Was der Grund dafür ist, dass manche die Erfahrung gemacht haben, dass es wirken kann, ist allerdings mMn noch nicht ganz geklärt bzw. dem aktuellen Wissenstand entsprechend.
Das ist doch die Krux. Bei einer einzelnen Erfahrung ist die Änderung des Verhaltens oder des Krankheitsverlaufs nicht ansatzweise mit einer bedeutsamen Wahrscheinlichkeit auf ein Mittel zurückzuführen. Da sind so teils zufallsbedingte Einflüsse, die eine Rolle spielen, dass eine systematische Untersuchung notwendig ist.
Einer meiner Hunde hatte ein Jahr lang fokale Epilepsieanfälle. Sie sind von heute auf morgen verschwunden. Mein Spaniel mit schwerer HD hat bis jetzt (8 Jahre) keine Arthrosen und überlebt gerade deutlichst ihre Sarkom- Prognose. In allen drei Fällen könnte ich jetzt sonstwas glauben, wenn ich zufällig irgendwelche Mittelchen gegeben hätte. Als Tierhalter/in unterschätzt man massiv zufallsbedingte Korrelationen