Beiträge von dragonwog

    Das dachte ich eigentlich auch, aber die Kommentare des Zughundethreads und auch diese Zusätze hier zeigen mir, dass dem dann noch nicht so ist.

    Wenn das deine Wahrnehmung ist, dann kann ich das nicht ändern.

    Zum Thema des Zughundethreads denke ich, dass wenn meine eine Meinung vertritt, eben auch damit leben muss, dass es auch anders gesehen werden kann. Das ist hier aber OT

    Ja genau, man kann eine Meinung teilen oder auch nicht. Oder einfach völlig unnötig persönliche Spitzen reinbringen, denen dann noch natürlich zugestimmt wird. Und das Machtgefälle..was ich aber eigentlich sagen wollte, die Diskussion und die krassen Reaktionen darauf haben ja doch gezeigt, dass einigen sich doch im "Wettbewerbsmodus" und getriggert fühlen.

    Unabhängig davon, dass ich es aber auch nicht langsam finde, stehen wir hier ja aber in keiner Konkurrenzsituation :nicken:

    Ich finde schön, dass sich hier Gleichgesinnte treffen und man sich über jeden Erfolg des anderen mitfreut :winken:

    Das dachte ich eigentlich auch, aber die Kommentare des Zughundethreads und auch diese Zusätze hier zeigen mir, dass dem dann noch nicht so ist.

    Die allgemeine Freude an der eigenen Geschwindigkeit ist ja schon sehr typisch für die AL Labbis, die ich kenne. Die sollen ja auch immer möglichst schnell unterwegs sein in der Arbeit und daher finden die das im normalen Leben eben auch gut. Das heißt aber ja nicht, dass man sie sich ständig in einen Rausch rennen lässt.

    Ja ganz ehrlich, überall auf der Welt flitzen AL Retriever durch die Gegend, ich mein das hat man ja auch bewusst reinselektiert...und hier wird das andauernd pathologisiert...

    100 Prozent Zustimmung. Also das Laufen ist bei den ZHS Rassen meiner Wahrnehmung nach mit einem geringeren Errgegungsniveau und weniger "Gewusel" verknüpft. Also bei Sonic ist es z.B. so, dass er keine 2 m im Wald normal geradeaus geht...aber im Zug geht es nur nach vorn und ich kann ihn weiterschicken. Daher wird er auch am Scooter angelernt (also abgesehen von der Optionslosigkeit haha). Ich verleihe den Hund gern an Personen, die ihn am Boden die Basics beibringen und ein Bauch Beine Po Training haben wollen haha

    Mein Pflegi, der initial so ängstlich war (da war sie 5 Monate)

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    hat am Wochenende Skijoring Premiere gehabt :smiling_face_with_heart_eyes: :smiling_face_with_heart_eyes:

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    Also da sage ich dir mit vollster Überzeugung als Anfängerin: Es ist absolutest genau andersherum! Du hast im Zug viel weniger Kontrolle über den Hund

    Also meine Hündin hat ja noch nie den Roller gezogen und wir haben diesen Freitag unser erstes Training dazu. Schlagt mich daher ruhig, wenn ich mich jetzt zu weit aus dem Fenster lehne. Aber ich mache mit ihr Übungen am Zuggeschirr und sie ist dann jedesmal so im Jagd-Rausch, dass ich danach echt Schwierigkeiten habe, sie runterzubekommen. Also erst beim nächsten Spaziergang ist sie wieder der Meinung, dass wir normal spazierengehen. Ich fahre viel mit ihr Fahrrad und da ist sie immer super auf mich konzentriert. Da komme ich sogar an rennenden Katzen mit ihr vorbei und viele Hundebegegnungen, die sonst ein Problem sind, sind dann keins. Ich stelle mir das mit dem Jagdtrieb und dem Scooter schon herausfordernd vor. Ich bin gespannt.

    Ja damit sprichst auf jeden Fall ein beobachtbares Phänomen an (das kenn ich schon länger, als ich den Sport selbst mache). Oft ist das Aufregungsniveau im Zug deutlich höher. Und bei vielen Hunden, die halt nicht intrinsisch motiviert ziehen, ist eine höhere Aufregung sogar notwendig, um überhaupt zu ziehen. Daher klappt das dann bei entsprechenden Kandidaten auch deutlich besser in der Gruppe. Das hohe Aufregungsniveau aus den Gruppensituationen wird dann auch auf die "alleinigen" Fahrten übertragen. Dann hat man einen ziehenden Hund..ja.. Nachteil (in manchen Fällen): Das hohe Erregungsniveau wird auch mit den Strecken verknüpft und führt zu einer schwierigeren/schlechteren Ansprechbarkeit im Alltag. Das sind auch so die Gründe, warum man manchmal mit der Zugsache eine Pandorabüchse öffnet.

    Und auch wieder meiner Meinung nach gibt es ganz viele Beschäftigungen für den Hund, bei denen dieser eben nicht ziehen muss. Was spricht denn gegen "neben dem Fahrrad laufen?".

    Da muss ich mal kurz was fragen.

    Mir ist bewusst, dass ein Hund im Zughundesport in gutem Gehorsam stehen sollte, aber ich habe mir bisher eingebildet, dass der Hund vor dem Fahrrad insbesondere bei Jagdtriebigkeit einfacher zu kontrollieren ist als neben dem Fahrrad.

    Ich stelle mir jetzt den Hund seitlich am Rad befestigt vor, wie er nach rechts ins Gebüsch möchte. Gefühlt wird ihm das doch leichter fallen, mich samt Rad zur Seite zu ziehen als wenn er vor dem Rad solch eine Aktion versucht oder?

    Also da sage ich dir mit vollster Überzeugung als Anfängerin: Es ist absolutest genau andersherum! Du hast im Zug viel weniger Kontrolle über den Hund.

    Deswegen hatte ich auf ihre Treffen hingewiesen. Da wird mit den Hunden im Zug gewandert zusammen, wenn es am Scooter eben nicht sofort klappen würde, bestände Möglichkeit mit Hasen- dass sind andere Voraussetzungen. Viele stehen ja recht allein da und haben halt noch nie einen Hund im ziehen ausgebildet, sind unsicher, Hund spürt dass...

    Wie oft soll ich jetzt eigentlich jetzt noch sagen, dass ICH (Jesus Christ ey) ICH nur mit einem Hund den Sport mache, der ALLEINE zieht. Als Ada angefangen hat, gab es Jiminas Hund noch gar nicht. Der Pointer hat mit meinem Exmann vor 10 Jahren diesen Sport gemacht. Sonic ist NOCH NIE mit jemanden zusammen gefahren. Das hat überhaupt nichts mit meiner spezifischen Einstellung zu tun...

    https://media.giphy.com/media/Ahb9gSd3WZZw9mHycV/giphy.gif

    Das klingt so wie als hätten wir konspirative Zughundetreffen :rolling_on_the_floor_laughing: :rolling_on_the_floor_laughing: . Fürs Machtgefälle und so

    Ich BIN Anfängerin. Und ich mache den Sport nur mit einem Hund, der von sich aus zieht, weil es nur dann für MICH eine adequate Beschäftigung für den individuellen Hund ist. Mir geht es dabei um den Hund und nicht um Wettkämpfe. Ada ist in keinster Weise wettkampftauglich.

    Ich kenne lauter Hunde, die direkt aus intrinsischer Motivation losziehen, Labradore, Border Collies, Kelpies, Bretonen Pointer blah. Auch mein spanischer Angstpflegi.

    Und auch wieder meiner Meinung nach gibt es ganz viele Beschäftigungen für den Hund, bei denen dieser eben nicht ziehen muss. Was spricht denn gegen "neben dem Fahrrad laufen?".

    Und wenn jetzt Videos unserer Kaffeefahrten ein Machtgefälle verursachen also bitte. Was für ein Schmarrn.