Beiträge von Zoe ~

    Von den angegebenen Hilfsmittelchen halte ich nur bedingt etwas. Ich denke alles was rappelt, kann man konditionieren, wobei ich nichts davon halte den Hund damit abzuwerfen, wie ich schon Leute kennen lernen durfte, die es so handhabten. Richtige Konditionierung würde bei mir allerdings auch bedeuten, dass der Hund eine deutliche Vorwarnung bekommt. Gut heißen würde ich es trotzdem nicht, akzeptieren ja, und damit arbeiten kann man auch, aber ob es die richtige Lösung ist, ist in den meisten Fällen fraglich.

    Von Sprühhalsbändern und ähnlichem halte ich nichts.

    Wir haben einen Hund aus der Nachbarschaft, einen Tierschutzhund. Er konnte leider nicht alleine bleiben, bzw wurde es nie richtig mit ihm geübt. So ein Halsband hat zwar bei ihm geholfen, aber ich möchte a) nicht wissen, was in ihm zu der Zeit vorgegangen ist und b) genauso wenig wissen, was da hätte alles schief gehen können.

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    Ich selbst stehe dazu, dass ich meine Hunde auch (in seltenen Fällen) mit Strafe erziehe. Allerdings benötige ich dazu keine Hilfsmittel, meine Stimme und mein Körper reichen dazu aus.


    Dem schließe ich mich mal an.
    Ich habe ziemlich schlechte Erfahrung gemacht, mit solchen Mittelchen (dazu gehört für mich auch zum Beispiel ein Stachler, oder auch ein Leinenruck - haben ja ungefähr denselben Effekt).
    Allerdings gibt es bei mir keine Strafe aus "heiterem Himmel", sondern sozusagen mit Vorwarnung. Mein Hund kann mich dadurch einschätzen.

    Im Übrigen sehe ich Leckerlies auch als Hilfsmittel, genauso wie Schleppleine und Co. Aber die sind durchaus alltagsfähig :D

    Hallo,


    Ich würde jetzt einfach mal aus Erfahrung raus raten, die Situationen gezielt aufzusuchen. Du schreibst ja, dass er jetzt sogar auf Türschläge reagiert, vielleicht wäre es am besten, damit, also klein anzufangen.

    Meine hat mittlerweile kein Problem mehr damit, weil Schussgeräusche hier fast alltäglich sind (bist herzlich eingeladen ;-)). Dafür ist sie mir aber auch schon ein paar mal in die Schleppleine reingerannt.

    Caron hat ja gemerkt, dass ihr auf diese Geräusche reagiert habt, deshalb würde ich wohl versuchen ihm zu zeigen, dass das gar nicht notwendig ist. Vor allem draußen kann's ja schnell mal gefährlich werden, wenn der Hund ungesichert panisch wird, deshalb haben wir einfach gesichert mit Schleppleine geübt, die Böllereien zu überhören. Wenn Caron so empfindlich ist, wird es sicherlich ein wenig dauern.

    Vielleicht könntest Du ja wirklich mal Jemanden aus dem Schützenverein fragen. Oder, vielleicht hast Du ja auch so einen Nachbarn wie ich, mit einem Luftgewehr :ops:

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    Beim Laufen hab ich ihn immer schön gelobt, auch mal ein Leckerchen in der Tasche gehabt.


    Damit wäre man zum Beispiel bei meiner überhaupt nicht weit gekommen. Aber einen Versuch ist's wert.

    Würde den Leuten aber auch nicht alles durchgehen lassen. Kenne das nur zu gut, dass mal ein paar Herrschaften meinen meinen Hund b egrabbeln zu müssen. Und wenn gar nichts mehr hilft, dann sag einfach, dass Dein Hund Flöhe hat :D

    Meine war früher genauso. Da bestanden manche Gassigänge aus 100m laufen, äh, ziehen.

    Haben es dann einfach immer so gemacht, dass ich sie die erste Zeit hin getragen habe, und wir dann mehr oder weniger gemütlich wieder zurück gelaufen sind. Als die Spaziergänge dann länger wurden, und Hund endlich Spaß daran bekam hab ich sie immer nur zurücktragen müssen :roll:

    Das Verhalten ist im Übrigen völlig normal für einen Welpen in dem Alter :)

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    Ja, sie findet es tasächlich toll - neben dem tollen mit kleinen und auch größeren Hunden UND ebenfalls dem Erkunden der Umgebung - die kleine Frisbeescheibe zu holen. Und beim Stöckchen ebenso. Und keine Sorge, nicht alles an einem Tag.... ;)

    Hmm, ich denke, staffy hat da schon recht. Ich hab auch so ein Exemplar, und ihr machte es scheinbar nichts aus. Aber mit ca. einem Jahr hatte ich dann eine ziemlich schwer zufriedenzustellende und ständig aufgedrehte Hündin. Es hat mich viele Nerven gekostet, das wieder "raus" zu bekommen.
    Mit Stöcken würde ich im Übrigen auch nicht mehr spielen lassen, zumindest nicht hinterher rennen o.ä.. Das kann ziemlich gefährlich werden.

    Musst Du natürlich wissen, wie Du es handhabst :)

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    das wäre ja herzlos oder??


    Vor allem könnte das im späteren Training echt Schwierigkeiten geben ;)

    Kannst Du Niemanden fragen, der ihn nimmt? Würde meinen Hund auf so eine Veranstaltung auch nicht mitnehmen. Viel zu viel. Selbst für meine ist so etwas in ihrem Alter noch sehr stressig. Vielleicht findest Du ja noch wen, der Hundesitter spielen könnte ;)