Ich habe den Hund ein paarmal auf einer der vorherigen Pflegestellen Gassi geführt (wenn man das so bezeichnen kann..der Hund war nur am Kreischen und Kreiseln
) und dann eine neue Pflegestelle für ihn gesucht (was zum Glück ein Volltreffer war).
Durch Zufall ist dieser Hund von der ganz anderen Seite Deutschlands direkt neben uns gelandet.
"Ausgelastet" war er auf jeden Fall nicht, weil ein Hund ja nur mit einer gewissen Menge an Auslösern konfrontiert werden soll/sollte. Und da es immer mehr wurden (Auto...kreisch...Vogel...kreisch...oh ein Mensch...kreisch...wieder zurück ins Haus) wurden die Gassizeiten auch immer weniger. Calming Cap war dann glaub ich noch im Gespräch.
Die Entwicklung dieses Hundes ist übrigens kein Einzelfall und es gibt auch diverse Hypothesen (hatte ich glaub ich schonmal verlinkt..neues Panksepp Buch) warum das bei einigen Hunden so ist.
Natürlich gibt es auch das vollkommene Gegenteil...sprich Hund wurde schlecht aversiv trainiert und hat dann durch einen sehr "positiven" Umgang ungemein an Lebensqualität gewonnen.
Deswegen sag ich ja...es kommt auf den Hund an und ich persönlich finde es wichtig, zu ergründen wodurch es zu solchen Phänomenen kommt, anstatt einfach irgendwas zu stigmatisieren.
Und ich habs auch hier im Forum schon mehrmals geschrieben...durch den nicht absolut rosafluffigen Umgang meinerseits haben sich die Problematiken Trennungsstress und TIerarztangst vollkommen gelegt. Ach und der größte Angstauslöser des Pointers...Zug...hat sich auch erledigt. Davor gab es jahrelange Versuche erst mit plumper Gegenkonditionierung/Desensibilisierung zu minischrittchenweisem Pendeltraining (und ja, ich weiß, dass das sehr häufig gut funktioniert, schon oft genug miterlebt
). Aber beim Pointer war da der Wurm drinn.