Beiträge von dragonwog

    Gestern kam raus, dass er Borreliose hat.

    Der Hund bekommt seit einigen Jahren Bravecto, jedoch nur von Frühjahr bis Herbst und lebt in Norddeutschland.

    Bravecto verhindert ja das Anbeißen nicht, sondern sorgt nur dafür, dass die Zecke beim Blutsaugen stirbt. Und beim Sterben entleert sie sich dann. Somit ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Borreliose übertragende Zecke deinen Hund infiziert, mit Bravecto höher als wenn du die Zecke vorsichtig mit einer Zeckenzange entfernst.

    Das ist Quatsch, die Zecke verstirbt, bevor der Erreger in den Hund gelangen kann. Beim Sterben entleert sich nicht die Zecke, so funktioniert das nicht. In den meisten Regionen ist mittlerweile ein ganzjähriger Zeckenschutz notwendig.

    Sieht aus wie eine Mischung aus Kröte und Wombat. Aber der Womat ist maximal ein Großelternteil. Eindeutig mehr Kröte....

    Die Musik dazu... schrecklich...

    Die Musik hab ich gerade erst dazu geschaltet 😱 das macht es ja noch schlimmer

    Was hätte er denn für Musik dazu posten sollen? Ein Requiem? Seid doch froh, dass jemand kritischen Content postet zu diesen verstümmelten Tieren

    Dein Post klingt so, als wären Psychopharmaka die ultimative Wunderkur und würden solche Probleme lösen. Sie können in einigen Bereichen unterstützen (ganz besonders im Bereich konkreter Angstauslöser) aber bei solchen Dauerstressbaustellen...pff

    Aber ja generell so im Vergleich zu Österreich leben wir auf Bäumen :winking_face_with_tongue:

    Sollte gar nicht so klingen - ist tatsächlich ernst gemeintes Interesse, nicht arrogantes "ich hätte das so gemacht".

    Ich wollte das auch gar nicht in Bezug auf Österreich setzen, ich denke es ist hier ähnlich.... kenne nur aus englischsprachigen communities für reaktive Hunde, dass da öfters mit Chlomicalm, Fluoxetin u.ä. gearbeitet wird. Bei Hundeprofi hab ich noch nie mitbekommen, dass die dazu raten.

    Clomicalm produziert oft einfach sedierende Artefakte, Fluoxetin ebenfalls, oft sind die Hunde auch mit dauerhaft dilatierten Pupillen hier gelandet. Schwieriges Ding.

    Ich fand es total Schade, dass bei Cooper so viele Informationen gefehlt haben. So wie es dar gestellt wurde, schien es, als ob jede Maßnahme es schlimmer gemacht hätte.

    Wie auch bei dem Spitz aus Folge eins wundere ich mich, warum man die Hunde nicht medikamentös unterstützt, um deren Stresslevel mal runter zu kriegen, dass die auch wieder denken können. Wird das nur in Rütter's Welt nicht gemacht, oder generell in der Trainingskultur in D?

    Ich kenne sehr viele Hunde, wo ein solcher Versuch unternommen wurde durch veterinärmedizinische Verhaltenstherapeut:innen, mit SSRIs, MAO Hemmern, Benzos, trizyklischen Antidepressiva und mehr und die Erfolge in der Praxis.. naja. Das sind ja teils! Wirkstoffklassen, wo der genaue Wirkweg noch unbekannt ist und in Doppelblind/randomisierten Studien (hundebezogen) sind die Ergebnisse beim Hund auch oft nicht überragend.

    Dein Post klingt so, als wären Psychopharmaka die ultimative Wunderkur und würden solche Probleme lösen. Sie können in einigen Bereichen unterstützen (ganz besonders im Bereich konkreter Angstauslöser) aber bei solchen Dauerstressbaustellen...pff

    Aber ja generell so im Vergleich zu Österreich leben wir auf Bäumen :winking_face_with_tongue:

    Wow... unfassbare Zustände. Und das ist das, was offen gezeigt wird... Sorry, aber Gruppenfütterung, alle aus einem Napf. Gibt es irgendwelche seriöse Literatur, die dazu rät? Alles was mir bekannt ist rät zur getrennten Fütterung. Und auch in den TH mit Gruppenhaltung, die ich kenne, werden einzelne Näpfe mit Abstand aufgestellt, wenn nicht die /räumliche) Möglichkeit besteht, die Hunde zu trennen. Wenn man das im Shelter im Ausland hinbekommt, warum dann nicht dort?

    Weil der Personalschlüssel noch grottiger als in Sheltern ist