@Das Rosilein Sorry da scheint du was falsch verstanden zu haben. Bei solche sozialpsychologischen Phänomenen wie sie beim Milgram Experiment zu beobachten sind geht es darum, dass Normen- und Informationseinflüsse individuelle Persönlichkeitseigenschaften überlagern. Also genau das Gegenteil von dem, was du schreibst
Beiträge von dragonwog
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Genau ...was für die eine Spezies Gift ist muss es für die andere nicht sein oder erst in sehr viel höherer Dosis
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Was mich persönlich wundert, ist dieses Beharren auf "Gift"... die Wirkstoffe sind ja recht selektiv.
Esst ihr alle keine Bitterschokolade?
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Weil hier ja öfter darauf verwiesen wurde, dass bei Bravecto und anderen Tabletten die Langzeitstudien fehlen – gibt's denn für irgendein Anti-Zeckenmittel überhaupt vernünftige, belastbare Langzeitstudien? (Und ich mein' jetzt nicht anekdotische Hinweise von wegen "Also ich nehme schon seit 10 Jahren immer X für den Hund und das ist toll"...
)Wenn ja, kann man die irgendwo nachlesen? Wenn nein, warum ist das nur bei Bravecto ein Thema?
Ehrliche Frage, nicht stänkernd gemeint.

Die gewünschten Langzeitstudien gibt es für kein Akarizid. Ich zitier mich Mal
Zitat
Alle Mittel die wirken, haben auch Nebenwirkungen. Von Nachteil bei Bravecto ist, dass das Produkt noch nicht lange auf dem Markt ist und so über Langzeitnebenwirkungen recht wenig bekannt ist. Die Lage sieht bei anderen, bewährten Zeckenschutzmitteln aber nicht viel besser aus, denn das notwendige Bewusstsein dafür, Nebenwirkungen den entsprechenden Behörden weiterzuleiten, besteht in dieser Stärke bei Besitzern von Heimtieren erst seit recht kurzer Zeit.Zitat
Die Unbedenklichkeit und Sicherheit von Bravecto wurde in über 60 klinischen Studien überprüft. Mittlerweile wurde das Präparat über 13 Millionen Mal in 60 verschiedene Ländern verschrieben. Nur bei 0,04 Prozent der mit Bravecto behandelten Hunde wurde von unerwünschten Begleiterscheinungen berichtet. In den meisten Fälle handelte es sich um kurzfristige Magen- und Darmverstimmungen.21
Da sich aber das Produkt erst seit 2014 auf dem Markt befindet, gibt es noch keine Langzeiterfahrungen bezüglich der Verträglichkeit und Nebenwirkungen.
Bevor ein Tierarzneimittel wie Bravecto zugelassen wird, müssen im Vorfeld umfangreiche Studien zur Sicherheit und Wirksamkeit des jeweiligen Mittels durchgeführt werden. Die Anzahl der Hunde und die Anwendungszeiträume sind in den Studien natürlich begrenzt. Daher können bei bestimmten Rassen oder Hunden mit Vorerkrankungen Nebenwirkungen auftreten, die zuvor nicht erfasst wurden. Gelegentlich zeigen sich auch unerwünschte Begleiterscheinungen erst nach mehrjähriger Anwendung. Behörden wie die Europäische Arzneimittel Agentur erfassen daher systematisch die Meldungen von unerwünschten Wirkungen. So kann das Wissen um Nebenwirkungen und die Kosten-Nutzen Bewertung von Wirkstoffen kontinuierlich erweitert und vertieft werden.
Die Wichtigkeit dieses Systems gelangt zunehmend in das Bewusstsein von Tierärzten und Tierhaltern. Besonders in der Kleintiermedizin ist die Meldebereitschaft von Nebenwirkungen sehr stark gestiegen.22 Dadurch werden Risiken und Nebenwirkungen sehr viel schneller als noch vor ein paar Jahren aufgedeckt.
Zeckenschutz mit Bravecto — Flausch & Wissenschaft: fluffology, ein Hundeblog -
Du verstehst es anscheinend nicht. Ist aber auch Wurst...
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@just2dun Ähm...du hast mehrere Reaktionen auf den Nebenwirkungsreport eines Jahrgangs, der den meisten Nutzern auch schon bekannt sein dürfte weil frei verfügbar, bekommen. Nur weil dir eine Antwort oder Reaktion nicht passt, ist sie nicht inexistent.
Nebenwirkungen hat hier auch keiner ins Reich der Märchen gestellt. Sondern die Behauptung, dass eindeutige Kausalschlüsse gezogen wurden. Das ist ohne Frage ein Märchen und das kann auch jeder, der sich nur ein Müh mit der Materie auseinandersetzt, bestätigen.
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Woran liegt das eigentlich, dass große Hunde schneller altern als kleine? Also ich meine jetzt die Hunde, die aufgrund rassebdingter Krankheiten früh sterben, sondern einfach, dass beispielsweise ein 10-jähriger Schäferhund einfach deutlich älter wirkt als ein 10-jähriger Jack Russell.
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Niemand verlangt Höchstleistungen. Die größte körperliche Leistungsfähigkeit ist überschritten, das ist völlig normal.
Das klang aber für mich hier ganz ganz anders
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Das kann so gar nicht stimmen, weil definitive Kausalaussagen so in keinem Obduktions-und Nebenwirkungsbericht vorkommen können.
Die Sekundärschäden können mit gewisser Wahrscheinlichkeit durch einen Wirkstoff oder durch andere Ursachen hervorgerufen werden, aber Kausalschlüsse können nicht gezogen werden und dementsprechend ist auch die Aussage garantiert nicht so getroffen worden.
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Ich zweifle nur ihre statistische Aussagekraft an, genau wie ich das auch bei meinen eigenen Erfahrungen mache.
Sorry, die so wichtige Aussage fällt viel zu selten in Foren, deswegen muss ich ein Herzchensmile senden