Beiträge von Zoe ~

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    Hallo bibidogs, ich erzähl mal genauer :smile: also .. ich hab Hekki vor ca. 4 Wochen bekommen. Vor etwa einer Woche fing es an: Ich wollte mit ihm Gassi gehen, er versteckte sich unter dem Stuhl. Ich holte ihn zu mir und versuchte ihn anzuleinen, in dem Moment knurrte er mich laut an, drehte mir seine Seine zu und versuchte meine Hand zu schnappen.
    Ich finde, diese Reaktion war absehbar. Der Hund hat Angst, versteckt sich. Du möchtest trotzdem Deinen Willen durchsetzen, auch wenn er klar macht, dass er das nicht möchte und ihm das unangenehm ist. Wichtig wäre aber dann aiuch zu wissen, wie ihr darauf reagiert habt? Schimpfe oder Ähnliches? Ich denke ab diesem Punkt war das Vertrauen einfach futsch. Ich war sehr irritiert, weil er sonst super lieb war. Danach versteckte er sich unter dem Bett. Daraufhin folgten dann Situationen wie, das wir wenn wir ihn von z.B. vom Bett holen wollten er knurrte, er wollte meinen Freund auch nicht mehr ins Bett lassen, sodass wir ihn dann aus dem Schlafzimmer verbannt haben. Das hat er auch akzeptiert. Trotzdem kommen immer mal wieder Situationen wie z.B. ich ihn gekämmt habe er mich anknurrte und nach mir schnappte. Dann versuchte ich es mit lauterem Schimpfen, er wird dadurch aber immer hysterischer. Ist doch eine natürliche Reaktion: der Hund ist unsicher, weiß nicht ob er Dir trauen kann, da Du ihn schon einmal, aus seiner Sicht, unvorsichtig behandelt hast. Er hat Angst, und dann schimpft auch noch einer?Unterordnen will er gar nicht, versuchte ihn sogar auf den Boden zu drücken, wehrte sich mit allem dagegen. Das half nichts. Was willst Du damit erreichen? Das einzige was Du damit erreichst, ist dass er noch weniger Vertrauen zu Dir hat. Da kommt auf einmal einer, dem man bis vor kurzem vertraut hat, und versucht mich auf den Boden zu drücken, zwingt mich zu Dingen, vor denen ich Angst habe? Vor zwei Tagen hat er, weil ich zu ihm sagte er darf nicht ins Bett, (kam ans Bett) sofort in die Küche und pinkelte auf den Boden, ich erwischte ihn dabei und schimpfte, er wieder knurren und schnappen und danach verstecken. Hast Du ihm das "nicht ins Bett vielleicht ein bisschen lauter gesagt? Liest sich so, als hätte er auch das als Beschwichtigungsgeste getan (Pipi). Schnappen und Knurren dasselbe Spiel wie vorher. Knurren ist eine Warnung: mir gefällt das nicht, ich versteh das nicht, ich habe vielleicht Angst. Wenn Du mich dennoch dazu zwingst, bin ich gezwungen mich zur Wehr zusetzen.Das ist immer das selbe. Erst wenn ich versuche ihn zu ignorieren beruhigt er sich ist aber dann die nächsten paar Stunden nicht gut auf mich zu sprechen, geht dann lieber zu meinem Freund etc. Dann geh ich irgendwann zu ihm hin und knie mich vor ihn und rufe ihn, erst nach einiger Zeit kommt er auf mich zu, geduckt und zitternd. (Na wenn das kein eindeutiges Zeichen ist :sad2: Wenn ich das lese tut mir das richtig Leid)
    Zu mir:ich bin eigentlich eine sehr ruhiger Mensch. Habe jetzt lautes Schimpfen, leises Schimpfen, gar kein Schimpfen alles ausprobiert und ich hab jetzt keine Idee mehr was das beste wäre. (loben, Ersatzmöglichkeiten bieten?)Wir gehen mind. 3 mal am Tag Gassi, immer zu fast der selben Uhrzeit. Bin momentan allein und daher mit ihm fast 24 Stunden zusammen. Lebe allein aber wenn mein Freund bei uns schläft macht er mehr "Dummheiten". Oder wir bei ihm. Er pinkelt auch nur in die Wohnung meines Freundes. Er trägt monentan wieder ein Geschirr da er mir aus dem Halsband raus schluppt, hat große Angst vor anderen Hunden. Zu Hause nehme ichs ihm ab. Futterzeiten hat er nicht da er so gut wie nichts isst. Er isst ganz selten und daher biete ich ihm das Futter immer an. Nur Nassfutter gebe ich ihm jetzt jeden zweiten Tag weil er sonst ein Tag was isst und am nächsten Tag nichts mehr. Hm.. jetzt fällt mir grad nichts mehr ein, war auch lang. Kannst du damit was anfangen? Finde er ist ein "Angstbeisser" da er vor mir Angst bekommt beim Schimpfen (laute Stimme und eventl."Aus oder Nein" rufen)Könnte das stimmen?? lg


    Ja, also ändere es bitte :) Ein guter (!, das heißt, keiner der darauf aus ist einen Hund um jeden Willen unterzuordnen und sich richtig mit dem Prolem beschäftigt) ist sicherlich sinnvoll. Sogar sehr sinnvoll. Aber auch Du könntest, meiner Minung nach, jetzt schon eine Menge ändern.

    Ich denke, Du solltest das alles mal aus einem anderen Standpunkt betrachten: nichts mit Dominanz und Co. Für mich liest es sich eher so, als wäre der Hund unsicher in seiner Rolle. Er kennt das Leben so ja noch gar nicht, und weiß nicht, wie er sich verhalten soll. Deshalb würde ich da nicht zu viel Contra geben (Wasserspritzen etc), ihm nicht zeigen wie es nicht geht, sondern wie es richtig ist.

    Oh je... Ich schaue hier täglich, nein, viel öfter rein. Immer mit der Hoffnung es gäbe gute Neuigkeiten... Andererseits gibt es wenigstens schon keine schlechten, das ist dohc auch etwas!

    Ich kann Dich gut verstehen, Ines, dass Du, mit den Gedanken eher bei Bonny bist, als bei der Arbeit. So eine Ungewissheit nach immerhin 4 Tagen würde hier glaube ich, Niemand so leicht wegstecken.

    Ich hoffe Du erreichst bald Jemanden, der Dir etwas positives berichten kann, und eine richtige Auskunft über Deine Bonny gibt! Hinfahren ist ermutlich auch nicht so sinnvoll, wenn die dort schon am Telefo so viel zu tun haben, werden sie wahrscheinlich vor Ort auch nicht viel gesprächiger sein. Hoffentlich meldet sich bald Jemand!

    Huhu,

    Ich würde nicht schimpfen, sondern nur laut fiepen, oder Aua sagen und mich dann abwenden. Wenn das nichts nützt den Raum verlassen oder so etwas in der Richtung, bis sie wieder ein wenig runtergefahren ist. Wie sieht es denn mit ihrer Vergangenheit aus? Liest sich soi, als hätte sie einfach keine Beisshemmung Menschen gegenüber erlenrnt/ erlernen können.