Beiträge von dragonwog

    Ich frage mich bei solchen Erlebnissen aber schon, ob es sinnvoll ist Hunde zu züchten, die allein aufgrund ihrer Körpergröße schon sehr gefährdet sind? Wenn da nicht mal was passieren muss wo "böse" Absicht dahinter war, sondern einfach nur Aktionen die im Normalbereich sind. Da gehört für mich ein umrennen oder Pfoten patschen dazu.

    Das liegt nicht primär an der Körpergröße. Hunde mit "Glubschaugen" wie Kleinspitze, Boston Terrier etc. sind extremst anfällig für so nen Bulbus Prolaps und fallen damit für mich unter Qualzuchten.

    Schon so oft miterlebt...Hund tapst so einem Hund auf den Kopf..Auge tritt heraus und die entsprechenden Hunde kreischen durchgängig furchtbar schlimm vor starken Schmerzen :(

    Dass mit den Sofa-Forschern find ich auch, hm, unhöflich? Mir fält nicht recht das Wort dafür ein. Man braucht doch "nur" mal bei Bloch gucken, wieviel Freilandforschung der gemacht hat. Oder ist Dir der nicht gut genug? Wobei ich eh nicht denke, dass der der einzige ist.

    http://www.hundefarm-eifel.de/index.php/kanadaprojekt

    Das ist nicht nur unhöflich, sondern es stimmt auch schlicht und einfach nicht. Es gibt sehr viele Studien, die an freilebenden Wölfen erhoben wurden...

    Ja. Wenn ich das richtig gesehen habe, war der Hund an der Leine (kommt irgendwann mal als orangene Leine ins Bild).Der Wolf kam in Sicht, und der Hund ging immer weiter nach vorne.

    Ich für mein Teil hätte da flugs umgedreht. Die Möglichkeit hätte es gemäß Video noch gegeben, denn in den ersten Sekunden war noch kein Gewusel.

    Sorry, bevor man so ein Urteil abgibt, sollte man sich das Video bitteschön auch wirklich anschauen und die Hintergründe dazu lesen. Unglaublich...Auch interessant, was du dir herausnimmst, "gemäß Video" beurteilen zu können... :mute: :mute:

    Der Hund war ALLEINE im Rahmen seiner Aufgabe als Jagdhund unterwegs..die Kamera ist an der Schutzweste befestigt. Nix Leine..
    Während der Wolf vorn in Sicht kommt, befinden sich bereits Wölfe hinter dem Hund, die ihn dann am Hinterteil verletzen (ersichtlich an den entsprechenden Blutspritzern).

    Ich habe noch nie gehört, dass ein wirklich einsetzbarer Koppelgebrauchshund ohne negative Verstärkung und Strafe ausgebildet wurde.

    Ich glaub das hängt wieder mit den unterschiedlichen Definitionen zusammen. Letztendlich kann man jede Einschränkung des freien Willens als Zwang definieren und dazu gehört auch die Leine (und dementsprechend wieder negative Strafe etc. )

    Das ist sehr schwierig, vor allen Dingen wenn, wie so häufig, der Hund als Jagdbeute gesehen wird. Mit Beute kommuniziert man nicht. Corinna hatte mal ein Video eingestellt, wo Wölfe Büffel? jagen. Sieht größtenteils so aus, als würden sie spielen.

    Im Video sieht man eine etablierte Jagdtechnik. Vorn ist ein Wolf zur Ablenkung, die anderen attackieren den Rücken.

    Wenn mein Hund mal wirklich keine Lust auf seine Arbeit hat mache ich mir Sorgen. Dann ist er nämlich körperlich dazu nicht in der Lage.
    Abgesehen davon muss ich es eh hinnehmen..zwingen kann ich ihn nicht.

    Es geht doch nicht nur darum. Der Großteil der Arbeitshunde dieser Welt wird mit einer gewissen Menge an Strafe erzogen. Das, was wir Wattebauschler hier machen ist ein großes Luxusgut.

    Auch bei den mir bekannten Rettungshunden gibt es im Alltag mal ein lauteres Wort oder einen kleinen Block, um den Hund aus der Küche zu bekommen oder um den Welpe vom Tischbeinbenagen abzuhalten.

    In der Regel kommen die aversiven Einwirkungen "at work" auch nicht, um einen Hund zur Arbeit "zu zwingen", sondern um das Ganze in geregelte Bahnen zu bekommen.