Such dir am besten einen Trainer, der kompetent in Sachen "ängstlicher Hund" ist.
Die Gefahr, dass irgendwann mal aus dem "steif" werden ein Biss wird, ist bei solchen Geschichten nicht unwahrscheinlich.
Such dir am besten einen Trainer, der kompetent in Sachen "ängstlicher Hund" ist.
Die Gefahr, dass irgendwann mal aus dem "steif" werden ein Biss wird, ist bei solchen Geschichten nicht unwahrscheinlich.
Die Trainerin ist der Meinung ich müsste in diesen Fällen viel härter gegen ihn einsteigen. So nach dem Motto Leine schmeißen, auf die Seite legen, etc. Das sehe ich aber derzeit nicht ein. Bisher habe ich ihm alles mit Geduld und Konsequenz beibringen können.
Sorry, aber das klingt ein bisschen gruslig, oder? Willst du wirklich deinen Hund mit der Leine bewerfen und ihn auf die Seite drehen?
Irgendwie geht das auch in die Richtung, von der ich immer in den Kastra-Threads schreibe (auch wenn es bei euch jetzt noch nicht der Fall ist).
Es gibt auch ein sehr aufschlussreiches Büchlein über Konditionierung mit allerhand Arten von Tieren (und Menschen) und den zugehörigen Studien. Kenne es aber nur in Englisch. Susan Schneider: The Science of Consequences.
Jo, ein nettes kleines Buch
Oder..
Seeschnecke zieht ihre Fühler ein, wenn man sie anstupst, aber nicht, wenn sie angeleuchtet wird. Jetzt leuchtet eine Lampe, bevor der Fühler angestupst wird. Verknüpfung: Licht=Fühler wird angestupst
Nach kurzer Zeit zieht die Schnecke dann ihre Fühler ein, wenn sie beleuchtet wird.
Pirschelbär, erzähl bitte mehr von den Einsiedlerkrebsen, das interessiert mich! Wie werden die konditioniert, wer macht das und warum, was lernen sie, gibt's da irgendwas im internet zu sehen oder zu lesen?
Ich weiß, daß es Hühnerclickerseminare gibt, aber Einsiedlerkrebse sind mir in dem Zusammenhang neu.
Dagmar & Cara
Hmm, auf den Hühnerclickerseminaren werden den Hühnern Dinge mit operanter Konditionierung beigebracht.
Im Beispiel Arren geht es erst einmal nur um unbewusste Reiz-Reaktions Verknüpfungen, klassische Konditionierung genannt. Selbst ganz primitive Lebewesen wie Seeschnecken und Bienen lernen mittel klassischer Konditionierung.
Beispiel: Einer Bienen kriegen zwei Teller vorgesetzt, einen blauen und einen gelben. Auf dem gelben Teller ist leckerer Honig. Verknüpfung: Gelber Teller= jamjam
Die Bienen verbinden also die gelbe Tellerfarbe mit Futter und fliegen die gelben Teller an.
Ich weiß nicht, wie das mit den amerikanischen Akitas ist. Bei vielen japanischen ist mir aufgefallen, dass sie schon im jüngsten Welpenalter extremes ressourcenverteidigendes Verhalten zeigen, ohne viel zu warnen (Augen werden kurz größer und happs)
Die Eskalationsleiter kann trotz sehr nettem Training sehr kurz sein.
Irgendwie hakte meine Glockenfunktion und ich hatte garnimmer reingeschaut. Nun hab ichs eben getan und ja, hätte ich mir sparen können.
Fällt wohl unter "Kenn ich nich, gibts nich", ich sagte aber shconmal irgendwo das Theorie und Praxis sich nicht immer konform verhalten. Ich geh dann mal mit dem superduper Hund raus, der Clicker wär ja eh nur für mich nett gewesen.
Das hat die gleiche Qualität wie... "ich kann meinem Hund ein Bein abschneiden wenn ich wöllte..bei meinem wächst das nämlich wieder nach"
--Nein,wenn du deinem Hund ein Bein abschneidest, wird das mit ziemlich hundertprozentiger Sicherheit nicht nachwachsen---
"Ach du mit deiner Theorie, in der Praxis wächst meinem Hund ein Bein nach.."
Wie gesagt, wenn bei deinem Hund diese Verknüpfung nicht so wirkt, wie du das vorstellst, liegt es an bestimmten Faktoren, die ermittelt werden können. Aber garantiert nicht daran, dass die notwendige klassische Konditionierung nicht stattfindet. Dann wäre dein Hund wie gesagt höchstgradig geistig behindert.
Wow, als auf 3 bis zu den 5 km mussten wir uns erstmal hochtrainieren :o...ging über nen zeitraum von paar Wochen aber trotzdem
Also ich hab festgestellt, dass die Sachen möglichst kombiniert werden sollten. Sprich, Käse allein ist nicht so interessant. Aber beipsielsweise Wurststückchen paniert mit Käse überbacken könnte funktionieren.
Ja, mag sich vielleicht bekloppt anhören, aber bei vielen mir bekannten Hunden macht das nen enormen Unterschied. Aufgewärmt und in einem Alupäckchen transportiert ist auch nochmal ne andere Nummer.
Megabelohnung für Pointer: Cheese Burger
Spinner Spaniel: frittierter Seitan