Ich fand es total Schade, dass bei Cooper so viele Informationen gefehlt haben. So wie es dar gestellt wurde, schien es, als ob jede Maßnahme es schlimmer gemacht hätte.
Wie auch bei dem Spitz aus Folge eins wundere ich mich, warum man die Hunde nicht medikamentös unterstützt, um deren Stresslevel mal runter zu kriegen, dass die auch wieder denken können. Wird das nur in Rütter's Welt nicht gemacht, oder generell in der Trainingskultur in D?
Ich kenne sehr viele Hunde, wo ein solcher Versuch unternommen wurde durch veterinärmedizinische Verhaltenstherapeut:innen, mit SSRIs, MAO Hemmern, Benzos, trizyklischen Antidepressiva und mehr und die Erfolge in der Praxis.. naja. Das sind ja teils! Wirkstoffklassen, wo der genaue Wirkweg noch unbekannt ist und in Doppelblind/randomisierten Studien (hundebezogen) sind die Ergebnisse beim Hund auch oft nicht überragend.
Dein Post klingt so, als wären Psychopharmaka die ultimative Wunderkur und würden solche Probleme lösen. Sie können in einigen Bereichen unterstützen (ganz besonders im Bereich konkreter Angstauslöser) aber bei solchen Dauerstressbaustellen...pff
Aber ja generell so im Vergleich zu Österreich leben wir auf Bäumen 