Beiträge von dragonwog

    Ich recherchiere gerade über Librela bzw. die Entwicklung der monoklonalen Antikörper für NGF beim Menschen. In den Studien wurden oft therapieresistente Dauerarthroseschmerzen habende Patienten rekrutiert. Es gibt zahlreiche Berichte, dass die Menschen zum ersten Mal in ihrem Leben wieder schmerzfrei waren und unheimlich glücklich über diesen Zustand, dann aber in ein tiefes Loch nach Beendigung der Studien und der Medikation gefallen sind und quasi um die Weitertherapie betteln.

    Das geht aber nicht, aktuell haben die so wirkenden Medikamente erneut keine FDA Zulassung bekommen. Hauptproblem ist dabei erneut, dass die Menschen sich dann gar nicht mehr schonen und ihre kaputten Gelenke zerratzen. Für dieses Problem gibt es noch keine Lösung. Mir sagt das, dass man den Hinweis mit der Belastung nicht ernst genug nehmen kann, denn beim Hund haben wir das zu guten Teilen in der Hand.

    Ich war nicht direkt dabei, drum kann ich nicht nachfragen, wie genau das gemeint ist, aber der Hund einer Freundin kriegt es derzeit nicht, weil die behandelnde Physio sagt, sie hat mittlerweile Hunde da, die regelrecht "Entzugserscheinungen" haben und rudert in ihrer Begeisterung grad zurück.

    Das ist Quatsch. Macht von der biologischen Wirkweise her gar keinen Sinn und beim Menschen geht es um die Schmerzlosigkeit. Es zirkuliert schon echt zu viel Bullshit zu Librela

    oregano mir fiele da spontan das Zeug ein, das man als paste bei geräuschempfindlichkeit an Silvester gibt. Das dämmt ausschließlich die geräuschempfindlichkeit,ist aber an sich auch keine Dauerlösung. Mir fällt der Name gerade nicht ein.

    Meinst du Sileo?

    Damit habe ich ähnliche Anwandlungen des Pointers wieder runtergeregelt. Der fing nämlich an, auf immer mehr Geräusche panisch zu reagieren.

    Ich recherchiere gerade über Librela bzw. die Entwicklung der monoklonalen Antikörper für NGF beim Menschen. In den Studien wurden oft therapieresistente Dauerarthroseschmerzen habende Patienten rekrutiert. Es gibt zahlreiche Berichte, dass die Menschen zum ersten Mal in ihrem Leben wieder schmerzfrei waren und unheimlich glücklich über diesen Zustand, dann aber in ein tiefes Loch nach Beendigung der Studien und der Medikation gefallen sind und quasi um die Weitertherapie betteln.

    Das geht aber nicht, aktuell haben die so wirkenden Medikamente erneut keine FDA Zulassung bekommen. Hauptproblem ist dabei erneut, dass die Menschen sich dann gar nicht mehr schonen und ihre kaputten Gelenke zerratzen. Für dieses Problem gibt es noch keine Lösung. Mir sagt das, dass man den Hinweis mit der Belastung nicht ernst genug nehmen kann, denn beim Hund haben wir das zu guten Teilen in der Hand.

    Meiner Ansicht nach machen da verschiedene HH mit unterschiedlichen Hunden ganz eigene Erfahrungen. Und ein Austausch über diese und das Äussern von Meinungen ist kein Grund, hier einen Privatkrieg anzuzetteln.

    Ich sehe hier keinen Privatkrieg? Ist mir vollkommen egal, wer wie wo was schreibt, ich reagiere auf die Aussagen (nämlich die Kontrolle über physiologische Parameter).

    Ich gehe in der Regel nur Gassi..... ganz ohne Psychoanalyse zu betreiben oder irgendwelche Körperfunktionen zu analysieren

    Joa, aber darum geht es ja hier nicht, sondern

    Zitat von Die Swiffer

    Bis zu den beiden Aufregungjunkies war mir nie in den Sinn gekommen, das man das mal steuern könnte. Und zwar nicht im Sinne der Pseudoentspannung, sondern mit ganz viel Wert auf echte Entspannung, sprich Puls geht runter, Atemfrequenz, Körperspannung etc.

    Eben, der Meinung bin ich auch und verfolge das in der Erziehung auch so.

    Deshalb frage ich mich, was daran unfair ist wenn ich von einem Jagdhund erwarte sich nicht ins Nirwana zu schießen wenn wir Privat unterwegs sind.

    Denn das zu unterscheiden können sie und auch lernen sich da nicht selbst abzuschießen

    Ist schon spannend, wie aus meinem "Puls geht hoch" nun in freiem Fantasieren ein "sich ins Nirwana abschiessen" geworden ist. Wenn so bewusst falsch gelesen und bewusst falsch weiterverbreitet wird, wundert mich gar nichts mehr.

    Ja, hier werden halt physiologische, autonome Reaktion und deren Basisraten und Variabilität wild mit äußerlichem Verhalten gleichgesetzt (natürlich gibt es Interaktionen, wechselseitige Beeinflussungen etc.). Aber die entgleisenden Verhaltensbeschreibungen und Zuordnungen in Verbund mit den physiologischen Parametern ergeben dann halt solche Schlussfolgerungen. Da bedeutet eine potenziell minimale Erhöhung des Pulses beim Entdecken eines spannenden Stimulus "Abschießen" ins Nirwana.

    Und weil sich einige hier ja sooo sicher sind, anhand des Verhaltens den Puls beurteilen zu können::

    Zitat

    however, the presence of physiological arousal could not be excluded in two animals with passive behaviors.

    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27129806/