Beiträge von Zoe ~

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    Das erste ist Lucy auf den Planplatten im Berner Oberland.


    Zu welcher Jahreszeit war das denn, und wie seid ihr da hochgekommen - das hat mich jetzt nur noch neugieriger gemacht. Wir wollten auch mal hoch - zumindest ein Stückchen, aber haben damals keine Möglichkeiten gefunden wo der Hund mitgekonnt hätte :sad2:

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    ich hab mal in einem Fernsehbeitrag gesehen wie das "abtrainiert" wurde. Ein Bekannter kommt mit Auto (und Beifahrer) vorbei fährt langsam.. Hundi jagdt das Auto und bekommt aus dem Beifahrerfenster den Inhalt eines Wassereimers über...
    Also bei dem damals hats 100 % funktioniert, - der Schock saß tief und fahrende Autos wurden eine Zeitlang nur noch angebellt...und irgendwann weitgehend ignoriert...
    Ist zwar eine etwas rabiate Mehtode aber im Notfall würd ichs evt. probieren.. bevor was Ernsthaftes passiert...

    Und dann hat man einen Leinenpöbler, oder einen Hund der Panik bekommt wenn er Autos sieht :/


    Es gibt mehrere Methoden bzw Wege, die Du wählen kannst um Deinen Hund vom Jagen abzuhalten. Aber ganz am Anfang würde ich Dir immer zur Impulskontrolle raten ;)
    Das Autojagen ist ja auch noch mal ein bisschen schwieriger als das Jagen von Beute über's Feld zum Beispiel. Da kann man meist besser erkennen, wenn der Hund gleich was "reissen" will.

    Ich hab's zum Teil so gemacht, und würde es auch wieder so machen: Schleppleine dran, mit sicherer Entfernung zum Auto. Am besten möglichst lange Schleppleine, so dass Du sie schon festhalten kannst, sie aber trotzdem noch auf dem Boden schleift. Sie darf allerdings nicht so lang sein, dass sie ans Auto ran kommt, wenn sie durchstartet. Vielleicht übst Du es vorher auch erstmal mit 'ner normalen Führerleine.
    Sobald Du merkst, dass Deine Hündin loslegen will, nennst Du ein Kommando (am besten eins, dass ihr bisher noch nicht hattet; das wird dann Euer Abbruchkommando). Sie wird mit Sicherheit nicht drauf hören. Wichtig ist dass Du schnell reagierst und ohne großes Tam Tam, das macht's einfacher. Deshalb musst Du dann einfach abdrehen und sie, entweder mithilfe der Schleppleine zu Dir ranholen oder in eine andere Richtung gehen und auf keinen Fall nachgeben!
    Was noch ganz wichtig ist, falls noch keiner geschrieben hat, die Schleppleine solltest Du immer mit einem Brustgeschirr benutzen. Ich finde besonders für die Schleppleine die K9-Geschirre super. Die drücken nicht so auf den Brustkorb, wenn der Hund reinrennt.


    Und: erwarte bitte keinen plötzlichen Erfolg! Auch das muss der Hund lernen, und bei manchen dauert's Ewig. Vor allem, wenn sie darin vorher nicht gebremst wurden.

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    Davon höre ich immer, dass die Hunde danach total verrückt sind.


    Damit hast Du Dir Deine Frage ja schon selbst beantwortet ;)

    Ich kann Murmelchen da nur zustimmen.


    Ich glaube, das was Deinem Hund fehlt sind klare Strukturen (dazu gehört auch das Grundgehorsam, aber auch solche alltäglichen Sachen wie Stubenreinheit oder das am Bein Rammeln - Du solltest ihr klare Grenzen setzten, das erleichtert Euch allen einiges und dem Hund vor allem eine Menge Stress und macht den Hund auf Dauer selbstsicherer) und Auslastung. Wobei ich sagen würde, der Punkt Auslastung ist erstmal eher zweitrangig. Wenn ihr Eure Probleme in den Griff bekommen wollt und KONSEQUENT - ich liebe dieses Wort einfach - daran Arbeitet wird das anfangs erstmal genug Kopfarbeit sein.

    Die Schwerpunkte sollten meiner Meinung darauf liegen sie alltagsfester zu machen, also solche Sachen wie Beinrammeln etc, sollten nicht zugelassen und mehr auf Ruhe geachtet werden. Dann - ganz wichtig - der Grundgehorsam der ihr ermöglicht draußen mehr Freiheiten zu haben: Bleib und Hier (und selbstverständlich Nein), alles andere kannst Du erstmal aufschieben ;) Übt mit der Schleppleine, übt Impulskontrolle!

    Und wenn ich konsequent sage, dann meine ich konsequent :p Also zum Beispiel jedes Hier wird mittels Schleppleine durchgesetzt. Und jeder Spaziergang, bei dem Freilauf möglich ist wird mit Schleppleine und Leckerlies gemacht.
    Da muss man besonders pingelig drauf achten, wenn's die anderen Familienmitglieder nicht tun. Ja, ich leide mit Dir ;)
    Ich bin wohl bei uns die Strengste, aber dafür kann ich mit Zoe auch einiges machen, was die anderen nicht können. Bei den anderen geht sie hetzen, wird ballverrückt und zickt anderen Hunde an. Es besteht also eine gute Chance, dass ihr das auch in den Griff bekommt. Nehmt's als Herausforderung!

    Zur Auslastung: Was Du noch unterstützden machen könntest wäre Klickertaining. Das kann Euch auch gut im Aufbau beim Grundgehorsam helfen. Kannst Dich ja hier im Forum mal einlesen, ist eigentlich gar nicht so schwer und den meisten Hunden macht's sehr viel Spaß und sie lernen um einiges schneller.
    Ich finde es weniger wichtig, wie lang die Spaziergänge sind. Viel wichtiger ist es, wie intensiv sie sind. Deine Hündin wird mehr davon haben, wenn sie Suchspiele machen durfte und etwas Neues dazu gelernt hat, als wenn sie viel länger einfach durch die Gegend läuft, dazu noch mit Leine.

    Ich würde Euch ehrlich gesagt vom Agility abraten. Probieren könnt ihr es ja, aber ich befürchte mal, dass Euch dass nicht viel weiterhelfen würde. Ich würde Euch eher raten so etwas wie zum Beispiel Zielobjektsuche zu machen - wenn sie Spaß daran hat. Aber auch da kannst Du Dich ja im Forum noch mal rumlesen ;)


    Bin gespannt, von Euren Erfolgen zu lesen!

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    Ich definiere "Freilaufgebiet" so, dass Freilauf gestattet ist und nicht als Voraussetzung zum Betreten desselben betrachtet wird.


    Sehe ich auch so.

    Und es gibt doch auch nicht nur die, die während des ganzen Spaziergangs durchs Freilaufgebiet an der Leine sind. Genauso kann es doch auch passieren, dass man einem Hund begegnet wo man beispielsweise weiß, dass er sich mit seinem Hund nicht besonders gut versteht. Dann leine ich meinen eben kurz an aber erwarte dann auch, dass der andere nicht an meinen ran geht genauso wie's andersherum der Fall sein sollte.


    Das gefällt mir...

    Lucy_Lou: uih, die Bilder sind echt toll. Mich würde ja echt mal interessieren wo Du die gemacht hast (wieso gibt's eiegntlich noch keinen neidischen Smile?)

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    Wo war denn das erste?

    Kommt mir seeehr bekannt vor... :ops:

    Unser größtes Problem ist und bleibt bei uns einfach die Leinenführigkeit. Es ist kein Problem wenn ein anderer Hund kommt (meistens zumindest) oder wenn irgendwo etwas interessantes liegt. Mittlerweile zieht sie auch nicht mehr wirklich... aber entspanntes Gassigehen an der Leine kenne ich trotzdem nicht. Das schwierige ist, wir haben ein unterschiedliches Tempo, und das obwohl wir langsam und schnell laufen geübt haben. :roll:

    Ich denke nicht, dass es unmöglich ist, aber ich glaube es gibt Hunde bei denen es leichter ist :D

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    Oh ne, keine Ahnung. Ich frag mal den, von dem ichs gekauft hab.

    Ja, müsste es eigentlich schon. Photoshop und so, war ja ursprünglich auch eigentlich für den Mac :)

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    Das Bild gefällt mir echt gut :gut:

    Doch... :D Also halb, aber ich hab im Moment leider kaum Zeit :/

    Wenn Du magst, schreib mir mal eine Mail. Es gibt doch einige die sich dort öfter treffen :smile:

    Guck mal in ein paar Tierfotografieforen, da gibt es immer mal wieder welche oder eben im DSLR-Forum.

    Würde Dir auch das Canon 70-210mm/3.5-4.5 empfehlen. Es soll sogar an die Qualität eines L-Objektivs rankommen. Ich weiß es nicht, da ich bisher noch kein Ler hatte :D , aber die Qualität ist schon nicht schlecht und erst recht nicht für den Preis.
    Bei einer Festbrennweite würde ich Dir das 85mm USM emfehlen, ich glaube, es hat eine Blende von 1,8 :ops: