Beiträge von Zoe ~

    Hunde kommen nicht in die Wechseljahre, wie wir Menschen. Bei denen läuft das alles ein bisschen anders ab. Kann mir aber auch durchaus vorstellen, dass die Läufigkeiten seltener werden im Alter, bzw durch andere Alterserscheinungen die Abstände dazwischen beeinflusst werden. Wie gut der Zustand der Hündin ist ist sicherlich auch ausschlaggebend wieviel Energie der Körper dann noch in eine Läufigkeit stecken kann.
    Ich hab mich, bei meiner Zwei Jährigen Dame auch schon gewundert wo die 4. Läufigkeit denn bleibt... Na aber wie es nunmal ist, fand ich heute dann auch wieder die Tropfen. Wie immer, im unpassensten Moment :lol:

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    Der Grundstein für das Nevenkostüm, der liegt schon in den Genen. Dann kommen noch die Erfahrungen in jüngster Kindheit dazu, wird der Hund im Trubel groß, ist die Mutter eher cool oder schreckhaft, ...
    ... zum Schluß, da kommt dann dein Verdienst hinzu ! ;-)

    Eine hektische, unruhige Mutter zieht (fast) immer auch kleine Nervenbündel groß. Die Coole dagegen wird entsprechend ausgeglichenere Welpen haben.

    Und dann hängts natürlich auch vom Verhältnis Hund/Halter ab. Der Hund lernt dich ja einzuschätzen, kennt dich in und auswendig, da weiß er schon, wen du meinst.

    Gruß, staffy


    So kenne ich es auch. Zumindest bei den Menschen. Denke aber, da wird es keinen großen Unterschied geben :^^:

    Ja, das mit dem bellen kenne ich :^^: Wir lösen es jetzt, je nach dem was für ein Bellen es ist, so, dass sie für die ersten Beller, für's Bescheid sagen gelobt wird, wir zum Fenster gehen und gucken und dann muss Ruhe sein :) So haben wir Beide unseren Willen durchgeseetzt *g*

    Also der Klicker ist eigentlich ein ganz einfaches Prinzip: Hund macht etwas gut = Klick = Leckerlie. Am besten ist es, wenn man es mit einem Flummi oder so etwas übt: immer wenn er aufkommt klicken. Das ist gar nicht so leicht, geht aber mit etwas Übung immer besser. Ich war da Anfangs auch sehr skeptisch, merke aber, bei meiner Nuss wirkt es und sie hat Spaß daran.
    Aber erst einmal musst Du denn Hund drauf konditionieren. Das geht eigentlich ganz leicht: klicken => Hund bekommt Leckerlie, Hund bekommt Leckerlie. Zwischendurch ist es auich gut wenn man dann ein besonderes Leckerlie oder Spielzeug nimmt. Der Hund erhofft sich dann natürlich nach jedem Klick etwas besonderes zu bekommen :) Du kannst das Klickern aber auch auf Spielen konditionieren statt auf Leckerlies. So, das dazu *g*

    Hoffe, Du hälst uns weiterhin auf dem Laufenden :)

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    Was kann man an der derzeitigen Situation für den Hund verbessern?


    Ich kann ja leider nur etwas zu den on Dir beschriebenen Situationen sagen, aber ich denke, da würde im Alltag noch Einiges dazu kommen, dass sie so verunsichert.

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    - Sie lässt sich - sofern sie glaubt etwas angestellt zu haben - nicht mehr abrufen, nicht mit Leckerlies locken, sondern versteckt sich nur besser


    Wie schon gesagt wurde, ich denke, es wäre besser ihr dann nicht noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken und sie damit zu bestätigen und noch mehr zu verunsichern.

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    - Wenn jemand im Haus wegen irgendetwas schreit fühlt sie sich sofort angesprochen und verschwindet in irgendeiner Ecke


    Am besten drauf achten dass in einem ordentlichen Ton miteinander gesprochen wird ;) Ich weiß, das ist sauschwer. Wir haben dasselbe Problem hier. Aber wenn man an der Stelle etwas ändert, ändert sich sicherlich auch Einiges im Kopf des Hundes ;-) Wenn's dann doch mal passiert, würde ich sie einfach kommentarlos "abziehen" lassen. Einfach ignorieren, ihre Reaktion darauf.

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    - Sie ist kaum Familienfixiert, würde überall bleiben, jederzeit mit Fremden mitgehen


    Ich würde erstmal auf Distanz gehen. Öfter ignorieren, den Hund selbst zu Euich koimmen lassen. Sozusagen, die Beziehung erstmal wieder "neutral" werden lassen und dann wieder positiv aufbauen :)

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    - Sie ist ein Kläffer


    Wie reagiert ihr darauf? Auch hier wirkt Ignoranz wunder. Bellen ist meist ein Zeichen von einfacher Unsicherheit.

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    - Sie spielt kaum noch, sie will nicht wirklich kuscheln, nicht raus. Meistens liegt sie irgendwo abseits in erhöhter Position und schaut blöd aus der Wäsche


    Da würde ich sie dann auch einfach liegen lassen, und nicht beachten. Also auch nicht fixieren oder oft ansehen...

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    - Sie schnappt nach einem, sofern man sie aus ihrem Versteck holen will (wenn sie was angestellt hat bzw das glaubt) und lässt sich auch nicht unterwerfen

    Ich würde mich auch nicht auf den Rücken legen lassen, von Menschen denen ich nicht vertraue. Aber zu dem Thema unterwerfen wurde ja auch schon etwas gesagt. Sie sagt einfach sehr deutlich, dass ihr ihr unangenehm seid, bzw Eure Handlungen ihr nicht passen, oder sie nicht weiß, wie sie sie einschätzen soll. Auch festgelegte Regeln schaffen da Sicherheit. Regeln die Ihr zu befolgen habt, und Regeln die sie zu befolgen hat.

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    - Sie ist und war schon immer langsam damit Dinge zu verstehen


    Ist sie einfach nicht motiviert, oder braucht sie nur mehrere Übungsdurchläue bis es klick macht? Bei erstem würde ich sagen, ihr habt noch nicht die beste Motiationsquelle gefunden. Wenn sie nicht so eine große Esserin ist, gefällt ihr vielleicht um die Wette laufen mit Frauchen, oder, oder, oder. Da liegt es an Euch, das raus zu finden

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    Geistig beschäftigt sich mit ihr in der Familie außer mir niemand


    Ich glaube auch hier könnte man so Einiges machen. Wie wäre es wenn Deine Mutter anfangen würde zu klickern mit ihr? Das stärkt die Bindung ungemein und auch das Gehorsam. Es müssen ja jetzt nicht gleich 20min am Stück sein, sondern einfach ab iund zu kleine Übungen und Tricks. Oder die Grundkommandos einfach mal auffrischen.

    Hachje, in vielen Zeilen entdecke ich doch einen Teil von Zoe's Verhalten wieder *seufz*

    Das mit der Stubenreinheit würde ich noch mal von vorne machen. Das geht dann zwar sicher schneller, aber einfach, damit sie merkt, wo die Fehler waren, udn wie toll es doch ist, wenn sie es richtig macht. Also alle Zwei Stunden raus und immer loben wie blöd... wir hatten da auch ewig ein Problem mit *schäm*

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    Gibt es Spiele oder Trainingseinheiten, die ihr Vertrauen stärken? Handfütterung kenne ich in dem Zusammenhang, aber vielleicht gibts da auch "körperliche" Übungen.


    Hmm, abgesehen davon, dass ich von den meisten körperlichen Übungen nichts halte, denke ich persönlich, wäre das der falsche Zeitpunkt für die Maus. Wenn sie eh schon manchmal schnappt oder zurückschreckt, wenn ihr sie schon anfast. Außerdem kann da auch eine Menge in die Hose gehen...

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    Möglich, dass das wirklich vom stress kommt?


    Mir kommt da gerade noch eine andere Idee: kann es sein, dass sie auch zeimlich unterfordert ist? Vielleicht so gelangweilt dass sie nachts nicht durchschläft und dann hinpinkelt? Das kenn' ich nämlich auch von unserer Dame *hust*

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    Würdest du einen gelassenen Hund für mich bitte beschreiben?


    Uh, das ist schwer. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll. Aber man sieht ihm einfach an, dass er zufrieden, entspannt und ausgeglichen ist. Vom Verhalten her nicht zu ruhig und nicht zu aufgedreht. Ohren nicht angezogen, eine selbstbewusste Haltung. Ein glücklicher Bilck - wirklich schwer zu beschreiben... ielelicht kann es ja Jemand anderer noch besser.

    Das mit dem Streicheln beim Fressen hört sich doch schon mal ganz gut an. Wie ist es denn bei Deiner Mutter?

    So leid es mir tut, aber ich denke, wenn Du Deinen Vater nicht ein bisschen "in den Griff" bekommst *g* und Deine Mutter sich ein wenig mehr reinhängt wird das nichts. Selbst wenn Du so viel tust. Du bist ja nicht immer da, wenn ich das richtig verstanden habe. Da wäre es dann sinnlos wenn die Bezugsperson außer Haus wäre, die ihr sonst so eine Sicherheit vermitteln kann.