Beiträge von dragonwog

    Wenn der Hund ausschließlich an einer 2 m Leine laufen darf, würde ich ihm ein anderes Zuhause suchen. Da passen dann halt die Bedingungen nicht. Schäden des Bewegungsapparats durch eine dysfunktionale, atrophierte Muskulatur sind ebenfalls Folgen (neben den verhaltenabedingten)

    Gab Untersuchungen wo man nachweisen konnte, dass die aufgeregten Hunde die nicht ignoriert wurden und die ruhig gestreichelt wurden das Cortisol (Stresshormon) schneller abbauen als die scheinbar ruhigeren die ignoriert wurden.

    Vorsichtig...wenn man sich den Aufbau der Studie anschaut, kann der gemessene Cortisolpeak auch daher kommen, dass die Hunde auf einmal physisch nicht mehr an ihren Besitzer gekommen sind, obwohl sie das bei der Begrüßung so gewohnt waren. Dass Hunde, die wie gewohnt! begrüßt werden, einen niedrigeren Stresspegel haben, ist jetzt nicht verwunderlich.

    Man müsste eine zweite Gruppe von Hunden zum Vergleich herziehen, die "nicht begrüßen" gewohnt sind, sonst sind die Ergebnisse nicht besonders valide

    Unter Retrieverleuten ist der Chessie eher als problematisch und schwer zu führen verschrien. Dass jemand in Deutschland zum Chessie kommt und den für ein Schäfchen hält, halte ich für eher unwahrscheinlich.

    Natürlich kann der Halter sich übernommen haben, aber die Züchter klären im Bezug auf Wach- und Schutztrieb in der Regel schon ordentlich auf.

    Keine Ahnung ob es Dissidenz-Chessies gibt.

    Ja gibt es, dann noch zahlreiche Züchter aus dem Ausland (FCI aber), bei denen es einige Importe gibt. Dieser Chessy ist aber kein DRC Hund

    Nein, dass ein Chessie "nachhaltig bei Ressourcen angeflogen" kommt, ist kein Zuchtziel

    Aber Härte war/ist unter anderem ein Zuchtziel. Chessies können richtige Bratzen sein, das ist der Nebeneffekt von eigensinnig und selbstständig.

    Und das Hunde mit Schutztrieb gerne mal austesten und dann eben bei Erfolg immer vehementer werden, bzw in falschen Händen zu echten Problemen werden ist ja nun weder neu noch ungewöhnlich. :ka:

    Massive Verteidigung von Futter hat meiner Meinung nach selten komplett einen Führungsmangel als Ursache. Dass einige Rassen zu hypertrophierter Ressourcenverteidigung neigen...ja...(hat man ja oft genug auch bei deutschen Vorstehern...auch in konsequenter jagdlich geführter Hand)...als Zuchtziel...nein..