Beiträge von dragonwog

    Ja über Bachblüten habe ich mich auch schon eingelesen, nur ich weiss nicht welche Zusammenstellung am besten is,t leider haben hier die Trainier bei mir in der Gegend keine Erfahrung damit, ich weiss nicht an wem ich mich noch wenden kann um die richtige zusammenstellung zu finden.

    Das mit den Geräusch ist eine gute Idee ;).

    Vielleicht wäre es jetzt trotz aller Widrigkeiten angebracht, einen Trainer zu konsultieren, anstelle irgendwelche Hokus Pokus Fidibus Bachblüten in den Hund zu kippen (Smarties hätten den gleichen Effekt..)

    Der Hund hat anscheinend ernste Probleme

    Juhu endlich ein thread für mich ;)
    aber zwei Sachen die ich nicht verstehe: warum wird "Wattebausch werfen" oft mit nicht erzogen gleich gesetzt? (Oder hab nur ich diesen eindruck)
    Und warum sind leckerlis bei einigen so verpönt? (Meine ist total verfressen, die steht auf Leckerli Belohnungen, ein anderer Hund ist vielleicht mit einem Spielzeug Ball, ... mehr zu begeistern. Ein dritter freut sich, wenn er durchgekuschelt wird,...)

    Ich hab keine Ahnung, warum Leckerlie so verpönt sind. Mittlerweile wird man ja schon schräg angeschaut, wenn man dreimal hintereinander mit Keksen belohnt und nicht dem Hund irgendwelche Umweltbelohnungsankündigungen hinterherruft, die ihn nur marignal interessieren..

    Verfresenheit erleichtert einfach die Erziehung über positive Verstärkung ungemein. Ich freu mich über jeden verfressenen Hund

    Nee, das hat kein Neurowissenschaflter gesagt, die stellen das arg in Frage. Ein Neurowissenschaftler, Panksepp, hat im Gespräch mit Pryor erwähnt, dass er denkt, der Clicker und andere! sekundäre Verstärker wirken auf das Seeking System im limbischen Zentrum.

    Dass der Clicker stärkere Reaktionen in der Amygdala hervorruft, ist eine absolut unbewiesene Hypothese von Karen Pryor.

    Und überhaupt, mittlerweile wird die Rolle der Amygdala bei emotionalen Reaktionen wie Freude und Angst durch neuerr MRT Bilder in Frage gestellt. Wichtig sind wahrscheinlich die umliegenden Strukturen.

    Ich bin dem Aversiven nicht komplett abgeneigt, aber ich frage mich schon, wie ich ihm das "einfach verbieten" sollte. Ich müsste bei ihm wahrscheinlich so heftig werden, dass er hinterher nicht mehr laufen könnte oder keine Ahnung, deswegen erhoffe ich mir da eine Erklärung.

    Ja. "Einfach verbieten" geht bei einem (ich denke nicht kleinen) Prozentsatz der Hunde.
    Aber bei weitem nicht bei allen...

    Hab leider auch schon eskalierende Situationen durch "Seitenkniffe" gesehen.. :/

    Weiß nicht. Es gibt Hunde, die Pöbeln an der Leine und mit zwei drei Keksen ist die Sache gegessen. Erstaunlich viele Hunde sind das sogar...

    Und bei anderen wird das auch nach Jahren nix..hängt ja auch immer noch von zig Faktoren ab, die jetzt der Halter nicht unlimitiert beeinflussen kann (Gesundheit, Charakter, Motivierbarkeit, Frustrationstoleranz, Stresslevel etc. )

    @Angel21 Und ja, bei einer gewissen Teilmenge kann man weiterclickern, in das Pöbeln rein, und es wird langfristig besser. Das ist nicht zwangsläufig falsch.

    Was meinst du mit Laien? Bzw. ab wann ist man ein Profi?

    nun sag mir mal was hat der Hund davon wenn er "Frei" laufen darf aber aus Angst vor nem Stromschlag immer in meiner Nähe bleibt im Vergleich zum entspannten Laufen an ner langen schleppleine??( da hab ich was von weil ich das Getüddel nicht hab..)

    Es gibt, gerade unter den Jagdhunden, bestimmte Rassen/Typen, die extrem schlecht mit Schleppleinen zurecht kommen.

    Kann man aber glaub ich, nicht nachvollziehen, wenn man entsprechende Hundetypen noch nicht in der Hand, bzw. erlebt hat.