Alles anzeigenAlles anzeigenMan sollte vielleicht auch anmerken, dass die Hunde, um die es gerade geht, nicht den Alltag haben, wie unsere Hunde.
Da gibt es kein stundenlanges Gassi. Kein "wenn ich rufe hast du parat zu stehen", kein "wir gehen jetzt an der Straße und du musst neben mir laufen"...
Die Hunde gehen "Gassi".
Das ist rennen am Strand. Und, soweit ich weiß, auch nicht täglich
Die Hunde werden angeleint, wenn es notwendig ist. Aber am Strand ist keine Straße und quasi die klassische Hundewiese.
Die Hunde halten sich im großen und ganzen im größeren Umkreis von ihren Menschen auf.
Die Hunde sind, in dem Leben, in dem sie leben, absolut alltagstauglich.
In meinem Leben und in dem Leben der meisten Hundehalter, wären sie es nicht.
Wir können den Hunden so ein Leben aber meist nicht bieten und für die meisten Hundehalter ist der Fokus im Zusammenleben eben auch ein anderer.
Ich würde sagen, fast alle hier, möchten Hunde in ihrem Leben haben. In unserem Leben.
Und wir machen den Sport, weil's Spaß macht und die Hunde glücklich sind.
Die Hunde, um die es geht, sind sporthunde.
Fast schon Sportgeräte (das bitte nicht falsch verstehen. Den Hunden geht es gut und das Tierwohl wird dort absolut über alles gestellt).
Da ist der Fokus einfach ein völlig anderer
Das Fett markierte muss dabei betont werden. Denn das ist der entscheidende Punkt.
Ist ja bei anderen Sportarten genauso. Meine Hund zb sind für meinen Alltag absolut passend und alltagstauglich.
Bei meinen Eltern zb aber eine pure Katastrophe, weil die ganz andere Ansprüche und Vorstellungen haben vom Alltag...
Ja ok, also für meinen Alltag nicht tauglich wäre die bessere Formulierung. Jetzt könnte man wieder die Frage stellen, warum ich den Hund dann überhaupt habe, aber ich denke, solange er ziehen kann und ich auf seine mentale und physische Gesundheit dabei achte, ist es dem Hund egal, ob er jetzt mit 25 km/h oder 28 km/h dahinrödelt.