gegen Konditionierung andenken können?....genauer betrachtet wäre das von dir beschriebene auch keine klassische Konditionierung, sondern eine instrumentelle Konditionierung =)

    Klassische Konditionierung und Operante Konditionierung sind nicht trennbar (Pavlov sitzt immer auf der Schulter..).
    Und das, was Martina beschreibt ist die Änderung der Conditioned Emotional Response...was natürlich über klassische Konditionierung läuft (mal so "ganz genau" betrachtet :hust: )
    Ich hätte gerne auch den Link zur ominösen Studie....

    Zitat

    Hmm.. dann würde ich vielleicht wirklich auf Frettchen setzen. Die verjagen durch ihren bloßen Geruch schon sämtliche Ungeziefer.

    Die Brauchbarkeitsprüfung ist sehr sehr hart... da muss ein Schuss-fester, Wesens-fester Hund her, der so einiges ab kann.
    http://www.jagd-bayern.de/uploads/media/…_von_Hunden.pdf

    Auszug: "Zur Prüfung der Schussfestigkeit bei der Wasserarbeit wird, für den Hund sichtig, eine tote Ente möglichst weit in das offene Wasser geworfen und der Hund zum Bringen aufgefordert. Der Hund muss innerhalb von zwei Minuten nach dem ersten Ansetzen das Wasser annehmen. Während dann der Hund auf die Ente zuschwimmt, gibt der Hundeführer oder ein Dritter auf Anweisung. des Richterobmannes einen zur Feststellung der jagdlichen Brauchbarkeit geeigneten Schrotschuss (auf die Wasseroberfläche) ab. Der Hund muss nun die Ente bringen."


    EDIT: schau mal hier http://www.jagdfrettchen.de/

    Nein, die Brauchbarkeitsprüfung ist nicht hart :hust: . Sie ist die einfachste aller Jagdprüfungen und dient dazu, dass die Hundis absolute Mindestanforderungen vorzeigen können.

    Das, was du da oben zitiert hast, wäre die BP für Niederwild. Meines Erachtens soll das Terriertier aber nicht mit zur nächsten Treib- oder Wasserjagd, richtig ;) .

    Zitat

    Ich habe weder Verständnis noch toleriere ich jegliche Religion, die ihren Glauben auf Kosten bestimmter Minderheiten praktizieren. In dem Fall sind es eben auch Hunde. Ich finde da gibt es auch kein "das ist da halt so" als Ausrede. Hier ist auch vieles "so" (beispielsweise die Legalität von Sodomie), deswegen ist es noch lange nicht in Ordnung.

    Ich hoffe der Fotograf macht weiter und rüttelt noch mehr Menschen wach.

    Deine ethischen/moralischen Werte gehen auch auf die Kosten anderer Lebewesen.
    Du stellst deinen Hunde kategorisch über andere Säugetiere und fütterst ihn mit Fleisch, vermutlich aus Massentierhaltung stammend.

    Zitat

    Ach so - nun hab ich verstanden. sorry, stand auf der Leitung.

    Weil man statt eines "ADHS"-Hundes lieber eine ruhige Töle haben will, ohne daran zu arbeiten, dass Hund auch ausgelastet gehört und wegen eines ihrer Ansicht nach unnatürlichen Bewegungstriebes nicht krank sein muss... usw. usw.

    Hä? Ein SSRI wirkt doch nicht beruhigend?!
    Prozac kann Hunden mit diagnostizierten Angstsörungen übrigens sehr wohl helfen....