Beiträge von dragonwog

    Wir haben jetzt 3 Tage Schleppleinentraining gemacht, keinen Freilauf, weil sein Kumpel nicht da war. Dazu noch Leinenrunden in der Siedlung.
    Vielleicht bilde ich mir das ein, aber ich hab den Eindruck, dass Felix "ruhiger" wird. Er darf ja nun im Wald nicht mehr stöbern und im Unterholz rumhampeln. Nur noch auf dem Weg schnüffeln und auf der Wiese rennen.
    Kann das sein, dass er hinsichtlich Cortisol und Adrenalin runter fährt und deshalb ruhiger wird? Könnte natürlich auch Zufall sein oder ich bilde es mir ein...

    Zumindest hinsichtlich der Hormongeschichten haut das nicht so hin, beide haben eine sehr kurze Halbwertszeit.

    Allerdings wirkt klassische Konditionierung...wenn er dauernd stöbert und rennt dann wird Aufregung/ein hohes Erregungsniveau ortsbedingt verknüpft und ausgelöst.

    Wenn er nicht mehr im Unterholz stöbern darf und ruhige Leinenrunden bekommt, sinkt das ortsbezogene und auch das gesamte Erregungsniveau..

    Naja, dennoch muss ich als Halter eines weitaus grösseren Hundes mich absprechen, ob die zusammen spielen sollen oder nicht.
    Und wenn der Halter einer degenerierten Rasse das nicht möchte ist genauso, als wenn ich nicht möchte, dass in meine frischoperierte 15 kg Hundeoma ein Neufundländer "nur mal spielen will" (oder sie sie fressen oder totschütteln)

    Ob es nun in Ordnung ist eine Hunderasse zu züchen, deren Augen rausfallen können ist bestimmt eine Diskussion wert, aber nicht auf der Strasse mit einem unbekannten Menschen, dessen Hund grad das Auge auf dem Asphalt schlürft, weil der eigene "ach so gesunde" Fiffi dem 2 Kilo Hund grad seine gesunde 2 Kilo Pranke auf die Wirbelsäule gekloppt hat.

    Einfach mal an andere denken...ist enorm hilfreich.

    Natürlich sollte Kontakt nur mit Absprache erfolgen.

    Aber ich finde es Quatsch zu sagen, der "große Hund" müsse nur vorsichtig genug sein und ein gutes Sozialverhalten an den Tag legen, damit dem Kleinhund nix passiert. Solche Kontakte können speziell bei diesen Rassen immer potentiell schief gehen...ich finde sie daher vermeidenswert.

    Zitat

    Bob WILL sowieso gar nicht mit fremden Hunden spielen (und hier zuhause unter meinen Monstern waren das im Zweifelsfall 1,6kg Bob, der völlig bedenkenlos mit ~45kg Fred gespielt hat. Aber eben mit entsprechender Rücksicht, die meine Großen hier mit den Zwergerln sowieso haben).


    Inwiefern denke ich da nicht an andere?

    Naürlich sind das dann tragische Fälle und sollten so nicht vorkommen, aber dass "bestimmten Rassen" sowieso "bei kleinster Pfotenberührung" das Auge rausfällt... Nein, sorry, so Aussagen kann ich absolut nicht nachvollziehen.

    Leider ist es den gefährdeten Hunden egal, ob du "so Aussagen" nachvollziehen kannst oder nicht.

    Bei den entsprechenden Rassen besteht nunmal das Risiko und nein, es handelt sich nicht um Einzelfälle, was die Problematik nochmal schlimmer macht.
    Spielen kann da schon ausreichen (bei manchen Pekinesen und Shi Tzus reicht schon das Anheben des Augenlids oder Zug an der Leine

    Ja, hatte meiner.
    Aber nicht durch "bei kleinster Pfotenberührung"!
    Meiner hatte einen, indem ein um ein vielfaches größerer Hund volle Kanne auf ihn geknallt ist! DAS ist etwas ganz Anderes und da davon zu reden, dass 'solche Züchtungen' sowieso unverständlich wären und da sowieso immer was passieren kann, finde ich mehr als daneben, sorry!
    Hier sowas zu pauschalisieren (wie viele andere Spitze kennst du denn, bei denen das passiert ist? Mir ist kein einziger bekannt!), ohne dabei gewesen zu sein oder den Hund überhaupt mal gesehen zu haben... Was soll das?
    Bei meinem Bob waren übrigens sowohl die Notfallärztin, als auch der Augenspezialist schockiert, mit welcher Wucht der Andere in ihn reingeknallt sein muss, weil Bob laut ihnen keinerlei erhöhtes Risiko dafür hat und es weder an ihm, noch an irgendwelchen körperlichen Merkmalen liegt (außer eben höchstens an seiner Größe, bzw. dem großen Gewichtsunterschied zu dem Anderen). Das hätte genauso jedem anderen Hund passieren können.
    Warum jetzt hier von "so einer Schädelform und hervorstehenden Augen" die Rede ist und dass auch rücksichtsvolles Spielen mit 'so' Hunden ja unglaublich risikoreich ist, denn eine kleinste Pfotenberührung reicht aus, dass dem Zwerg alles aus dem Kopf fällt... ist für mich absolut nicht nachvollziehbar.

    (Sollte ich Bob wohl mal erzählen. Dem fallen vor Schreck die Augen aus dem Kopf [ :roll: ], wenn der hört, wie oft ihm sowas schon passiert sein müsste, so wie er hier auch mit den Großen rumspringt... Den dürfte man ja nichtmal anpusten! Und Buh erst, dass die noch nicht in Einzelteilen hier rumliegt ist ein Wunder!)

    Bevor du hier solche tollen Reden schwingst...

    ich war (leider) Zeuge mehrerer Bullbus Vorfälle..absolut grausam wie die Hunde vor Schmerzen schreien. In keinem Fall war es ein heftiges Trauma sondern jeweils nur ein Pfotenpatscher.

    Das war der erste von mir beobachtete Fall Yorkie totgebissen

    Der Hund hat wirklich nur mit der Pfote auf den Kopf getapst...

    Und ja, das geht schnell..siehe auch hier die "schönen" Bilder

    http://www.art-kleintierpraxis.de/wp-content/upl…rechtzeitig.jpg

    Zitat

    Die folgenden Bilder zeigen traumatische Vorfälle der brachizephalen Rassen (z.B. nach Balgen mit den Wurfgeschwistern).


    http://www.art-kleintierpraxis.de/behandlungen-n…-des-augapfels/

    Körperliche Merkmale? Schau dir doch die Schädelform des Kleinspitzes an...

    Ich meine, wenn sich da jemand hinstellt, mit Erfahrung, und der kriegt n Hund, der Leine nur mit Ziehen verbindet .. und nach zwanzig Minuten geht der Hund vielleicht einen Schritt ohne zu ziehen ... ja, das ist doch ne Tendenz .. und darum geht es doch.
    Warum glaubst du, ist das nicht möglich?

    Türlich. Wenn man es als "Trainer" nicht hinbekommt, das Hund Mensch Team mehrere Schritte ohne Ziehen laufen zu lassen, macht man was falsch. Das wäre doch auch total demotivierend für den Kunden. Es gibt auch keinerlei Gründe dafür, als Trainer den Hund zu führen. Was soll das bringen?

    Und warum das gleich wieder mit "Hemmen" assoziiert wird...

    @dragonwog das risiko hast du doch immer wenn du mit Schleppe arbeitest ... die merken ja auch wenn das ding dran ist ... wobei ich da ganz bewusst die Schleppe nur als notanker einsetzen werde, tu ich ja jetzt schon(also wenn er losgeht, dass er eben nicht wegkann), es wird der Hund nicht damit hergeangelt oder so was, es werden auch keine kommandos damit durchgesetzt, ich kuck dass er den radius einhält ohne dass die leine zum einsatz kommt etc etc

    Nein, das liegt in der physischen Einschränkbarkeit der Belohnungsmöglichkeiten.