Zitat...was wird später dazugelernt?
Wir haben im Tierheim momantan eine Hündin, die 8 Jahre ohne jeglichen Sozialkontakt (weder Mensch noch Tier) aufgewachsen ist.
Nun hatte ich mit meinem Freund eine Diskussion darüber, wieviel Verhalten angeboren ist, also auch ohne jeglichen Sozialkontakt zum Hundeverhalten gehört und was dazugelernt/abgeguckt wird.
Was ist eure Meinung, vll. auch Erfahrung zu dem Thema?
Liebe und gespannte Grüße, Anika
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Also ich denke, dass man das nicht so einfach sagen kann...
Hat der Welpe denn wirklich gar kein Kontakt zu anderen Hunden gehabt? Schließlich lernen sie in den ersten entscheidenden Wochen "Was" sie sind, wie sie sich verhalten, verhalten zu deuten etc... Wie gesagt, sie werden so zu sagen auf "Hundsein" programmiert.
Abgesehen von den Instinkten... wie "Spaß am Jagen", oder "Spaß am Hüten". Ein Hund, oder genauso wenig ein anderes Lebewesen kann schließlich nicht auf einmal jagen. Er lernt es meist durch ausprobieren udn die dazugehörenden Erfolgserlebnisse... Aber ich denke, dass genau hier dann die genetischen Veranlagungen der Eltern die entscheidende Rolle spielen, was ihm dann am meisten gefällt. Bei einem Hund zB Jagen, Hüten oder doch apportieren.
Edit: Mir fällt grade ein, dass ein gutes Beispiel neben mir liegt *g*. Zoe's Mutter war eine leidenschaftliche Hüterin. Bei Zoe merkt man davon doch sehr wenig, auch wenn sie trotzdem mit Schafen vertraut ist/war udn ihrer Mutter auch schon zugesehen hat.
LG
Alina
Zitat
Auf jeden Fall ist das Lernen, das Reagieren auf Situationen und anpassen der eigenen Reaktion angeboren! Insofern lernt der Hund jeden Moment dazu - wie willst du rückfolgern, was er sich von den anderen Tierheimhunden bereits abgeschaut hat, was angeboren ist?
:yes: