Beiträge von dragonwog

    Erlebe ich in meinem Umkreis eher gar nicht. Die, die solche Hunde haben, sehen das eher sehr nüchtern und thematisieren es auch nicht groß, weil sie keine Lust auf die Diskussionen haben. Schwieriger sind da die Gespräche mit den Leuten, die Interesse an so einem Hund, aber wenig Wissen über die Begleitumstände haben.

    Aber dann Leute, die als Privatperson so eine. Hund halten oder?

    Fand den Text zum Thema auch ganz passend https://m.facebook.com/story.php?stor…564330770259974

    Es klingr doch hier im Thread schon an, können heisst ja nicht gleich wollen.

    Ich hab nicht die fachkunde "so einen" Hund zu händeln. Ist mir auch egal, brauch ich nicht können und selbst wenn ich es könnte, würde ich es nicht tun.

    Wieso? Weil ich die Einschränkungen die mit so einem Hund einhergehen, nicht tragen wollen würde.

    Wir reden da ja von 24h um den Hund managen und nicht um "mal den Besuch" oder der Fremdhund der in einen rein laufen will.

    Meines Erachtens geht das sogar noch weiter ..die Glorifizierung von der Bereitschaft, solche Hunde aufzunehmen und seinen Alltag drastisch einzuschränken ist nicht unbedingt gesund. Da wird sich ja teilwiese überboten, wie lange man schon keinen Urlaub mehr gemacht hat, wie wenig Zeit man zum Schlafen hat, wie sehr einen der permanente Druck, alles abgesichert zu haben, belastet und überhaupt wie selbstlos man ist. Das hilft weder Mensch noch Hund, führt aber dazu, dass a) manche von oben bis unten mit entsprechenden Hunden zupacken und irgendwann geht der Betreuungsschlüssel halt gar nicht mehr auf und b) Mensch geht's nicht gut und die Auswirkungen betreffen dann auch den Hund.

    Wer da wirklich Bock drauf hat, die Ressourcen dazu usw....gern...eine Chance für entsprechende Hunde.

    Hundehalter/innen die das nicht wollen...alles bestens, egal ob man die Fähigkeiten dazu hat oder nicht.

    Ketzerisch ...na da. Wie dem auch sei, vorhin meintest du dass die Tiere Ressourcen wegnehmen und deswegen euthanasiert werden sollten. Jetzt sagst du aber, das Tiere bei guter Lebensqualität in ihrer Umgebung aka Tierheim belassen werden sollten.

    Wenn sich die individuelle Lebensqualität eines alten Hundes nicht von dem eines gefährlichen Hundes unterscheidet, warum sollte da unterschieden werden?

    Wo sind denn die ganzen Doodles und Pomskys unter den HHF Tieren? Da ist die Anzahl von FCI/VDH Hunden bestimmter Rassen (z.B. Ridgeback uns Koijker) viel höher in sehr vielen Einrichtungen. Von über 200 ausgewerteten Anfragen für einen Platz nach Beißvorfällen war nicht einmal ein "Designerhund" dabei, außer diverse Phantasie Staffbezeichnungen

    Denn so viel Clickertraining durchs Zwingergitter, Kauzeug, Intelligenzspielzeug oder whatever kann man gar nicht anbieten um ein Leben nachzuahmen in dem ein Hund Gassi gehen, Die Welt entdecken, neues lernen, evtl Sport betreiben können sollte.

    Also sorry, ich kenne kein Projekt, bei dem man nur durch das Zwingergitter irgendwelche Clickertricks macht und Intelligenzspielzeuge reinwirft. Nachdem der Maulkorb drauf ist, kann man selbstverständlich ganz normal mit den Hunden arbeiten. Dass dieser einem dann mal um die Ohren fliegt und man selbst blaue Flecken davonträgt...ja... Aber der Satz da oben spiegelt nicht die Realität gut! geführter Einrichtungen wieder.