Beiträge von dragonwog

    In Spanien leben generell kaum Hunde "wild", bzw landen die paar sehr selten im Tierheim.

    Labrador, DSH, Husky sind durchaus beliebte Rassen in Spanien und den Mitarbeitern im TH ist es vermutlich vollkommen egal, welche Rassen bei ihren Schützlingen mitgemischt haben. Die Kunden wollen halt in der Spalte "Rasse" eine Angabe lesen, also wird etwas geraten.

    In Spanien gibts also "kaum" Straßenhunde? Also da hab ich aber andere Informationen. :ka:

    Wenn es aber stimmt und da kaum Straßenhunde leben, wo kommen denn dann die Tiere aus dem Tierheim her? Ich weiß, dass viele Tiere von Einheimischen kommen, die als Jagdhunde ausgedient haben. Das sind aber in aller Regel Podencos und andere Jagdhundrassen. Diese "Senfhundmischlinge" sind, meines Wissens nach, eingesammelte Straßenhunde. Ich lass mich da aber gerne korrigieren.

    ICH (ich betone absichtlich) empfinde die zwanghafte Zuordnung irgendwelcher Rassen, nur damit der tierliebe Deutsche den Hund lieber kaufen (entschuldigung, "retten") will, als unseriös. Wenn schon irgendwelche Namen unbedingt dazu müssen, dann könnte man wenigstens ehrlich sein und "Jagdhundmischling" schreiben. Wir sind uns doch wohl einig, dass dieser betreffende Hund hier mit einem Labrador so ziemlich nichts zu tun hat.

    Ich bin seit über 12 Jahren im Tierschutz aktiv, neben dem inländischen für Orgas aus unterschiedlichsten europäischen Ländern. Im Gegensatz zur Situation in Osteuropa sind viele der spanischen Tierschutzhunde einfach abgegebene Familienhunde mit einer etwas legereren Abgabekultur. Sehr viele sind dann tatsächlich Rassehunde. Außerdem gibt es Unmengen an nicht mehr gewollten (reinrassigen) Jagdhunden, die auch alles andere als Straßenhunde sind.

    Straßenhunde gibt es natürlich je nach Region mehr oder weniger, die werden aber nicht systematisch eingefangen und in Sheltern abgegeben wie z.B. in Rumänien.

    Ja aber man muss fairerweise sagen, dass es auch hier im Forum einige Singles mit Seniorenhunden plus jungen Hunden gibt, und die das gut gewuppt kriegen. Also das ist je nach Lebensbedingungen kein Ding der Unmöglichkeit

    Ich bin gerade an einer Feier, wo ein 2 Monate alter Chi Welpe dauernd angefasst und genervt wird. Der Kleine will SO GERNE schlafen, der ist so k.o. Wird aber dauern geweckt und auf den Arm genommen, jedem rumgereicht a la hey fass mal an etc.

    Er zittert wirklich stark, kann mir jemand erklären wieso? Ist es Stress?

    Sehr kleine Hunde zittern quasi dauerhaft, dazu zählen besonders kleine Chihuahuas und Prager Rattler. Die Hunde sind zuchtbedingt quasi immer unterzuckert und dadurch kommt der Dauertremor

    Benni hat vorgestern wieder eine weitere Spritze bekommen.

    Ich muss das jetzt aber mal genau aufschreiben, wie es ihm danach geht.

    Ich bin der Meinung, dass er jetzt schon mindestens 2 mal danach Probleme hatte. Am Tag der Spritze und einen Tag später läuft er ganz schief und hat Mühe, seine rechte Hinterpfote zu koordinieren. Heute zum Sonntag ist wieder alles gut.

    Zudem hat er jetzt 3 mal nach der Spritze ein oder zwei Nächte später in die Wohnung gekotet. Heute Nacht auch wieder.

    Da ich aber nicht sicher bin, ob das jedes Mal nach der Librelagabe war, behalte ich das jetzt mal ganz genau im Auge.

    Temporäre Taubheitseffekte sind als Nebenwirkungen beim Menschen angegeben

    Ich spiele gar nicht an den Intervallen rum. Hier gibt es immer nach vier Wochen (+/-2 Tage) die nächste Spritze. Librela ist für Ebby so ein Geschenk, dass ich keine Verschlechterung riskieren möchte.

    Ich mache immer gleich den Folgetermin aus, damit mir nichts durchrutscht.

    Unser Tierarzt hat gesagt, dass das bei der Wirkweise von Librela eine absolute Unsitte ist, die Intervalle zu verlängern. So kann sich immer wieder mehr vom NGF aufbauen als bei kontinuierlicher Gabe. Kann oberflächlich zu keinen weiteren Beschwerden führen, wenn eh schmerzärmere Tage sind, haut dann aber richtig rein, wenn die Schmerzen doch wieder stärker werden.

    Mein Hund war nach der Geschichte 4-5 Wochen lang in einem ca 6qm großen abgetrennten Bereich mit Teppich drunter, ausschließlich mit Trichter (denn alles andere kriegt die ab), wenn ich nicht genau ein Auge auf die haben konnte.

    Das meinte ich auch mit Box. Der Hund sollte sich in den ersten zwei Wochen möglichst gar nicht unkontrolliert und ohne Restriktion bewegen dürfen. Wichtig ist wie Czarek scjon gesagt hat, dass der Hund auf keinen Fall Wegrutschen kann.

    Die Hunde in dem Tierheim sind aber nicht die typischen, unüberlegten Corona-Hunde, dafür sind sie allein schon zu alt. Es sind ja massenhaft Listenhunde und auch sonst ältere „krasse“ Hunde, das sieht mir eher nach einer Subkultur aus, deren Hunde irgendwann zu anstrengend oder auffällt werden. Leider sind es dann auch die Hunde, die schwer zu vermitteln sind.

    Hm, ich denke, und ich war ja kurz in der Szene, dass die niedriger ausfallenden Einschläferungsraten sich deutlich auswirken. Sowohl die Besitzer als auch die Tierheime selbst lassen weniger durch Verhaltensgründe einschläfern. Dann sind entsprechende Einrichtungen natürlich völlig überlaufen mit schwer vermittelbaren Hunden, weil die nur ganz selten überhaupt vermittelt werden können und somit über Jahre einen Platz blockieren.