Beiträge von dragonwog

    Wenn er doch stehen bleibt, wenn du stop sagst, dann kannst du die Schlepp doch los lassen. Und dann halt wieder einsammeln.

    Ja und wenn dann doch ein Hase vorbeikommt, Wild aufspringt und ich in diesem Moment losgelassen hätte, hätte ich vermutlich? (will es eigentlich auch nicht ausprobieren) ein Problem. Sonst wäre ja initial gar keine Leine am Hund dran, wenn ich die einfach so fluffig mal fallenlassen könnte.

    Ja er brettert ungebremst rein (wenn die Bremse zuverlässig klappen würde bräuchte ich das Teil nicht) und dann reißt es entweder in der Mitte und fliegt mir ins Gesicht oder am Karabiner oder das Clickstück vom Karabiner wird herausgebrochen oder oder.

    Das klingt nicht wirklich nach Spatz-Hochsprung an kurzer Leine, deswegen kam ich halt drauf. Sorry, wenn ich da was missverstanden habe.

    Weswegen ist er denn da so ungebremst rein?

    Unterschiedlich. Ein Halsband ist tatsächlich wegen einem Hüpfer kaputtgegangen

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    Und bei den Leinen waren es jeweils "ich renne mal los und bremse zu spät" Momente, deswegen ungebremst und immer im Galopp. Gibt halt manchmal ne gewisse Latenz zwischen Stop Sagen und Stop umsetzen und dann macht es "pling". Aber ich glaub die Situationen sind nicht erfassbar ohne Video oder Beisein keine Ahnung, ich glaub ich lass das Thema eher, weil die Assoziationen "hinter Wild über die Straße brettern" oder "gebrochene Knochen und Gefährdung durch Verkersteilnehmer" etwas zu wild werden.

    Die Jagdmotivation war genauso wie beim Pointer mit 16 Wochen in großer Intensität da. Und dasss Hunde mal im Training in die Schleppleine springen, dürfte bei absolut jedem Hund vorkommen. Mit einem Hund dieses Gewichts und mit der Grundgangart Gallop sind das natürlich anders wirkende Kräfte (gut, die Diskussion hatte ich hier schonmal vor 14 Jahren).

    Dürfen MAL vorkommen. Habe ich EXAKT so geschrieben, blätter mal zurück.

    Deinen Verschleiß finde ich persönlich eben deutlich zu viel. Wenn das für dich alles in normalen Bereich ist und er dann nicht abhauen geht, dann ist’s doch gut.

    Und wenn er schon mit 16 Wochen ordentlich Jagdtrieb hatte viel Spaß. Aber du wolltest ja genau so einen Hund. Von daher wird dir das ja bewusst gewesen sein. Ich finde den Jagdtrieb tatsächlich nicht mit Pointer vergleichbar. Kenne allerdings auch nicht viele. Dafür ist mir bei Hounds der Jagdtrieb umso klarer ist. Wie du weißt ist u.a. auch deshalb hier keiner eingezogen.

    What? Ich finde gerade FT Pointer um Längen schwieriger in Sachen Jagdmotivation zu handeln als Hounds und kontinentale Vorstehhunde. Nein ich weiß nicht, warum bei dir kein Hound eingezogen ist.

    Ja eben, an 1,50 m Leine kann ich den Rückruf unter Ablenkung halt nun mal nicht üben. Und nur weil der ohne Ablenkung (in eingezäunten Gebieten) gut klappt, heißt es nicht, das Herr Hund schon überall allen Reizen widerstehen kann. Und diese Horrorszenarien sehe ich auch nicht aus Deinen Beschreibungen. Eher so: Achtung Hase, Hund rennt los und vergisst im Adrenalinrausch einfach, dass noch wer dran hängt. Irgendwann kommt er dann wieder, Hase hoffentlich noch heil, aber Gefahr für Menschen war nicht da.

    Gefahr für Menschen ist in dem Moment da, in dem der hetzende Hund, der da Wild verfolgt, eine Straße kreuzt..

    je nachdem wie lange der Hund weg ist, kann er ja durchaus ne ordentliche Strecke zurück legen..

    Und gerade jetzt zur Brut- und Setzzeit ist hetzen halt auch echt richtig schlimm fürs Wild..

    Das mit dem Rückruf verstehe ich nicht so ganz: ein Hund, dem bei Wildsichtung derart die Sicherungen raus knallen, dass er eine Leine zerreißt, der ist mit Sicherheit auch an der kurzen Leine nicht entspannt bei Wildsichtung. Und genau das wäre halt mein Ansatzpunkt. Dass dem Hund eben bei Wildsichtung nicht alle Sicherungen raus knallen, weil in so einem Zustand KANN er weder nen Rückruf befolgen noch überhaupt was lernen.

    Bei Wildsichtung ist keine Leine zerrissen. Wie kommst du darauf, habe ich das irgendwo geschrieben?

    Natürlich kann er das auch woanders lernen, aber dafür muss man halt in verschiedene Gebiete gehen, wie soll denn der Hund das sonst lernen? Und eine lange Leine soll ja einen gewissen Radius simulieren. Im engen "Fuß" festgetackert geht auch, bringt aber nichts. Ist jetzt auch nicht so als würde der Hund täglich eine Leine schrotten. Es ist vorgekommen, Equipment muss optimiert werden damit es eben NICHT passiert, aber irgendwelche Horrorszenarien von einem absolut Out of control Hund können sich gerne zurechtgedacht werden, entsprechen aber nicht der Realität.

    Ja eben, an 1,50 m Leine kann ich den Rückruf unter Ablenkung halt nun mal nicht üben. Und nur weil der ohne Ablenkung (in eingezäunten Gebieten) gut klappt, heißt es nicht, das Herr Hund schon überall allen Reizen widerstehen kann. Und diese Horrorszenarien sehe ich auch nicht aus Deinen Beschreibungen. Eher so: Achtung Hase, Hund rennt los und vergisst im Adrenalinrausch einfach, dass noch wer dran hängt. Irgendwann kommt er dann wieder, Hase hoffentlich noch heil, aber Gefahr für Menschen war nicht da.

    What nein, dieser Hund noch keinem Hasen/Wild hinterher :exploding_head: . Er hat an der kurzen! Leine langsam gehend einen Spatz aus der Luft gefangen. Und nein, in diesen Situationen ar auch kein Adrenalinrausch involviert. Er springt auch hin und wieder einfach mal in die Luft wegen einem Insekt oder Vogelpiepsen (machen übrigens alle Geschwister, mit unterschiedlicher Bewertung wie man das sehen sollte) und bei so einem Hüpfer ist auch mal das Halsband gerissen. Pling und durch wars. Stand dann weiter einfach neben mir und ich hab aus der Leinen ein Halsband gebastelt.

    Der Jagdtrieb wird ja noch. Genauso wie Gewicht und Kraft.

    Die Jagdmotivation war genauso wie beim Pointer mit 16 Wochen in großer Intensität da. Und dasss Hunde mal im Training in die Schleppleine springen, dürfte bei absolut jedem Hund vorkommen. Mit einem Hund dieses Gewichts und mit der Grundgangart Gallop sind das natürlich anders wirkende Kräfte (gut, die Diskussion hatte ich hier schonmal vor 14 Jahren).

    Natürlich kann er das auch woanders lernen, aber dafür muss man halt in verschiedene Gebiete gehen, wie soll denn der Hund das sonst lernen? Und eine lange Leine soll ja einen gewissen Radius simulieren. Im engen "Fuß" festgetackert geht auch, bringt aber nichts. Ist jetzt auch nicht so als würde der Hund täglich eine Leine schrotten. Es ist vorgekommen, Equipment muss optimiert werden damit es eben NICHT passiert, aber irgendwelche Horrorszenarien von einem absolut Out of control Hund können sich gerne zurechtgedacht werden, entsprechen aber nicht der Realität.

    Dann lass doch die Schleppleine einfach weg, wenn er doch eh gut unter Kontrolle ist… :???:

    Kalle kennt ja zb gar keine Schleppleine.. :ka:

    Nein, dafür halte ich den Grad an Gehorsam noch zu gering. Es gibt ja schließlich Graustufen zwischen "hört gar nicht" und "hört zu 100 Prozent perfekt".

    Hunde sind Kontextlerner und gute Diskriminieren...eher weniger Generalisierer.. Innerhalb solcher Gelände hört der Hund top, kann abgelegt, abgerufen, abgebrochen werden, im Fuß um andere Hunde rotieren. Ganz ehrlich der Unterschiede in Sachen Antezedenzien dürften dir doch klar sein, du bist ja keine unerfahrene Ersthundehalterin

    Ich will da gar nicht drauf rumreiten, ich hab vermutlich auch am wenigsten Ahnung. Aber wenn er es in eingezäuntem Gelände kann, dann kann er es ja woanders auch lernen. Ich würde mit 3-5 Meter anfangen, damit er nicht solche Kräfte entwickeln kann. Und erst wenn er da verstanden hat, nicht in die Leine zu rennen, diese verlängern.

    Natürlich kann er das auch woanders lernen, aber dafür muss man halt in verschiedene Gebiete gehen, wie soll denn der Hund das sonst lernen? Und eine lange Leine soll ja einen gewissen Radius simulieren. Im engen "Fuß" festgetackert geht auch, bringt aber nichts. Ist jetzt auch nicht so als würde der Hund täglich eine Leine schrotten. Es ist vorgekommen, Equipment muss optimiert werden damit es eben NICHT passiert, aber irgendwelche Horrorszenarien von einem absolut Out of control Hund können sich gerne zurechtgedacht werden, entsprechen aber nicht der Realität.