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Beiträge von Norapipa

    Hallo Falbala


    Hier wohnen sehr gross (Riesenschnauzer) und sehr klein (Dackelmix), ich kann also deine Bedenken gut verstehen. Ich mache die Entscheidung, ob die Hunde "spielen" dürfen, immer am anderen Hundebesitzer fest, egal wie gross der fremde Hund ist. Erscheint mir der Besitzer vernünftig und besonnen, dann können die Hunde spielen.
    Und glaub mir, es gibt auch hier in der Schweiz viele verantwortungsbewusste Grosshundehalter, nur leider fallen die anderen eher auf :down:



    Hier noch ein Beweisfoto, dass Gross und Klein sehr gut zusammen passen können :smile:


    Es geht um meine Riesenschnauzerhündin Nora (4 Jahre alt), in den letzten 3 Tagen waren wir bei 2 verschiedenen Tierärzten, weil ich das Gefühl habe, dass der mittlere Zeh an der linken Vorderpfote gebrochen ist.
    Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich nicht genau weiss, wann es passiert ist (ich vermute am Montagnachmittag beim Toben mit ihrer Schwester), aufgefallen ist es mir leider erst am Dienstagmorgen. Also habe ich einen Termin beim nächstgelegenen Arzt vereinbart. Dort angekommen, erklärte ich ihm meinen Verdacht und er liess Nora zweimal durchs Behandlungszimmer laufen, rüttelte und drückte am Zeh und meinte dann, mein Hund sei gesund, ich mache da zuviel Theater um nix. Tja, auf meinen Einwand, er hätte ja nichtmal ein Röntgenbild gemacht, meinte er, das wäre auch nicht nötig, das sei Verschwendung.


    Der 2. Tierarzt (heute nachmittag) machte als erstes ein Röntgenbild und da war der glatte Bruch deutlich zu sehen, da aber seit dem Bruch schon sicher 2 Tage vergangen sind, ist er der Meinung, dass man den Zeh bei einer Operation wohl nochmal brechen müsste, um ihn dann in der richtigen Position zu fixieren. Solange sie aber keinerlei Schmerzen oder Empfindlichkeit zeigt, sei eine Operation nicht zwingend notwendig.


    Ich bin momentan einfach unsicher, ob man das "einfach" so lassen kann, wie der 2. Arzt meint? Ich weiss, dass Ihr mir die Entscheidung nicht abnehmen könnt, aber vielleicht habt Ihr ja ähnliche Erfahrungen, von denen Ihr mir berichten könnt? Also gebrochener Zeh, operiert-nicht operiert? Wie lange dauerte der Heilungsprozess, auf was muss ich besonders achten?


    LG Martina

    Nora (Riesenschnauzer) wird auch des öfteren mit einem schwarzen russischen Terrier verwechselt. Auf meine Richtigstellung reagieren die meisten Leute sehr erfreut, weil man Riesenschnauzer hier so selten sieht.


    Zu Welpenzeiten fragte mich eine Frau, woher ich diesen coolen Labrador hätte, so einen wolle sie auch, die "Schnauzhaare" seien ja der Oberhammer :hust:


    Hier also der Labrador mit Schnauz:


    Zitat von "schnauzermädel"


    Kraft
    Ja die hat der Riese. nicht nur beim Ziehen an der Leine, beeindruckend beweist er die auch, wenn er einem ungebremst und heftig ins Gesicht hüpft und dort blaue Augen, lockere Zähne und blutige Lippen verursacht.


    Stimmt, das "Hüpftalent" ist bei den meisten Riesen deutlich ausgeprägt :D

    Hallo Julia


    Hier will dir sicher Niemand etwas böses, im Gegenteil, die User schreiben manchmal so kritisch und/oder unangenehme Wahrheiten, weil sie sich für dich und deinen Hund interessieren und sich Gedanken machen.


    Hier hast du meiner Meinung nach etwas sehr Wichtiges geschrieben:


    Zitat von "Julchen_Jaro"

    Ich hinterfrage mich leider schon viel zu sehr, deshalb wirke ich auf die meisten hier so inkompetent und überfordert...
    Wenn ich das nämlich nicht tun würde, würde ich wegen einigen Sachen gar nicht mal dran denken, hier rein zu schreiben!


    Ob wir dich für inkompetent halten, kann dir eigentlich ja ziemlich egal sein, du kennst uns nicht und wirst mit hoher Wahrscheinlichkeit vielen von uns nie begegnen.


    Sich selber ab und an zu hinterfragen ist nicht verkehrt, aber du scheinst mir momentan ein wenig "durcheinander" und auch unsicher zu sein (vielleicht bedingt durch die merkwürdigen Ratschläge der diversen "Hundetrainer"). Unsicherheit ist in der Hundehaltung und Erziehung generell schlecht, aber bei einem Gebrauchshund kann es die Erziehung völlig lahm legen und sehr negative Folgen haben (ich weiss, Ausnahmen bestätigen die Regel).


    Bei einem Gebrauchshund (gerade wenn du ihn zum Sicherheitsdienst mitnehmen willst) musst du dir immer völlig sicher sein und den inneren Willen haben, dass Kommandos auch wirklich ausgeführt werden. Je unsicherer du wirst, womöglich noch "gestellte" Situationen konstruierst und innerlich darauf wartest, dass es schief geht, desto eher hat dein Jaro das Gefühl, er müsse die Situation jetzt in "die Hand" nehmen. Gehorsamsübungen, Fährtentraining etc. ist sicher sehr gut, aber ich denke, du solltest auch an dir "arbeiten", deine innere Ruhe und Sicherheit finden, sei konsequent und souverän, denn sonst wird er trotz Gehorsam im Ernstfall immer selber entscheiden, was für ihn das Richtige ist (und das unterscheidet sich ja meist sehr von dem, was wir für Richtig halten).

    Hmm schade, dass solche Threads unweigerlich in Klein- gegen Grosshundehalter ausarten, dass man irgendwann die Schnauze voll hat, ist verständlich, aber deswegen derart in Streit zu geraten?


    Dass die TS ihre Posts sehr dramatisch geschrieben hat, kann ja mehrere Gründe haben: Sie war schlicht und ergreifend wütend und/oder völlig genervt, das ist allgemein ihr Stil oder es ist wirklich so dramatisch in diesem Park.


    Von Pfefferspray würde ich auch abraten, neben den schon genannten Gründen, finde ich es ein absolutes No-Go. Ich habe auch schon Pfefferspray in die Augen gekriegt und es ist wirklich nicht lustig, es tut weh, es juckt und man kann kaum geradeaus sehen. Ich verstehe, dass du deinen Hund schützen willst, aber da gibt es andere Mittel.
    Je nachdem wie aggressiv die entgegenkommenden Hunde sind, reicht es schon, wenn man an der eigenen Körperhaltung und Einstellung arbeitet, sich streckt, eine Hand ausstrecken, den Hund auch "innerlich" abblocken, also nicht denken: Oh hoffentlich kommt der nicht an mir vorbei und tut uns was. Stattdessen: Nein, du kommst hier nicht vorbei, ich will das nicht!
    Das ist einfach gesagt (geschrieben), aber bei unerzogenen Hunden oder solchen mit vorübergehendem Hörsturz reicht das meist aus.


    Dass ein Hund mit 3 mal täglich 2 Stunden Leinenspaziergang auf die Dauer nicht glücklich ist, wurde auch schon mehrfach erwähnt.


    Und ja, grosse Hunde können allein durch ihre Grösse und die damit verbundene Kraft, erheblichen Schaden anrichten (viele grosse Hunde sind sich ihrer wahren Körpergrösse aber gar nicht bewusst oder haben gelernt, vorsichtig mit Kleinen umzugehen).


    Ich habe sowohl kleine wie auch einen grossen Hund, ja sie unterscheiden sich in ihrer Körpergrösse, trotzdem sind alle 3 Hunde und ich bin weder Klein-, noch Gross-, sondern schlicht und einfach Hundehalterin :smile:

    Wie alt sind die?


    4 Jahre
    3,5 Jahre
    3 Jahre


    Welche Rassen, Mischlinge, Größen und Geschlechter sind es, kastriert oder intakt???


    Riesenschnauzerhündin Nora, 69cm (kastriert)
    Kleinspitzrüde Speedy, 28cm (kastriert)
    Dackelmixhündin Pippa, 22cm (intakt)


    Wie oft und weswegen kommt es zu Reibereien zwischen den Fellgesichtern? Ist das beidseitig, oder wird von einem gemaßregelt und der andere nimmt es hin? oder wehrt er sich? Gibt es Verletzungen, wenn ja welche, wie schlimm? Fliegt Fell? Vertragen sie sich dann gleich wieder, oder leben sie sowieso nur nebeneinander her?


    Als Pippa hier einzog, gab es öfters kleinere Reibereien um Kauknochen und/oder Liegeplatz, weil sie die ersten Wochen ihre Grenzen stark ausgetestet hat, da aber meiner Meinung nach alles im „normalen“ Bereich blieb (Blickkontakt, leichtes Lefzen anheben, Knurren), habe ich mich nicht eingemischt.
    Fell flog vor allem bei Speedy, weil Pippa sehr grob gespielt hat, mittlerweile kennen sich die drei sehr gut und wissen, wie weit sie beim jeweils anderen gehen können. Nach diesen „Mauscheleien“ war alles beim Alten, also nebeneinander liegen, Ohren putzen etc.


    Eingegriffen habe ich anfangs bei Begegnungen mit fremden Hunden, denn sobald einer der Kleinen gequiekt hat, war Nora sofort im „Beschützermodus“.

    Zitat von "Moglimaus"

    Mogli ist klein und niedlich . Wäre er groß und schwarz hätten sie sicher reagiert ! Ich versteh es einfach nicht . Zum Glück ist Mogli nichts passiert .



    Naja, die grossen Schwarzen müssen ja eh perfekt hören und dürfen eigentlich gar nicht von der Leine, weil sie die Bosheit mit dem Löffel gekriegt haben :hust:


    Ja wenn die Kinder klein sind, finden die Eltern antiautoritär noch in Ordnung, aber spätestens wenn der Nachwuchs in der Pubertät ist, geht das Gejammere los.

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