
Ich denke, dass das ein riesiges Problem in der heutigen Gesellschaft ist.
Die meisten Kinder bekommen von ihren Eltern immer nur zu hören, böse,
gefährlich, und und und. Da wundere ich mich nicht, dass so viele, nicht
nur Kinder, so eine panische Angst vor Hunden haben.
Wir haben eine Nachbarin, eine Asiatin, die sich vorher nie wirklich mit
Tieren auseinander gesetzt hat. Ihr Wissen beschränkte sich, nach meinem
Empfinden auf "Tiere sind dreckig und böse". Nun, wir haben Zoe jetzt
etwas länger als ein Jahr.Früher war sie noch sehr skeptisch. Genauso
wie ihre kleine Tochter. Aber inzwischen hat sich einiges geändert. Die
Kleine kann für ihr Alter schon wirklich gut mit Zoe umgehen, obwohl sie
vorher auch ziemlich Angst hatte, wenn Zoe nur mit dem Schwanz wedelte.
Aber inzwischen hört Zoe auf jedes Wort von ihr, oder zumindest auf jedes
Zweite. Das erlaubt ihr, etwas verarntwortungsvoller mit irh zu spielen.
Suchspielchen lieben die Zwei inzwischen. Und die Kleine lernt natürlich
auch immer mehr, den Hund richtig zu deuten. Genauso wie manche andere
Kinder aus der Nachbarschaft, die Zoe zwar immer noch mit Respekt, aber
nicht mehr mit Panik begegnen...
