Beiträge von Zoe ~

    Wenn Du darauf hinaus willst, wo der Unterschied zwischen Mensch und Tier liegt:
    Tiere sind schlauer *g*

    Nee, aber im ernst. Den einzigen Vorteil den der Mensch wirklich hat, ist dass er sein erlangtes Wissen weitergeben kann.
    Nur so ist Evolution auf diesem Niveau möglich. Ich denke, wenn ein Hund irgendwann auf die Idee kommen würde, sein
    Wissen weiter zu geben, oder von mir aus auch eine Kuh, würde am Ende wohl kaum etwas rauskommen, was sich in seiner
    Entwicklung sehr vom Menschen unterscheidet: kaum Instinkte, dafür aber das Wissen und die Erfahrungen Anderer.


    Bewusstsein... ist Tieren bewusst dass sie sind? :^^:

    Sicher, aber Spielen ist in meinen Augen Kommunikation. Eigentlich ist es auch kein spielen sondern eher eine Art Spaßkämpfchen.

    Zitat


    Die Hunde arangieren sich, sie "sprechen" um miteinander auszukommen.Einige finden sich im Laufe des Zusammenseins und spielen dann tatsächlich.

    Und ist das bei einer anderen Hundebegegnung nicht der Fall?

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    Würde das heißen ein Hund der nicht Spielt ist nicht sozialisiert?


    Nein. Er hat es nur anders gelernt und dazu kommen noch die Charaktereigenschaften, wie verspielt oder ruhig
    der Hund eigentlich ist. All das zusammen macht das gesamte Verhalten eines Lebewesens aus. Wie beim Mensch so beim Hund.
    Was Sozialisation mit Spielen zu tun hat? Viel. Denn beim Spielen ist es ja haupsächlich so, dass die Hunde untereinander
    kommunizieren, wenn sie das jedoch kaum gelernt haben, kommen solche Situationen zustande, dass aus Spiel ernst wird.
    Und das eben, aus einem Missverständnis, was meiner Meinung daraus resultiert wie ein Hund sozialisiert ist. Sozialisation
    bedeutet eben mehr als nur die Körpersprache zu erlernen, ebenso gehört spielen dazu. Ob durch selber aus probieren bei
    einem Welpen, oder was auch immer, er bekommt schließlich immer ein Feedback durch das er lernt, wie er "am besten spielt".

    Sind meine Gedanken noch nachvollziehbar?

    Lavrans: Sozialisation ist all das was Du bzw der Hund in den ersten Lebensmonaten, Tagen, Wochen an Eindrücken bekommt um die Welt zu "verstehen" zB Hunde als solche wieder zu erkennen. Natürlich kann Isolation ein Inbegriff sein, aber es ist eben auch ein Eindruck, welcher Spuren hinterlässt. Wenn Dir Keiner sagt, dass Strom gefährlich sein kann, greifst Du dann nicht irgendwann aus Neugierde in die Steckdose? Und wenn nichts passiert, machst Du es dann nicht vielleicht so lange, bis Du einen Stromschlag bekommst. Sorry, ein besserer Vergleich viel mir nicht ein.

    Zitat

    enauso natürlich (und vor allem: Notwendig!) ist es aber auch, dass sie zurechtgewiesen werden


    Und, wer tut das? Dann müsstest Du Deinem Hund ja irgendwie begreiflich machen, dass fremde Hunde erstmal gefährlich sind. Das kannst Du nur erreichen, wenn der schlechte Erfahrungen damit macht. Oder, Du erlaubst es ihm nicht, was natürlich auch nicht das Wahre ist.
    Ich habe nie behauptet das Alle Hunde gleich spielen. Das tun sie nicht. "Gab es kein voriges Schnuppern" Wo ich wieder bei der Frage bin, ob es das bei Begegnungen auf der Straße nicht gibt. Und damit komm ich wieder auf die Frage von meinem ersten (?) Post zurück, wann ein Hund nicht mehr fremd ist. Theoretisch, wie Du ja selbst sagst, ist er es, je nach Hund, nach ein paar mal schnuppern nicht mehr. So kann man dann aber auch nicht sagen, dass ein Hund den man mal auf der Straße trifft gleich fremd ist. Es kommt eben auf den Hund an.

    Zitat

    Wenn Du aber mal ein wirkliches Hunderudel (nein, kein Wolfsrudel) beobachtest, dann wirst Du kaum jemals sehen, dass ein fremder Hund daherkommt und die Hunde sofort miteinander zu spielen anfangen. Jeder (gute!) Hundetrainer wird Dir das auch sicherlich bestätigen können. Wann ein Hund einem anderen nicht mehr fremd ist, wird Dir niemand sagen können, denn das hängt von jedem Individuum ab.


    Da halten sich, wie ich ja schon gesagt habe, aber nur sehr wenige Hunde dran. Bestes Besipeil:
    Hundetreffen am Freitag. Ein Haufen an Hunden, die sich nie gesehen, oder mal gerochen haben
    könnten. Kreuz und Quer aus Deutschland. Und? Alle miteinander gespielt...

    Ich denke, dass es daran liegt, dass der Hund es nicht beigebracht bekommt, von seinem Rudel.
    Wenn ein 14 Wochen alter Welpe es so gelernt hat, nie etwas schlechtes dadurch erfahren hat,
    nie von einem Anderen Hund oder seinem Halter "korrigiert" wurde, wird er damit kein Problem haben.
    "Dank" der Sozialisation.

    Zitat

    Nein, er DARF mit allen Hunden spielen - das Einverständis des anderen Hundehalters und die Sozialverträglichkeit dessen Hundes vorausgesetzt - aber er MUSS es nicht. Weder bin ich TRAURIG, wenn meine Hunde nicht mit fremden Hunden spielen, noch bin ich FREUDIG erregt, wenn sie es tun. Ich überlasse den Hunden die Entscheidung. Ich FREUE mich eher darüber, dass ich generell sozial verträgliche Hunde habe - doch die Sozialverträglichkeit mache ich nicht am Spiel meiner Hunde mit fremden Hunden fest. Zu einem guten Sozialverhalten unter Hunden gehört noch eine Ecke mehr (für mich).


    Das sehe ich genauso.

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    Tatsächlich ist es für einen Hund in einem Rudel völlig unnatürlich, wenn er mit ihm fremden Hunden spielen soll.


    Dabei denkst Du sicher eher an Wölfe. Die Struktur der "Hunderudel" heute ist aber anders.
    Wie Du siehst gibt es etliche Hunde die sich nicht "daran" halten. In meinem schlummert dann
    wohl noch das Wolfsverhalten *G*

    :D

    Ne, aber ehrlich. Du hast jetzt ein paar Tage Zeit, wo Du es üben könntest. Dann würde ich eben früher, viel früher aufstehen, um Sammy wirklich müde zu bekommen. Dann gehst Du eben morgens die große Runde und dafür früher in die Heia *g* Wenn er dann erstmal 3 Stunden KO ist und schläft, wäre das schon mal etwas. Und dann... ach Du weißt doch wie das geht, mit dem üben. Dann mach's auch. Selbst wenn ihr jetzt eine Lösung findet, irgendwann wird wieder solch eine Situation kommen, da kommt kein Hund drum herum! Und wenn Du's weiter rauszögerst, wirklich zu üben, dann tust Du ja auch keinem einen Gefallen damit. Weder Sammy noch Dir... Ihr schafft das schon wenn ihr daran arbeitet...

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    Warum sollen meine Hunde mit fremden Hunden spielen? Ich spiele auch nicht mit fremden Menschen!

    Wann sind die Hunde denn nicht mehr fremd. Darf Dein Hund nur mit Hunden spielen die er gut kennt?
    Schließe mich dem was Christl sagt an.

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    Und ich glaube es gibt weniger Hunde die gern Spielen als wir uns es vorstellen.


    Stimmt. Zoe ist auch so eine Kandidatin. Theoretisch könnte sie ein total verspielter Hund sein,
    Möglichkeiten dazu hatte sie. Ist sie aber nicht...

    Mein nächster Hund wird vom Züchter, oder aus dem Tierschutz kommen. Je nach dem, da ich einen älteren Hund möchte.
    Vielleicht auch einen von Privat. Nur bei Welpen würde ich aufpassen. Selbst wenn es kein "annerkannter" Züchter ist, ich
    aber weiß dass er gewissenhaft vermehrt, also wirklich hundertprozentig sicher gehen kann, oder es genauso
    sicher wirklich ein Unfall war, würde ich so einen Hund vielleicht auch noch nehmen. aber wie gesagt, da bin ich sehr
    vorsichtig und skeptisch....

    So nu könnt ihr mich auseinander reißen, wenn ihr mögt. Aber ich bin der Meinung, es kommt nicht auf die Papiere oder
    den Verein an, sondern auf den Umgang mit dem Hund...

    Dem schließ ich mich an :yes: