Beiträge von dragonwog

    Den Satz von der Seite finde ich persönlich ziemlich perfide.. als wäre es ein Grund sich zu freuen, wenn man einem Hund mit schweren Nebenwirkungen begegnet.. :tropf:

    Och gibt mehrere Leute die meinen Hunden bedingt durch den Blogpost wünschen, an Bravecto zu sterben :roll: . Sick aber was willste machen

    @iinas

    Danke für den Link :bindafür: -

    aber danach darf der Hund nur zur Nachsuche eingesetzt werden, wenn ich das richtig verstanden habe, und nicht als "Vollgebrauchsjagdhund" :???:

    Vielleicht können unsere DF-User mit jagdlichem Hintergrund noch was dazu sagen
    @hasilein75@ackij @dragonwog @Sus.scrofa

    (mehr Usernamen fallen mir grade nicht ein...)

    Der Hund hat die "Brauchbarkeitsprüfung" BrPo, wobei man verschiedene Fächer miteinbeziehen/ausschließen lassen kann. Das wird im Artikel nicht so wirklich näher spezifiert, aber es klingt so, als würden die erweiterte Brauchbarkeit z.b. für Wasser fehlen. Einsetzen kann man den Hund immer, die Brauchbarkeit entscheidet über versicherungstechnische Fragen und die regulierte Teilnahme an Gesellschaftsjagden. Zudem kocht jedes Bundesland sein eigenes Süppchen in Bezug auf die Prüfungsberechtigungen für die Brauchbarkeit (Ausnahmen einzelner Rassen, JGHV oder nicht, phäntypisch Jagdhund ja/nein usw).

    Was mich bei dem ganzen Kladderadatsch stört..ein Nachsuchenhund für die tierschutzgerechte Nachsuche muss fährtenlaut und wildscharf sein. Hierauf wird der Ridgeback nicht selektiert. Zudem ist es ein sehr großer schwerer Hund mit enormen Verletzungspotential. Es hat schon einen Grund, warum den größten Teil der professionellen Nachsuchengespannte von Schweißhunden gestellt werden

    Keine Ahnung wie deine Alternativen sind. Ich würde es (wenn ich Trofu füttern wprde) so nicht machen, dann lieber mehr bewegen.
    vllt kann Jemand anderes was dazu sagen.

    Für ein paar Wochen ist das zum Abnehmen absolut okay und notwendig. Ohne Kaloriendefizit keine Abnahme und über Bewegung erreicht man bei den wenigsten Hunden ein ausreichendes Kaloriendefizit.

    Siehe auch hier An open-label randomised clinical trial to compare the efficacy of dietary caloric restriction and physical activity for weight loss in overweight pet dogs - ScienceDirect

    Wenn wir aber bei der Depression bleiben und Antidepressiva kommt man ohne eine Psychotherapie, nur mit Medikamenten, nicht weit :ka:

    Doch, in verschiedenen Studien haben Kombinationen von Verhaltenstherapie mit medikamentöser Therapie gegenüber einer rein medikamentöse Therapie bei bestimmten Patientengruppen/Kohorten keine Vorteile.

    (z.B. Cognitive therapy vs. medications for depression: Treatment outcomes and neural mechanisms)

    Bei Hunden sehe ich Psychopharmaka zweischneidig. Gerade bei Geräuschangst und Silvesterangst können Benzos und andere Präparate ein Segen sein. Da habe ich schon so viele tolle Entwicklungen und entspannte Hunde zu Silvester miterleben dürfen. Ebenso Linderung bei extremen Zwangsverhalten.

    Andererseits können wir ja schlecht wissen, welche Nebenwirkungen der Hund hat und wie sein Zustand und seine Wahrnehmung möglicherweise negativ beeinflusst werden. Bei Sertralin/Clomicalm und SSRIs sind aus meiner Erfahrung viele Fälle dabei, die einfach nur müde und verlangsamt sind (ja, auch bei den SSRIs). Das wirkt sich dann tendenziell auch aufs Fehlverhalten oberflächlich positiv aus. Aber eben nur oberflächlich. Dann werden gerade diese Trizyklika, SSRIs und MAO Hemmer von Verhaltenstierärzten wie Smarties verschrieben. Da fehlt mir echt das Verständnis.

    Vor allem sind Psychopharmaka nur ein Pfeiler, beim Hund fällt aber das in meinen Augen wichtigste weg - die (Gesprächs) Therapie selber. Nur durch Pillenschlucken wird kein Problem behoben...

    Hm naja doch, und je nach Störungsbild kommt man mit ..ich denke du meinst tiefenpsychologische Verfahren..nicht besonders weit. Beispielsweise kann man ja viel mit einem Schizophrenie Erkrankten in der floriden Phase reden, es bringt nur...wenig... Da müssen dann Neuroleptika her... Bei anderen Problematiken sind z.B. Verfahren kognitiver Verhaltenstherapie sehr wirksam, ohne dass eine Medikation erfolgen muss. Ist auch in der Regel weit entfernt von reinen "Gesprächen". Also sprich es fängt erstmal beim Krankheitsbild an und hört bei der Intensität und dem Leidensdruck auf. Was anderes sind nochmal edukative Verfahren zur primären/sekundären/tertiären Prävention...das ist wichtig im Zusammenhang mit Störungsbildern die medikamentöser werden, hat aber so nichts mit "Gesprächstherapie" zu tun