Von den angegebenen Hilfsmittelchen halte ich nur bedingt etwas. Ich denke alles was rappelt, kann man konditionieren, wobei ich nichts davon halte den Hund damit abzuwerfen, wie ich schon Leute kennen lernen durfte, die es so handhabten. Richtige Konditionierung würde bei mir allerdings auch bedeuten, dass der Hund eine deutliche Vorwarnung bekommt. Gut heißen würde ich es trotzdem nicht, akzeptieren ja, und damit arbeiten kann man auch, aber ob es die richtige Lösung ist, ist in den meisten Fällen fraglich.
Von Sprühhalsbändern und ähnlichem halte ich nichts.
Wir haben einen Hund aus der Nachbarschaft, einen Tierschutzhund. Er konnte leider nicht alleine bleiben, bzw wurde es nie richtig mit ihm geübt. So ein Halsband hat zwar bei ihm geholfen, aber ich möchte a) nicht wissen, was in ihm zu der Zeit vorgegangen ist und b) genauso wenig wissen, was da hätte alles schief gehen können.
Zitat
Ich selbst stehe dazu, dass ich meine Hunde auch (in seltenen Fällen) mit Strafe erziehe. Allerdings benötige ich dazu keine Hilfsmittel, meine Stimme und mein Körper reichen dazu aus.
Dem schließe ich mich mal an.
Ich habe ziemlich schlechte Erfahrung gemacht, mit solchen Mittelchen (dazu gehört für mich auch zum Beispiel ein Stachler, oder auch ein Leinenruck - haben ja ungefähr denselben Effekt).
Allerdings gibt es bei mir keine Strafe aus "heiterem Himmel", sondern sozusagen mit Vorwarnung. Mein Hund kann mich dadurch einschätzen.
Im Übrigen sehe ich Leckerlies auch als Hilfsmittel, genauso wie Schleppleine und Co. Aber die sind durchaus alltagsfähig ![]()