Beiträge von dragonwog

    Ok also einmal jährlich oder halbjährlich Dentalröntgen zur Prophylaxe

    Das würde ich jetzt nicht machen. Aber zumindest ab einem gewissen Alter - ich sag mal 8 Jahre - wenn ohnehin Zahnstein entfernt werden muss, würde ich das machen. Und jetzt ganz bestimmt - Erklärung siehe unten.

    Gehst du mit allen deinen Hunden regelmäßig einmal pro Jahr zum Herzultraschall und Bauchraumultraschall?

    Als Vorsorge gehören für mich ab einem Alter von 8 Jahren ein geriatrisches Blutbild und ab etwa demselben Alter ein Schall der Organe alle 1-2 Jahre (Stichwort hier auch Milz) dazu. Lasse ich bei meinen Hunden machen und hatte ich auch bei meinem 4 Katzen identisch gehandhabt.

    Ab 8 Jahren zählen auch mittelgroße Hunde zu den Senioren und ja, da macht ein Dentalröntgen auch nochmal ganz anders Sinn, als bei einem vierjährigen Hund mit Zahnstein ohne manifeste Zahnbeschwerden. Ab bereits 7 Jahren müsste eigentlich zweimal pro Jahr geschallt werden, aller zwei Jahre ist schon ganz schön großzügig. Und das Herz müsste auch kontrolliert werden. Das war aber eine ganz konkrete Frage an Fuchshexchen

    Dazu ist ein Hund kognitiv doch gar nicht in der Lage. Also ist doch wild, dem Hund jetzt noch moralische Werte via Erziehung vermitteln zu wollen.

    Was soll sich denn etwas bessern bei nicht vorhandenen klinischen Anzeichen??? Aber gut, direkt aussteigen ist auch eine Möglichkeit bei dieser sinnfreien Argumentation

    Es ging doch, ursprünglich, mal um einen Hund, bei dem eine Zahnsanierung durchgeführt wird und dem auch Zähne gezogen werden.. also gibt es ja klinische Anzeichen..

    Und in der Konstellation halte ich persönlich es eben für sinnvoll, dass man dann auch röntgt um eben sicher zu gehen, dass man bei dem Termin auch wirklich alle Zähne behandelt/zieht, die eine Behandlung bedürfen, weil es eben Dinge gibt, die man von außen (noch) nicht sehen kann.

    Klar kann man auch erstmal abwarten, bis der Hund noch mehr Probleme zeigt und ihn dann eben noch mal in Narkose legen.. aber der Sinn dahinter erschließt sich mir eben nicht so ganz..

    Beim Zähne ziehen ist das keine Frage! Die Diskussion ging dann aber in die Richtung, dass bei jeder! Zahnsteinentfernung ein Dentalröntgen zu erfolgen hat, sonst wäre diese sinnlos. Das ist überhaupt nicht mit der Situation vergleichelbar, dass eine so deutliche Pathologie vorhanden ist, sodass ein Zahn gezogen werden muss. Ein Unterschied wäre auch eine Katze betreffs FORL. Aber so?? Und das nichtmal relativiert, sondern als absolut unumstößliche Tatsache beschrieben

    tinybutmighty
    5. November 2023 um 11:06

    Du widersprichst dir selbst. Genau, keine Tiermedizinerin hat eine Glaskugel und kann sehen, wie der Zustand der inneren Organe ist, der Bandscheiben, der Zähne usw. Du stellst den Sinn einer klinischen Untersuchung völlig in Frage. Wen man allein die Tatsache, dass man sonst keinen Anhaltspunkt hat und es halt anders nicht sehen kann als Begründung für invasive Diagnostik nimmt....dann kann ich den Hund quasi zweimal wöchentlich in Narkose packen

    Ääääääähm nein … bevor ich ein MRT machen lasse gibt es in meinem Beispiel die Möglichkeit einfach mal begrenzt abzuwarten, ob es sich bessert, falls nicht kann man auf die nächste Möglichkeit Röntgen zurück und falls das auch kein eindeutiges Ergebnis gibt eben auf MRT, CT, Szinti o.ä.

    Was soll sich denn etwas bessern bei nicht vorhandenen klinischen Anzeichen??? Aber gut, direkt aussteigen ist auch eine Möglichkeit bei dieser sinnfreien Argumentation

    dragonwog

    Weil du mit dem Beispiel direkt MRT wollen kamst… das ist zB im Fall von Hund lahmt seit Gassi o.ä. völlig unnötig - aber wenn der Tierarzt nicht den Röntgenblick oder seine Glaskugel frisch geputzt hat kommt man bei den Zähnen halt nicht drumherum zu röntgen - oder reden wir völlig aneinander vorbei? 😅

    Du widersprichst dir selbst. Genau, keine Tiermedizinerin hat eine Glaskugel und kann sehen, wie der Zustand der inneren Organe ist, der Bandscheiben, der Zähne usw. Du stellst den Sinn einer klinischen Untersuchung völlig in Frage. Wen man allein die Tatsache, dass man sonst keinen Anhaltspunkt hat und es halt anders nicht sehen kann als Begründung für invasive Diagnostik nimmt....dann kann ich den Hund quasi zweimal wöchentlich in Narkose packen

    und die Fachtierärztin der Uniklinik sich zwar die einzelnen Zähne gründlich angeguckt hat im Wachzustand, alles andere aber nicht für notwendig hielt. 🤷‍♀️

    Da steht man dann da mit den dogforum-Standard.

    Und der hast du gesagt, dass du ein Dentalröntgen willst?

    Hatte ich ehrlich gesagt noch nie, dass Untersuchung XY abgelehnt wurde - ja, man hat mir auch schon mitgeteilt, dass das als nicht nötig empfunden wird, aber durchgeführt wurde sie immer.

    Das ist manchmal halt auch notwendig?? Genauso wie viele direkt ein MRT ohne vorherige neurologische Untersuchung wollen. Macht die Uniklinik verständlicherweise nicht...

    Dentalroentgen ist ja nichts, was man alle 2 Monate macht. Nicht bei einem 'normalen' Hund.

    Somit muesste man bei den meisten Hunden nur 1x sowas zahlen und hat dann Gewissheit. Da macht dann eine Behandlung auch mehr Sinn..

    Itsy hatte sich z.B. den einen Caninus irgendwie geschrottet. Sie hatte keine Schmerzen und wenn der nicht lila-rosa geworden waere, haette ich es nie bemerkt.

    OK, also du hast die Zahnläsion ja nicht bemerkt. Und da widerspricht sich das "nicht aller 2 Monate machen" meines Erachtens. Woher weißt du denn, dass nicht innerhalb weniger Wochen später der nächste für dich nicht ersichtliche Zahndeffekt da ist/war..

    Also klar, habe ich einen Hund mit Zahnschmerzen oder im höheren Alter zur Zahnsanierung, dann verstehe ich das Argument mit dem Dentalröntgen. Aber ansonsten?