Darf ich mich auch zur Ausnahme zählen?
Wir hatten Zoe damals im März bekommen. Meine Mutter war die ersten Monate immer mit ihr Zuhause. Nach den Sommerferien dann, im August oder September musste sie sich allerdings langsam daran gewöhnen. Vorher sind wir auch schon "absichtlich" einkaufen gegangen. Mal eine halbe Stunde, mal waren wir 2 Stunden weg... Als meine Mutter dann arbeiten musste anfangs Zwei mal in der Woche ca. 3Std. und dann wurden es mehr.
Die einzige Macken die sie sich angewöhnt hatte, waren folgende: 3 Kläffer ob die Luft rein ist; sich Schuhe mit auf's Sofa nehmen und die Solen rausziehen *g* (sie darf nicht auf's Sofa); und später, nach dem der Schuh und Sofa Tick vorbei war, stellte sie sich gerne mal mitten auf den Tisch ![]()
Dafür musste ich an einer ganz anderen Ecke mit ihr arbeiten. Nicht direkt mit dem Alleinebleiben, sondern mit dem "nicht mehr hinter herdackeln", aber das kam erst später. Zum Biepsiel nachts mal auf Klo zugehen dauerte oft sehr lange. Zuerst musste ich die Türe zu machen hinter mir, damit sie liegen blieb. Irgendwann reichte dann endlich ein Kommando und inzwischen schon ein kurzer Blickkontakt.
Oft wird geraten dem Hund nicht zu sagen dass man weggeht, oder nichts großes draus zu machen. Habe mir aber angewöhnt immer "Byebye" zusagen, wenn ich zum Beispiel in die Schule gehe. Sie ist dann zwar nicht allein, weiß aber tatsächlich dass ich nicht da bin. Wenn ich nichts sage, sucht sie das ganze Haus nach mir ab ![]()