Beiträge von dragonwog

    Das war alles, was zu sehen war für den kurzen Zeitraum bis zum Putzen. Danach kein weiterer sichtbarer Ausfluss.

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    Das tut mir sehr leid dragonwog :( :

    Ist die OP denn soweit gut verlaufen und geht es ihr wieder besser?

    Du bist also nach dem Ausfluss direkt zum US?

    Hat das deine Sicht auf Kastration verändert?

    Ich bin da ja auch sehr kritisch, weil der Rückert auch schreibt man könnte die Pyo gut erkennen... naja von wegen.

    Ich finde diese Aussag auch ziemlich kritisch. Sowohl bei mir in beiden Fällen als auch die letzen Pyofälle im Bekanntenkreis waren weit weg von "gut erkennbar".

    Das ist jetzt schon die zweite Hündin mit Pyometra bei mir und in beiden Fällen gab es kleine klassischen Anzeichen.

    Erstmal gut Besserung, ich hoffe sie hat die OP gut überstanden.

    Hast du den US „nur“ Aufgrund des Ausflusses machen lassen? Kontrollierst du deine Hündinnen regelmäßig während der Läufigkeit?

    Naja, was soll man groß während der Läufigkeit bezüglich einer Pyometra kontrollieren? Eine Pyometra tritt ja erst nach der Läufigkeit auf oder was meinst du? Und dann ist quasi der gesamte Zeitraum von zwei Wochen nach der Läufigkeit bis 5 Monte danach relevant. Theoretisch! müsste man wöchentlich in den Zeiträumen zwischen den Läufigkeiten schallen. Aus den Vorerfahrungen mit meiner ersten Hündin und diversen Tierschutzhunden haben wir genaustens aufgepasst, ob sich irgendwas ändert (sprich erhöhte Trinkmenge, erhöhte Lethargie, regelmäßig Fiebermessen, Fressverhalten beobachten, Liegepositionen beachten usw). Das dürfte schon ziemlich umfassend sein. In der vorherigen Läufigkeit habe ich auch einen Ultraschall machen lassen, weil sie einen Tag keinen Appetit hatte:fear:. War aber nix. Diesmal war es halt der Ausfluss, also ja, ich habe den US nur aufgrund des Ausflusses (auch noch geruchslos) machen lassen.

    So, jetzt nochmal ausführlicher. Es gab mit einer einzigen Ausnahme keinerlei Hinweise für das Vorliegen einer Pyometra. Keine erhöhten Trinkmengen, keine Verhaltensänderungen, keine Leistungsintoleranz, kein Fieber nix nada niente. Einzig war kurz ein kleine Menge Ausfluss zu einem! Zeitpunkt zu sehen. Im Ultraschall war dann das Bild eindeutig. Hätte ich das bisschen Ausfluss (war dann bis zur OP im Zeitraum von drei Tagen nie wieder zu sehen) nicht zufällig entdeckt, wären wir wohl ziemlich spät mit der OP dran gewesen und das ist natürlich für den OP Verlauf und die Prognose äußerst ungünstig. Der Zeitraum ist jetzt auch nicht so standardmäßig (zwei Wochen nach der Läufigkeit).

    Das ist jetzt schon die zweite Hündin mit Pyometra bei mir und in beiden Fällen gab es kleine klassischen Anzeichen. Mein Fazit: Pyometra ist eine bitch und man kann sich nie so sicher sein, sicher die Symptome zu erkennen.

    Ich hatte mich damals von mehreren Tierärzten zu Thema beraten lassen.

    Weil ich ebenfalls auch so dachte.Abby mit ihren ganzen erblichen Erkrankungen sollte sich auf keinem Fall vermehren, aber ich wollte ihr die Hormone nicht nehmen.

    Alle Tierärzte haben mir damals, wegen dem Extrem erhöten Risiko der Entartung der Eierstöcke nach dem Eingriff, abgeraten.

    Das war damals vor 8 Jahren wohl anerkannte Lehrmeinung und d da zweit ich weiß hat dich da nichts geändert.

    Viele Leute sagen aber wenn ihr Hündin kastriert wurde, sie ist sterilisiert ( warum auch immer, ist wohl so allgemeiner Sprachgebrauch), deswegen gehe ich immer erstmal von einer Kastration aus , wenn jemand sagt sie ist sterilisiert.

    Ja ich bin sehr überrascht, dass doch einige Tierärzte diesen Kunstfehler begehen. Aber gut, gibt ja auch solche, die Hunde mit Chlorbleiche abfüllen, von daher ist wohl alles vor- und unvorstellbare möglich

    dragonwog ja. Die Hündin ist jetzt 10 Jahre alt und lebt seit 7 Jahren ohne Pyo, Krebs und Co.

    OK ich kenne absolut keine Tiermediziner/innen und Tierkliniken, die diese OP durchführen würden weil

    Zitat

    Bei der Sterilisation werden lediglich die Eileiter durchtrennt. Am Geschlechtszyklus ändert sich dadurch nichts. Es kommt zur Läufigkeit die jedoch nicht zur Befruchtung führen kann. Im Gegensatz zum Menschen kommt es bei der Sterilisation bei Hündinnen sehr oft zu lebensbedrohlichen Erkrankungen der Gebärmutter und der Eierstöcke (Gebärmutterentzündung, Zystenbildung). Sie ist daher kontraindiziert, eine Entfernung der Eierstöcke ist immer angezeigt.

    https://www.tierklinik-sattledt.at/abteilungen-un…ion-bei-hunden/

    Natürlich kann es im Einzelfall gut gehen. Mein Hund hat auch ohne jegliche Auswirkungen eine Packung Xylitol gefressen. Das ist aber keine Grundlage, den Xylitol Verzehr vom Hund jetzt als ungefährlich zu deklarieren

    dragonwog

    Nö, gibt tatsächlich auch sterilisierte Hündinnen. Es gib Menschen, die ein gemischtes Pärchen halten, aber Nachwuchs definitiv ausschließen möchten und die Hündin nur sterilisieren lassen.

    Und du bist dir sicher, dass die nicht den Rüden sterilisieren lassen haben? Bei Hündinnen ist der Eingriff mit einem stark erhöhten Risiko für diverse Erkrankungen wie Pyometra etc. verknüpft und wird eigentlich nicht durchgeführt. Ruf in der Tierklinik deiner Wahl an.

    FrekisSchwester gibt genug Besitzer/innen, welche eine Ovariektomie als Sterilisation bezeichnen.

    Was man halt auch bedenken sollte ist das Menschen zwar welliges Verhalten bei erwachsenen Hunden oft niedlich finden, andere Hunde es aber eher nervig bis befremdlich finden wenn ein eigentlich ausgewachsener sich so kindisch verhält.

    Es kann also sein das der Hund dann bei anderen Hunden öfters ungewollt aneckt.

    Kann ich bestätigen. Es gibt bei uns in der Gegend zum Beispiel viele Hündinnen, die kastrierte Rüden nicht mögen. War bei meiner Hündin zwar nicht so extrem, aber sie war etwas verwirrt immer - und verhielt sich zu kastrierten Jungs manchmal so als wären es Mädchen. Sie wurde vom Tierschutz leider gepanscht spätkastriert, also nur teilweise, mitten in der Trächtigkeit, und war zuerst dann „Rüdin“ inklusive sexuelles Interesse an läufigen Hündinnen - und es gab den einen oder anderen kastrierten Rüden, der ebenso liebevolle Aufmerksamkeit und Balz von ihr kassierte ?. Später hatte sich alles normalisiert, sie wurde wieder läufig (ohne jedoch Welpen bekommen zu können, da ja dazu fast alles fehlte) und benahm sich ab da zu den meisten kastrierten Rüden wie zu ihr unsympathischen Hündinnen... Abstand halten und wenn „sie“ näher kommt wird geklärt wer hier die Reviermutti ist... Richtig befreundet war sie immer nur mit intakten Rüden, intakten Hündinnen, mit sterilisierten (nicht kastrierten!) Hündinnen (die rochen für sie wohl noch nach intakt), und ganz ganz selten mal mit einem sehr selbstbewussten, sich „maskulin“ verhaltendem kastrierten Rüden oder einer sich ebenso „maskulin“ verhaltenden kastrierten Hündin. „Welpige“ Kastrierte fand sie nicht so toll.

    Das muss eine Art Confirmation Bias oder anderweitig systematische Beobachtungsvergerrung gewesen sein. Keine Hündin wird sterilisiert eine Praxis verlassen, diese OP wird nur in wenigen Praxen bei Rüden durchgeführt. Es handelt sich immer um eine Ovarektomie oder Ovarhysterektomie mit den gleichen hormonellen Auswirkungen.

    Ich bin kein Tier- sondern ‚Menschen‘arzt aber auch von mir nochmal die Bestätigung: Novalgin ist formal kein NSAR und kann daher gut mit Previcox (NSAR) kombiniert werden. Aber - wie hier schon geschrieben - durchaus besser 3x tgl für konstantere Schmerzhemmung. Richtig stark potente Schmerzmittel sind das aber beides nicht, evtl müsste man wirklich zu einem Opioid greifen. Umso mehr wenn es der letzte Wegabschnitt ist in dem man möglichst viel Schmerzen nehmen will. Ich wünsche euch viel Kraft!

    Doch, ist es "formal", wenn auch klassifikatorisch kritisch

    Zitat

    Metamizole (dipyrone) is a popular analgetic, non-opioid drug, commonly used in human and veterinary medicine. In some cases, this agent is still incorrectly classified as a non-steroidal anti-inflammatory drug (NSAID).



    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24724493/

    Was war mit dem Entlebucher? Der wurde ja auch zu Beginn empfohlen.

    Die Sennenhunde sind zwar territorial, haben aber idR eine hohe Reizschwelle, d.h. melden ja, aber nicht tackern.

    Ich bin mir nicht sicher inwiefern territorial und melden (aber nicht tackern) in der Großstadt im Mietshaus so gut sind. Ich hatte ihn anhand der Rassebeschreibung aufgrund dieser Eigenschaft zumindest aussortiert.

    :denker:

    Die sind sehr laut, sind äußerst territorial und hapsen auch bei flattrigen Nerven auch Mal gern zu