Beiträge von dragonwog

    Aber ja, ich persönlich verstehe es sogar, wenn jmd aus finanziellen Gründen vllt mal nicht die "gründlichste" Option mit allem Drum und Dran an Hugh-Tech auswählt. Ist in meinen Augen immer noch sinnvoller als gar nichts zu machen, was ja auch oft genug vorkommt.

    Wenn man bei den Zähnen bleibt, bedeutet das aber, dass der Hund wunderschön saubere Zähne und weiterhin Schmerzen hat und in spätestens einem Jahr wieder zur Reinigung antanzen darf.

    Man sagt doch auch bei einem gebrochenen Bein nicht, man operiert ohne Röntgen, weil geht schon irgendwie ohne und ist billiger.

    Zahnschmerzen sind furchtbar, unentdeckte und nicht behandelte wurzelprobleme haben Auswirkungen auf den kompletten Körper und all das kostet am Ende so viel mehr Geld, als einmal dieses Zahnröntgen machen zu lassen.

    Ok also einmal jährlich oder halbjährlich Dentalröntgen zur Prophylaxe oder wie stellst du dir das vor? Machst du das auch mit allen deinen Hunden? Gehst du mit allen deinen Hunden regelmäßig einmal pro Jahr zum Herzultraschall und Bauchraumultraschall?

    Ich versteh dich so gut! Mein älterer Pudel ist ein kleiner Stresskeks und reizoffen. Er kann mit ins Restaurant, aber ich muss ihn so platzieren, dass ihn kein Fremder stört bzw in seiner Nähe ist, sonst ist er nervös und kommt nicht zu Ruhe. Und damit er entspannt ist, war Training notwendig.

    Mein Pointer wiederum hatte vermutlich von Hause aus einfach schlechte Nerven und dazu auch noch eine echt suboptimale Aufzucht in den ersten Jahren. Das haben wir auch nie wieder geradebiegen können und der war auch mit 13 noch echt anstrengend dadurch.

    Hab das Problem mal fett markiert

    Wie sahen die "Korrekturen" denn aus?

    Welches Handeln steckt hinter "unmissverständlich sagen"?

    Zumal ich mich frage, wieso ein Problem ausgerechnet an einem Ort bearbeitet werden muss, wo Problemauslöser permanent da sind.

    Weiß doch eigentlich jeder, dass effektives Lernen nur in entspannter Atmosphäre möglich ist - oder?

    Genau, am besten mit dem Hund gar nicht mehr raus, wenn man die Auslöser nicht kontrollieren kann....was für eine Traumtanzwelt

    Manchmal frage ich mich, welchen Anteil am aufgeregten Verhalten Genetik, wieviel Erziehung und wieviel Erfahrung ist.

    Auf der WM fiel mein boingdiboing Känguru überhaupt nicht auf, denn wir waren einfach von lauter genauso aussehenden und sich genauso bekloppt verhaltenden Hunden umgeben :rolling_on_the_floor_laughing: . Das fachkundige Urteil einer Trainerin beim Mustern von Sonic...der hat eine Schilddrüsenunterfunktion. Nachdem ich fragte, ob das dann all die anderen noch viel mehr eskalierenden Hunde um uns herum auch haben war die Antwort...ja, das hat jeder zweite Zughund. Is klar...

    Ich helfe dir Mal auf die Sprünge....mir Abstand die meisten Beißvorfälle mit aber sowas von einem deutlichen Vorsprung passieren an Kindern im eigenen Haushalt...

    Also.... Ich wage mal zu bezweifeln, dass gerade Hunde sich um die Schutzbedürftigkeit anderer Lebewesen scheren.

    Genau - deshalb setzen Herdenschutzhunde auch ihr Leben ein, um "ihre" Herde zu verteidigen.

    Das ist instinktgesteuertes Verhalten um das Fortbestehen der eigenen Gene/ des Rudels zu sichern und gar nichts mit Einfühlungsvermögen zu tun.

    Ich fasse es nicht :shocked:

    Verhaltensbiologische Grundlagen scheinen hier wirklich aus dem letzten Jahrtausend zu stammen.

    Ähm..hast du dir den Artikel zum Töten von Wolfswelpen durchgelesen? Scheint mir nicht so?